Mengentender

ein Ausschreibungs- bzw. Zuteilungsverfahren für Wertpapierpensionsgeschäfte (siehe dort), das die Europäische Zentralbank (EZB) im Rahmen ihrer Offenmarktpolitik (siehe dort) einsetzt. Dabei legt die EZB den Zins (Pensionssatz) fest, zu dem Kreditinstitute Wertpapiere an die EZB verkaufen können, während die Kreditinstitute Gebote darüber abgeben, wie viele Wertpapiere sie abgeben wollen. Zugeteilt wird dann der Betrag, der den Vorstellungen der EZB bezüglich der Geldmenge entspricht. Das einzelne Kreditinstitut erhält dann den Betrag, der seinem Anteil am Gesamtbetrag sämtlicher abgegebenen Verkaufsangebote aller Kreditinstitute entspricht. Die EZB setzt durch die Festlegung des Zinssatzes für den Ankauf von Wertpapieren ein geldpolitisches Signal.


Duden Wirtschaft von A bis Z: Grundlagenwissen für Schule und Studium, Beruf und Alltag. 6. Aufl. Mannheim: Bibliographisches Institut 2016. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2016.



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