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Dossier Afrika

Die afrikanische Familie

Pierrette Herzberger-Fofana
Inhalt
Einleitung
Die Großfamilie
Die "afrikanische Familie"
Die Familie im gesellschaftlichen Wandel
Ursachen für den gesellschaftlichen Wandel
Weibliche Solidarität
Literatur
Einleitung

Die afrikanische Familie, die traditionell eine stabile Institution war, ist über die vergangenen Jahrzehnte und Jahrhunderte zahlreichen Einflüssen und Außenwirkungen ausgesetzt worden, die zu ihrer Zersplitterung führten. Zu diesen Einflüssen zählten unter anderem die neu in Afrika eingeführten Religionen wie der Islam und das Christentum und nicht zuletzt der Kolonialismus im 19. und 20. Jahrhundert sowie die Migration heute. Der gesellschaftliche Wandel betrifft auch nicht nur die afrikanischen Gesellschaften. Es zeichnet sich ab, dass sich die Familienstrukturen in allen Regionen der Welt mit der Zeit verändern.

Zur Person
Dr. Pierrette Herzberger-Fofana ist Sozialwissenschafterin, Soziolinguistin und Germanistin. Sie ist Dozentin an der Universität Erlangen-Nürnberg, Mitglied im Stadtrat von Erlangen und Vorsitzende der Europa–Sektion des Verbands der afrikanischen Frauen für Forschung und Entwicklung (AFARD-AAWORD). Frau Dr. Herzberger-Fofana kommt aus dem Senegal und ist Spezialistin u.a. für die Rolle der Frau in der islamischen Kultur.

Afrika ist ein Kontinent mit einer enormen Vielfalt und es wäre wohl anmaßend, für 53 Länder ein einziges Familienmuster zu entwerfen. Insofern beschränkt sich der Beitrag auf die Gesellschaften Westafrikas, die eine gemeinsame Geschichte teilen, und er thematisiert zudem Strukturen und Veränderungen, die stark verallgemeinert, alle Länder dieser Region betreffen.


05. Dezember 2005


 
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Redaktion
Links ins Internet

CAFS - Centre for African Family Studies

Union for African Population Studies

Institut für Afrika-Kunde der Universität Hamburg

International Institute for Sustainable Development

African Development Indicators 2004

Afrikanische Sprachen

Index: Lebende und ausgestorbene Sprachen (englisch)

Lexikon: Afrikanistik
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Die Kampagne "Gemeinsam für Afrika" hat vom 6. bis 17. November 2006 Afrika zum Thema in den Klassenzimmern gemacht. Angeboten wurde dazu unter anderem kostenloses Unterrichtsmaterial.
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