22013 – Ein Rückblick in Bildern

Zurück zur Bildergalerie
8 von 28
Pistole mit Knoten im Lauf, Skulptur des Künstlers Carl Fredrik Reuterswaerd vor dem UN-Hauptquartier in New York.

2. April: UN beschließen Waffenhandelsabkommen

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet mit großer Mehrheit das erste Abkommen zur Kontrolle des internationalen Waffenhandels (Arms Trade Treaty - ATT). Bei der Abstimmung in New York gibt es bei 154 Ja-Stimmen drei Gegenstimmen von Syrien, Nordkorea und dem Iran. 23 Staaten enthalten sich.
Für den Handel mit konventionellen Rüstungsgütern hatte es zuvor keine international gültigen Standards gegeben, jahrelang war über das Abkommen verhandelt worden. Insbesondere kleine und leichte Waffen wurden unkontrolliert weiterverbreitet. Dies trug unter anderem zur Eskalation bewaffneter Konflikte sowie zu Menschenrechtsverletzungen bei.
Der Waffenhandelsvertrag legt nun erstmals international verbindliche Regeln für den Export von konventionelle Rüstungsgütern fest, von der Pistole bis zum Panzer. Lieferstaaten sollen keine Waffen mehr an Länder verkaufen, die damit eventuell gegen die Menschenrechte verstoßen.

Links:

(© picture alliance/Bildagentur-online)