What`s up, America? Perspectives on the United States and the Transatlantic Relations

Countdown to Forty-Five. Die US-Präsidentschaftswahlen 2016 im Fokus.

von: Bundeszentrale für politische Bildung

Die Veranstaltung am 11. März 2016 mit über 400 Teilnehmern widmete sich dem Thema der Präsidentschaftswahlen in den USA. Bei einer Diskussion mit renommierten US-amerikanischen Experten aus Politik, Presse und akademischem Bereich wurde der aktuelle Stand der Einschätzungen und Meinungsbilder nach dem "Super Tuesday" beleuchtet.

Inhalt

Die 58. Präsidentschaftswahl der Vereinigten Staaten von Amerika am 8. November 2016 wird auch hierzulande kontrovers diskutiert. Die vergangenen Wahlen des 44. US-Präsidenten 2008 und 2012 haben gezeigt, dass das politische Geschehen auf der anderen Seite des Atlantiks auch für die deutsche Öffentlichkeit von großem Interesse ist. Acht Jahre nach der Wahl Obamas sieht der deutsche Blick auf die US-Präsidentschaft nüchterner als vorher aus. Aus dem Kampagnenmotto "change" wurde bereits zur Wahl 2012 weitaus zurückhaltender "forward" und viele Deutsche wie auch Amerikaner schauen heute mit durchaus gemischten Gefühlen auf die "Ära Obama" zurück. Die Frage "Was kommt nach Obama?" beschäftigt daher viele politisch interessierte Menschen und politischen Beobachter. Die Wahlkampfmaschine läuft derweil in den USA bereits auf Hochtouren: Polarisierende Kandidaten wie Marco Rubio, Donald Trump oder Ted Cruz auf Seiten der Republikaner, aber auch der sich als Sozialist bezeichnende Bernie Sanders oder Hillary Clinton bei den Demokraten, mischen den politischen Betrieb in Washington auf. Sie manifestieren die tiefe Spaltung der amerikanischen Gesellschaft.

Das Podium in der Friedrichstadtkirche zu Berlin-Mitte am Gendarmenmarkt war mit Persönlichkeiten aus dem demokratischen und republikanischen Umfeld besetzt. Nach einer kurzen Einleitung in das amerikanische Wahlsystem via Video-Clip diskutierten Saba Ahmed, Vertreterin der Republican Muslim Coalition, Carla Marinucci, POLITICO-Journalistin und Crister Garrett, US-Professor für Amerikanische Kultur und Geschichte an der Universität Leipzig, sowie Luis Alvarado, Public Affairs Consulting, Latino political strategist, kontrovers über die Entwicklung des Wahlkampfes in den USA.

Tatjana Vogt, Junge DGAP (Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik), kommentierte anschließend kurz die Debatte aus ihrer Sicht und eröffnete damit die Publikumsfragerunden.

Moderiert wurde der Abend von Dr. Melinda Crane, Deutsche Welle TV, sowie Dr. Christoph von Marschall, Der Tagesspiegel, Mitglied der Chefredaktion.

Begrüßung: Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn/Berlin

Weitere Informationen

  • Gesamtleitung: Lothar G. Kopp

  • Podium: Saba Ahmed, Vertreterin der Republican Muslim Coalition, Carla Marinucci, POLITICO-Journalistin, Crister Garrett, US-Professor für Amerikanische Kultur und Geschichte an der Universität Leipzig, Luis Alvarado, Public Affairs Consulting, Latino political strategist

  • Kommentar: Tatjana Vogt, Junge DGAP

  • Moderation: Dr. Melinda Crane, Deutsche Welle TV, Dr. Christoph von Marschall, Der Tagesspiegel

  • Produktion: 15.03.2016

  • Spieldauer: 02:04:25

  • hrsg. von: Bundeszentrale für politische Bildung

 
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Autor: Bundeszentrale für politische Bildung für bpb.de