22013 – Ein Rückblick in Bildern

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Die US- Mitglieder verlassen das Kapitol in Washington D.C. nach der Abstimmung, die Schuldenobergrenze noch bis Februar auszusetzen.

1. Oktober: "Government Shutdown" in den USA

In der Nacht zum 1. Oktober tritt in den USA der "Government Shutdown" in Kraft: die Zwangsschließung vieler Regierungsbehörden. Betroffen sind ungefähr ein Drittel sämtlicher Regierungseinrichtungen. Etwa 800.000 der mehr als zwei Millionen Staatsbediensteten werden in den Zwangsurlaub geschickt.
Zuletzt hatte es diese Situation 1995 unter der Clinton-Regierung gegeben. Essenzielle öffentliche Dienste wie Fluglotsen, Feuerwehr, Justiz oder Polizei sind von den Kürzungen aber nicht oder nur gering betroffen.
Auslöser der Haushaltsblockade ist ein gescheitertes Haushaltsgesetz zur Finanzierung des Übergangsetats. Hintergrund ist der Streit zwischen Demokraten und Republikanern über die von Präsident Barack Obama initiierte Gesundheitsreform ("Affordable Care Act" - ACA), auch "Obamacare" genannt.
Gut zwei Wochen später droht die nächste Hürde: die Erhöhung der Schuldengrenze. Der US-Kongress einigt sich darauf in der Nacht zum 17. Oktober in letzter Minute. Damit ist der drohende Staatsbankrott abgewendet. Zugleich wird ein Übergangshaushalt verabschiedet - damit kann der "Government Shutdown" beendet werden.

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(© picture alliance / landov )