22013 – Ein Rückblick in Bildern

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epa03744782 Rehana, a survivor of the Rana Plaza building collapse, visits the site of the collapse in Savar, Bangladesh, 14 June 2013. Reports state that 1,130 workers died and nearly 2,500 were rescued after the eight-story Rana Plaza building that housed mostly garment factories collapsed on 24 April 2013. EPA/ABIR ABDULLAH

24. April: Einsturz eines Fabrikgebäudes in Bangladesch

Mehr als 1.100 Menschen sterben, als am 24. April das Rana-Plaza-Gebäude mit mehreren Kleidungsfabriken nahe Dhaka einstürzt. Die meisten Opfer sind Frauen, die in den Fabriken arbeiteten. Sie nähten Kleidung vor allem für Europa und die USA.
Bangladesch ist der zweitgrößte Textilexporteur der Welt. Rund 60 Prozent der Exporte gehen nach Europa. Wegen Baumängeln und fehlender Sicherheitskontrollen kommt es in Fabriken in dem Entwicklungsland wiederholt zu schweren Unglücken. Der Einsturz des Rana-Plaza-Gebäudes stößt eine Debatte über die Arbeitsbedingungen in Niedriglohnländern und massive Kritik an den Zuständen in der Textilbranche an. Die Regierung Bangladeschs zieht Konsequenzen: Mehrere Fabriken müssen schließen, die Näher dürfen sich nun in unabhängigen Gewerkschaften zusammenschließen.





(© picture-alliance/dpa)