Dossier Familienpolitik
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Väter heute: Leitbilder, Lebensrealitäten und Wünsche


2.6.2014
Das Bild von Vaterschaft und Männlichkeit ist in Bewegung geraten und komplexer geworden. Alte Leitbilder werden brüchig, neue sind noch nicht fest etabliert. Viele Väter wollen mehr Zeit für Familie und beruflich kürzer treten. Aber nur wenige setzen dies um. Vorhandene Ansätze in Politik und Wirtschaft zur Unterstützung eines Wandels von Vaterschaft sind ausbaufähig.

Junge FamilieVielen gilt der Vater weiterhin als alleiniger Ernährer der Familie. Doch viele Väter wollen heute mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen. Die Leitbilder werden brüchig. (© Damian Longerich/www.cupitronic.net)

Das Statistische Bundesamt stellt in einer Pressemitteilung vom 6. Dezember 2013 (411/13) fest: "Der Trend, dass immer mehr Väter Elterngeld in Anspruch nehmen, ist ungebrochen." Danach liegt die Beteiligung der Väter im Bundesdurchschnitt mittlerweile bei über 29 Prozent, auch wenn Väter oft nur für wenige Monate Elterngeld beziehen. Dass junge Väter vermehrt eine familienbedingte Auszeit vom Beruf nehmen, ist Teil umfassender gesellschaftlicher Veränderungsprozesse, die vor allem durch Frauen angestoßen wurden. Die Erwerbsbeteiligung von Frauen (und Müttern) hat in den vergangenen Jahrzehnten deutlich zugenommen; Lebensentwürfe haben sich ebenso gewandelt wie die Geschlechterbilder. Für viele Frauen ist es keineswegs mehr selbstverständlich, nach der Geburt eines Kindes längerfristig aus dem Beruf auszuscheiden und sich auf Familie und Haushalt zu konzentrieren. Die Lebenssituation von Vätern heute lässt sich deshalb nicht unabhängig von der Lebenssituation von Müttern betrachten (siehe hierzu auch "Mütter heute: Leitbilder, Lebensrealitäten und Wünsche").

Der Wandel von Einstellungen und die gestiegene weibliche Erwerbsbeteiligung führen dazu, dass paarinterne Abstimmungsprozesse notwendiger werden. Wie Beruf und Familie zwischen Männern und Frauen aufgeteilt werden soll, ist nicht mehr selbstverständlich, sondern muss ausgehandelt und begründet werden. Zudem geraten tradierte Leitbilder von Geschlecht – und damit auch von Mutterschaft und Vaterschaft – in Bewegung. Gesellschaftliche Leitbilder sind Normalitätsvorstellungen darüber, was zu einem bestimmten historischen Zeitpunkt als selbstverständlich und üblich gilt. Sie geben Sicherheit in Bezug auf die Fremd- und Selbstwahrnehmung und haben Einfluss sowohl auf individuelle Einstellungen als auch auf tatsächliche Verhaltensweisen. Wenn Normalitätsvorstellungen im Wandel begriffen sind, so zeigt sich das daran, dass unhinterfragte Selbstverständlichkeiten aufzubrechen beginnen, nicht mehr eindeutig sind und insgesamt zum Thema der Auseinandersetzung werden.

Das trifft auch auf Leitbilder von Vaterschaft zu, denn Väter sind in den vergangenen 15 Jahren verstärkt zum Gegenstand sowohl öffentlicher, politischer als auch wissenschaftlicher Debatten geworden. Viel ist dabei die Rede von den "neuen", "aktiven" oder "engagierten" Vätern (vgl. bspw. Baader 2006, Kassner 2008, Meuser 2009). Im Folgenden werden daher Leitbilder von Vaterschaft und deren Wandel ebenso betrachtet wie Vorstellungen und Wünsche von Vätern in Bezug auf Familiengründung, Erwerbs- und Familienarbeit und die tatsächlichen Erwerbs- und Arbeitsteilungsmuster im Vergleich zwischen Vätern und Müttern.

