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Afrikanische Diaspora in Deutschland

Community

Der Beginn der Schwarzen Deutschen Bewegung Mitte der Achtzigerjahre fällt zusammen mit dem Erscheinen des Buches "Farbe bekennen". Für viele, bis dahin in völliger Vereinzelung lebende Schwarze Deutsche Männer und Frauen bedeutete dies den Anfang, ihrer eigenen Geschichte und Gegenwart gemeinschaftlich begegnen zu können. Mit der Gründung von ISD und ADEFRA sowie eigenständigen Publikationen wie "afro look" entstand innerhalb kürzester Zeit ein bundesweites Netzwerk, das seitdem auf nationaler und internationaler Ebene Schwarze Deutsche Perspektiven öffentlich macht und verankert. Die Bedeutsamkeit und der Erfolg liegen in der Etablierung einer gemeinschaftlichen Beständigkeit, die im Verlauf der letzten zwei Jahrzehnte viele Schwarze Menschen erreicht und zusammengebracht hat.

Adetoun Adebisi


Kwanzaa

Kwanzaa ist ein besonderes Fest, das zwischen Weihnachten und Neujahr gefeiert wird. Es bedeutet "erste Frucht" und ist mit dem deutschen Erntedankfest vergleichbar.

Ekpenyong Ani


Die Frau, die Mut zeigt

Eines der Ziele von "ADEFRA" ist das Selbstbewusstsein Schwarzer Frauen in Deutschland zu stärken. Der Verein kümmert sich um internationalen Austausch, Bildung und Unterstützung zu gesellschaftlich relevanten Themen.

Jeannine Kantara


Die Geschichte der "afro look"

1987 gründeten junge Afro-Deutsche aus Berlin die erste Schwarze Zeitschrift mit dem Namen "Onkel Tom´s Faust". Der Titel sorgte für Proteststürme in der Community und wurde daraufhin in "afro look" umgeändert.

Sun Leegba Love


Professional KulturŽevolution inna Germany

Afro-deutsches Bewusstsein ist Schwarzes Bewusstsein in der Diaspora, das keine gemeinsame nationale Geschichte, keinen gemeinsamen kulturellen oder ethnischen Hintergrund hat. Das Projekt "cyberNomads" fördert diese Vielfalt der Geschichten und trägt sie in die Öffentlichkeit.


 

Teilnehmende des ISD-Bundestreffens 2004 bei Berlin Š ISD-Bund e.V.

Eleonore Wiedenroth


Schwarze Organisierung in Deutschland

Die Initiative ISD vertritt die Interessen Schwarzer Menschen in Deutschland. Sie interveniert bei Fällen von Diskriminierung, unterstützt die Opfer und bezieht Stellung gegenüber der Öffentlichkeit.

Oliver Georg Seifert


Bericht über das Jugendprojekt "Blite"

Ein Sprachorgan der Schwarzen Community in der deutschen Gesellschaft ist ein wichtiges Instrument, um dem Rassismus wirkungsvoll zu begegnen. Die Zeitung "Blite" möchte Jugendlichen politisch brisante Themen verdeutlichen und Tipps für kulturelle Events liefern.
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