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Dossier Afrika
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Kultur
Von den Politikern, Kunst- und Kulturschaffenden der Négritude-Bewegung wurde die Idee einer panafrikanischen Kultur wiederholt aufgegriffen; sie konnte sich jedoch nie durchsetzen. Es existieren vielmehr seit jeher mehrere Sprach- und Kulturräume in Afrika, welche durch die koloniale Epoche im 19. und 20. Jahrhundert eine drastische Modifizierung erfahren haben. So stark sich die Kolonialzeit auf die afrikanische Kulturlandschaft auch ausgewirkt hat, inzwischen gehen Afrikas Kunst- und Kulturschaffende wieder einen eigenen Weg, auf dem sie Tradition und Moderne miteinander in Einklang bringen. |
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 Literarische Entwicklungen

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| Die Literatur im anglophonen und frankophonen Afrika ist sehr vielseitig. Angefangen bei der Oral-Literatur, weist sie lyrische, dramatische und Prosaformen auf. Zur Literatur in schriftlicher Form gehören wiederum Lyrik, Poesie, Kurzgeschichten und vor allem die Romane der Populärliteratur (z.B. Protest-, Bildungs-, historische und philosophische Romane). |
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 Zeitgenössische Afrikanische Kunst

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| Die heutige afrikanische Kunst ist nicht zwischen den beiden Polen Tradition und Moderne zu verorten. Zeitgenössische Werke beziehen sich sowohl auf ältere und lokale wie auf regionale und globale Strömungen. Sie sind ein Beleg für die schöpferische Auseinandersetzung der Menschen Afrikas mit der heutigen Welt. |
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 Hip-Hop, Kwaito und Co. – Trends in der afrikanischen Musikszene

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| Afrikanische Musiker ließen sich von den jeweils modernen Musikstilen weltweit inspirieren. In den 1950er Jahren war die lateinamerikanische Tanzmusik tonangebend. Der Hip-Hop entwickelte sich in den 1970er Jahren zuerst in der afro-amerikanischen Gesellschaft, später fand er seinen Weg nach Afrika. |
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 Das Theater im frankophonen Afrika

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| Dem Theater wird im frankophonen Afrika eine große Bedeutung beigemessen. Es entwickelte sich dort vor allem seit den 1980er Jahren zu einem Mittel der Aufklärung, das von zumeist analphabetischen ärmeren Bevölkerungsschichten genutzt wurde. |
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Holzschnitzereien an einem Straßenmarkt in Namibia © Neil Gould, SXC.hu |
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Video-Interview: Jay Rutledge
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 "Mit dem Rest der Welt verbunden"

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| Musikformen wie Hip-Hop, Reggae oder Dancehall seien in Afrika sehr politisch. "Sie liefern Statements zu aktuellen Themen", sagt Produzent Jay Rutledge, der bereits viele CDs mit afrikanischer Musik aufgenommen hat, jüngst "Lagos stori plenti". |
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