Geschlechterbilder im Ost-West-Vergleich



Zentraler Bestandteil des tradierten Leitbilds von Vaterschaft ist die Vorstellung vom Vater als dem Ernährer der Familie (Meuser 2009, Baumgarten et al. 2012). Er ist hauptverantwortlich für die ökonomische Absicherung der Familie und für den Erhalt sowie die Festigung ihres sozialen Status. Das auf Erwerbsarbeit und beruflichen Erfolg bezogene männliche Lebensmodell und Vaterschaft bilden insofern zwei Seiten der gleichen Medaille. Als Pendant dazu ist das tradierte Leitbild von Mutterschaft im Kern mit der Sorge um die Familienmitglieder und mit den inneren Angelegenheiten der Familie verknüpft. Dies schließt eine Erwerbstätigkeit der Mütter nicht notwendigerweise aus, soweit sich diese mit der primären Zuständigkeit für Kinder und Haushalt vereinbaren lässt. Dennoch gilt: Während Mütter ihrer Verantwortung in der Familie gerecht werden, übernehmen Väter eine Verantwortung für die Familie.

Vor gut 30 Jahren hatten diese Leitbilder noch starke Gültigkeit. 71 Prozent der Männer und 70 Prozent der Frauen haben 1982 folgender Aussage zugestimmt: "Es ist für alle Beteiligten viel besser, wenn der Mann voll im Berufsleben steht und die Frau zu Hause bleibt und sich um den Haushalt und die Kinder kümmert." (Statistisches Bundesamt/WZB 2013: 388) Dies hat sich seitdem deutlich geändert. Nur noch 31 Prozent der Männer und 26 Prozent der Frauen stimmten dieser Frage 2012 zu. Allerdings beziehen sich diese Zahlen auf die alten Bundesländer und sind Ausdruck des westdeutschen Familienmodells mit dem Mann als Familienernährer und der Frau als Hausfrau oder Zuverdienerin.

In Ostdeutschland waren Mütter vor der Wende in der Regel Vollzeit erwerbstätig und Väter stärker an der Haus- und Familienarbeit beteiligt. Diese andere Tradition spiegelt sich auch nach der Wiedervereinigung in den Einstellungsmustern wider. In Ostdeutschland ist die Erwerbstätigkeit von Müttern noch immer weit selbstverständlicher als in Westdeutschland. Lediglich 19 Prozent der Männer und 12 Prozent der Frauen in den neuen Bundesländern sind im Jahr 2012 der Ansicht, dass es das Beste sei, wenn sich der Vater um den Beruf und die Mutter um die Familie kümmert (ebd.: 388). Vor diesem Hintergrund wird die Diskussion um "aktive" Vaterschaft und die Herausstellung eines "neuen" väterlichen Engagements aus ostdeutscher Perspektive denn auch als westdeutsches Lifestyle-Phänomen wahrgenommen (Behnke et al. 2013).

Vom Familienernährer zum Basisversorger



Insgesamt haben sich die Einstellungen zur Erwerbsarbeit von Frauen und Müttern deutlich gewandelt. Heute wird die Berufstätigkeit von Frauen mehrheitlich positiv gesehen. Diese Veränderungen auf Seiten der Frauen bedeuten aber nicht, dass sich das Leitbild von Männlichkeit und Vaterschaft gleichermaßen gewandelt hat (vgl. zu Folgendem: BMFSFJ 2013: 32ff). Zwar betonen Männer in ihrem Selbstbild einzelne Attribute stärker, die eher weiblich konnotiert sind, wie zum Beispiel Konflikte schlichten, Gefühle zeigen, Selbstkritik, Hilfsbereitschaft, auf einen Ausgleich zwischen Privatem und Beruf achten. Aber im Kern basiert das Selbstbild weiterhin auf Merkmalen, die für die Berufsorientierung und das Leitbild des Familienernährers stehen. Die höchsten Zustimmungswerte erhalten die Attribute: die Familie gut versorgen (76 Prozent), berufliche Kompetenz/Fachmann sein (60 Prozent) und Leistungsorientierung/Ehrgeiz (57 Prozent).

Vater spielt mit seinem SohnDie Anforderungen an Väter werden komplexer. Denn auch sie wollen stärker Beruf und Familie unter einen Hut bringen. (© Damian Longerich/www.cupitronic.net)
Das Leitbild von Männlichkeit und Vaterschaft wird damit komplexer, ohne dass es sich grundlegend verändert. Neue Attribute und Ansprüche werden ergänzt, aber nicht notwendig zu einer neuen Synthese verbunden. Im Vergleich verschiedener Altersgruppen und Generationen von Männern erweist sich das Leitbild des Familienernährers als relativ stabil. Die Vorstellungen differieren aber hinsichtlich Lebensform (Single, Partnerschaft, Elternschaft) und verschiedenen sozialen Milieus. Auch Frauen, so zeigen empirische Befunde, wirken an der Aufrechterhaltung dieses Leitbilds mit, indem sie viele der traditionellen Attribute weiterhin erwarten, gleichzeitig aber auch neue Anforderungen stellen, wie etwa die stärkere Beteiligung an der Versorgung und Erziehung der Kinder. Gestützt wird dieses Leitbild zudem durch eine Reihe familienpolitischer Rahmenbedingungen, wie etwa das Ehegattensplitting oder die beitragsfreie Mitversicherung der Partnerin bei der Krankenversicherung.

