Lissabonner Vertrag

Der am 13. 12. 2007 von den Staats- und Regierungschefs der EU-Staaten unterzeichnete Vertrag von Lissabon ist ein Kompromiss als Folge der 2007 in Volksabstimmungen gescheiterten Europäischen Verfassung (Vertrag über die Europäische Verfassung vom 29. 10. 2004). Der Vertrag sieht u. a. vor: das Amt eines Präsidenten des Europäischen Rats und eines EU-Außenministers, eine Verschärfung der Beitrittskriterien und auch die Möglichkeit eines EU-Austritts, die Erweiterung der Mehrheitsentscheidungen im Rat der EU und eine Verkleinerung der EU-Kommission. Die Ratifizierung wurde zum 1. 9. 2009 abgeschlossen.


Duden Wirtschaft von A bis Z: Grundlagenwissen für Schule und Studium, Beruf und Alltag. 6. Aufl. Mannheim: Bibliographisches Institut 2016. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2016.



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