Arzt läuft durch Krankenhausflur
Die Niederlande sind ein vergleichsweise wohlhabendes Land. Das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf liegt bei 34.600 Euro (2009).

Kleine Landeskunde der Niederlande

In diesem Teil der Lerntour erhalten Sie grundlegende Informationen zu unserem Nachbarstaat Niederlande. Die Themenbereiche sind "Politik", "Wirtschaft" und "Wohlfahrtsstaat".

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Die "Universität Medisch" in Rotterdam

Die Finanzierung des Gesundheitswesens in den Niederlanden

Wie in vergleichbaren europäischen Ländern auch haben sich die Ausgaben für Gesundheit in den Niederlanden seit den 1970er-Jahren erhöht. Der Anteil der gesamten Gesundheitsausgaben am Bruttoinlandsprodukt stieg von 7,1 Prozent im Jahr 1975 auf 10,81 Prozent im Jahr 2009 (Trading Economics 2012). In Deutschland wurden im selben Jahr 11,7 Prozent des BIP für Gesundheit aufgewendet (Statistisches Bundesamt 2012).

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Zahnärztliche Fakultät in Amsterdam

Versorgungsstrukturen des Gesundheitswesens in den Niederlanden

Grundsätzlich lässt sich als ein charakteristisches Merkmal der Gesundheitsversorgung in den Niederlanden festhalten, dass die Leistungen zu einem überwiegenden Teil von gemeinnützigen und privaten Anbietern erbracht werden. Der Staat konzentriert sich überwiegend auf die Steuerung von Versorgungskapazitäten, die Regulierung des Preissystems und die Qualitätskontrolle. Als Leistungserbringer ist er lediglich über den öffentlichen Gesundheitsdienst und nur in Ausnahmefällen auch als Träger von stationären Einrichtungen tätig.

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Das Brandwunden-Zentrum im Rot-Kreuz-Krankenhaus in Beverwijk.

Regulierung des Gesundheitswesens in den Niederlanden

Derzeit basiert die Regulierung des niederländischen Gesundheitswesens auf einem Mix aus staatlichen, verbandlichen (korporatistischen) und marktförmigen Steuerungselementen.

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Pflegekosten im Universitätskrankenhaus in Leiden.

Jüngere Reformen in der Gesundheitspolitik der Niederlande

Ähnlich wie in der Bundesrepublik Deutschland gibt es in der niederländischen Gesundheitspolitik seit mehreren Jahrzehnten intensive Debatten um notwendige Reformschritte.

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Das "Teddybär Krankenhaus" im "Wilhelmina Kinder Krankenhaus (WKZ)" in Utrecht

Aktuelle Probleme und künftige Reformvorhaben in den Niederlanden

Weiterhin bleibt das prioritäre Ziel der niederländischen Gesundheitspolitik eine effiziente, kostengünstige und qualitativ hochwertige Versorgung für alle Bürgerinnen und Bürger der Niederlanden. Die Kostendämpfung, die Steigerung der Versorgungsqualität, der schnellere Zugang zu notwendigen medizinischen Behandlungen sollten durch die Stärkung des Wettbewerbs in der jüngsten Gesundheitsreform erreicht werden. Erste Analysen der Auswirkungen der Reform zeichnen ein widersprüchliches Bild.

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