Neu eingeführte Familienleistungen wie das Elterngeld setzen demgegenüber Anreize für eine stärkere Väterbeteiligung an der Familienarbeit (Baronsky et al. 2012). In die gleiche Richtung weist die Entwicklung eines neuen Leitbilds, das zunehmend an Bedeutung gewinnt: der Mann als moderner Basisversorger (BMFSFJ 2013:34ff). Dieses Leitbild ist dadurch charakterisiert, dass es weiterhin auf Existenzsicherung und Erwirtschaftung des Familieneinkommens bezogen bleibt, die Verantwortung dafür aber nicht mehr allein dem Mann beziehungsweise Vater zuweist. Zudem enthält es verstärkt gleichgestellte Partnerschaftsauffassungen und Persönlichkeitsmerkmale. Beide Leitbilder – Familienernährer und moderner Basisversorger – bestehen heute parallel nebeneinander. 45 Prozent der Mütter und 41 Prozent der Väter präferieren das Leitbild des Basisversorgers: Sie sehen beide Partner in der Verantwortung, in etwa zu gleichen Teilen zum Familieneinkommen beizutragen. In welchem Umfang dieses Leitbild auch tatsächlich umgesetzt wird, ist eine andere Frage, auf die noch eingegangen wird. Demgegenüber folgen 47 Prozent der Mütter und 53 Prozent der Väter im Alter bis 60 Jahre der Vorstellung, dass der Mann hauptverantwortlich für das Familieneinkommen zuständig ist. Das tradierte Leitbild gewinnt zudem mit der Anzahl der vorhandenen Kinder an Zuspruch. Bei zwei Kindern hängen 58 Prozent der Mütter und 68 Prozent der Väter diesem Leitbild an, bei drei Kindern sogar 72 Prozent der Mütter und 67 Prozent der Väter.

Alte Vorstellungen werden brüchig, neue sind noch nicht etabliert



Deutlich wird, dass Einstellungsmuster und Verhaltensweisen von Männern bzw. Vätern keineswegs einheitlich sind. Dies wird durch viele weitere Studien bestätigt, die Unterschiede innerhalb der Gruppe der Männer beziehungsweise Väter herausstellen. Insofern ist die Annahme, alle Männer seien gleich, eine starke Vereinfachung der Wirklichkeit. Notwendig ist vielmehr eine Differenzierung auch innerhalb der Gruppe der Männer beziehungsweise Väter. In der wissenschaftlichen Literatur wird dabei in der Regel ein Spektrum von eher traditionell bis eher modern orientierten Männern beziehungsweise Vätern aufgemacht.

Nach einer repräsentativen Untersuchung lassen sich die Männer in Deutschland in vier Typen einteilen (Volz/Zulehner 2009: 35ff.): Demnach werden 27 Prozent der Männer als (teil-)traditionell eingestuft. Mehr als die Hälfte der Männer pendeln entweder pragmatisch balancierend (24 Prozent) oder verunsichert suchend (30 Prozent) zwischen traditionellen und modernen Vorstellungen. Etwa jeder fünfte Mann schließlich lässt sich der Gruppe der aufgeschlossen modernen Männer zurechnen. Diese letzte Gruppe steht einer egalitären Arbeitsteilung der Geschlechter in Beruf und Familie sowie der Emanzipation von Frauen insgesamt deutlich positiver gegenüber als die übrigen Männer-Typen. Zu dieser Gruppe gehören überdurchschnittlich häufig Männer im Alter von 30 bis 39 Jahren mit (Fach-)Hochschulreife beziehungsweise Hochschulabschluss.

