22012 – Ein Rückblick in Bildern

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Demonstrationen in Pakistan gegen den Anti-Islam-Film aus den USA.

17. September: Unruhen wegen Anti-Islam-Film

Ein Film im Internet versetzt Teile der islamischen Welt in Aufruhr: Das in den USA produzierte Amateurvideo "The Innocence of Muslims", das den Propheten Mohammed u.a. als Pädophilen verunglimpft, provoziert Proteste und blutige Unruhen in vielen islamischen Ländern der Welt. Dutzende Menschen werden getötet. In mehreren Ländern werden US-Botschaften gestürmt. Beim Angriff auf das Konsulat im libyschen Bengasi werden der Botschafter J. Christopher Stevens und drei weitere US-Amerikaner getötet. Weitere gewalttätige Proteste in islamischen Ländern folgen. Im Sudan wird auch die deutsche Botschaft angegriffen. Der Macher des Videos, ein aus Ägypten stammender koptischer Christ, muss wegen Verstößen gegen seine Bewährungsauflagen ins Gefängnis. Im November werden in Ägypten sieben Christen zum Tode verurteilt, weil sie an der Produktion des Videos beteiligt gewesen sein sollen. Die Bestätigung des Urteils steht jedoch noch aus.

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Foto: (© picture-alliance/AP)