Normen
[lat.: Richtschnur, Vorschrift] Soziolog.: Regelmäßigkeiten sozialen Verhaltens, die über Konformität und Abweichungen, Gebote und Verbote Auskunft geben. Es wird zwischen latenten (wirkenden, aber nicht klar bestimmbaren), manifesten (bekannten und klaren), traditionellen (gewohnheitsmäßig geltenden) und rationalen (rechtlich gesetzten) N. unterschieden. Rechtl.: Gesetze im materiellen Sinne.Siehe auch:
Gesetz
Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 5., aktual. Aufl. Bonn: Dietz 2011.
Dossier
Deutsche Demokratie
In der deutschen Demokratie ist die Macht auf 82 Millionen Menschen verteilt: Alle Bürger sind für den Staat verantwortlich. Aber wie funktioniert das genau? Wer wählt den Kanzler, wer beschließt die Gesetze? Und wie wird man Verfassungsrichter? Weiter...