Frauen sind demgegenüber insgesamt moderner eingestellt. Nach der zitierten Studie gelten knapp ein Drittel der Frauen als modern und lediglich 14 Prozent werden als (teil-)traditionell eingestuft. Hinsichtlich der Einstellungsmuster existiert also eine Kluft zwischen den Geschlechtern. Wenn 30 Prozent der Männer als verunsichert suchend charakterisiert werden können, zeigt dies, dass alte Vorstellungen brüchig geworden sind, ohne dass neue Leitbilder bereits fest etabliert wären. In diesem Spannungsfeld bewegen sich Männer und Väter heute. Das ist besonders bei jungen Erwachsenen auffällig, also in einer Lebensphase, in der die Gründung einer Familie verstärkt zum Thema wird. Junge Männer nehmen die neuen Anforderungen, sich auch verstärkt um Kinder und Haushalt zu kümmern, durchaus wahr (vgl. im Folgenden: Institut für Demoskopie Allensbach 2013: 17ff). Allerdings sehen viele von ihnen nicht, dass damit auch eine Relativierung der Ernährerrolle verbunden sein kann. Knapp drei Viertel der jungen Männer im Alter von 18 bis 34 Jahre glauben, es würde von ihnen erwartet, für den Unterhalt der Familie sorgen zu müssen. Aber lediglich etwas mehr als die Hälfte der Frauen im gleichen Alter hat tatsächlich diese Erwartung.

Insgesamt zeigt sich: Die Anforderungen an Männer werden vielfältiger. Väter werden ebenfalls mit der Problematik konfrontiert, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen. Da jedoch ein Großteil der Väter keine "Entlastung" von ihrer Ernährerrolle wahrnimmt, begreifen viele Väter die neu an sie gerichteten Erwartungen als zusätzliche (und insofern nicht erfüllbare) Anforderung. Dies kann zu einem Gefühl der Überforderung führen (vgl. auch Baumgarten et al 2012). Heute haben 61 Prozent der Väter mit Kindern unter 16 Jahren häufig oder gelegentlich Probleme, Beruf und Familie zeitlich zu vereinbaren (Institut für Demoskopie Allensbach 2013: 14). Mehrheitlich lösen sie diesen Konflikt zugunsten des Berufs, wohingegen bei Müttern in der Regel die Familie vorgeht. Die Verantwortlichkeiten sind also im Großen und Ganzen nach wie vor klar verteilt.

Kinderwünsche und Familiengründung von Männern



Unterschiedliche Studien im Zeitverlauf belegen, dass sich kinderlose Männer und Frauen mehrheitlich Kinder wünschen, Frauen etwas ausgeprägter und entschiedener als Männer (vgl. zusammenfassend Rost 2007: 80ff). Zumeist wird heutzutage eine Familie mit zwei Kindern als ideal angesehen. Nach einer aktuellen Studie zur Familiengründung von Männern hegen heute knapp 93 Prozent der jungen Männer im Alter von 15 bis 33 Jahren einen Kinderwunsch (Bertelsmann Stiftung 2008: 42f).

Allerdings sind weder der Kinderwunsch noch die gewünschte Kinderzahl feste Konstanten. Vor allem das Alter der Befragten ist ein entscheidender Einflussfaktor. Je älter die Befragten sind, desto geringer sind Kinderwunsch und gewünschte Kinderzahl. Bei kinderlosen Frauen im Alter von 35 bis 37 Jahren liegt die gewünschte ideale Kinderzahl bereits deutlich niedriger als bei kinderlosen Männern gleichen Alters (Goldstein et al. 2010: 18f). 75 Prozent der kinderlosen Männer dieser Altersgruppe wollen eine eigene Vaterschaft in den nächsten zwei Jahren tatsächlich realisieren (Becker 2011: 4). Allerdings nimmt der Kinderwunsch auch bei Männern mit zunehmendem Alter ab. Von den 25- bis 27-jährigen kinderlosen Männern wollen lediglich 5 Prozent keine Kinder, von den 35- bis 37-Jährigen bereits 25 Prozent (ebd.: 4).

Es gibt auch für Männer ein begrenztes subjektives Zeitfenster für die Gründung einer Familie. Das optimale Alter für eine Erstvaterschaft geben Männer mehrheitlich mit 25 bis 30 Jahren an; im Schnitt liegt das Wunschalter bei knapp unter 28 Jahren (Bertelsmann Stiftung 2008: 47f). Als "zu früh" wertet eine Mehrzahl der Männer eine Vaterschaft im Alter von 22 Jahren oder jünger (ebd.: 111f). Sind Männer bis zum Alter von 45 Jahren nicht Vater geworden, wollen sie mehrheitlich dauerhaft kinderlos bleiben. Als Hauptgrund gilt das eigene Alter beziehungsweise das der Partnerin (vgl. Helfferich et al. 2004: 26ff).


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Autor: Karsten Kassner für bpb.de
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