Die bpbBestellenNewsletterPressePartnerImpressumKontakt

Home
   
FAQ Index


Themen
Gesellschaft
Afrikanische Diaspora in Deutschland
Medien
Geschichte
Politik
Community
Kwanzaa
ADEFRA
Zeitschrift
"afro look"
Kulturrevolution
Jugendmagazin "Blite"
Schwarze Organisierung
Kunst und Musik
Publikationen
Veranstaltungen
Wissen
Lernen
ZMI Universität Giessen Arte netzeitung.de Arte ZMI Universität Giessen taz Kulturstiftung des Bundes Berliner Konferenz Universität Duisburg-Essen Köln International School of Design
Suche
Dossier bpb.de

Community

Bericht über das Jugendprojekt "Blite"


 1 / 4 
weiter
Eine Quartalszeitschrift von Schwarzen Jugendlichen
Oliver George Seifert

"Am Anfang war das Wort"

Kommunikation ist ein notwendiges Mittel, um eine gesellschaftliche Struktur aufrecht zu halten. Soziale Beziehungen kommen ohne Kommunikation nicht aus. Je differenzierter die Art der Kommunikation ist, desto höher wird das intellektuelle Potenzial einer Gesellschaft eingeschätzt. Insofern nehmen Medien in der modernen Gesellschaft schon lange einen sehr hohen Stellenwert ein.

Zur Person
Oliver George Seifert organisierte 1988 in seiner Wohnung das erste größere Treffen von Afro-Deutschen in Ost-Berlin. Seit 1999 ist er Mitarbeiter beim "Aktionstag gegen Rassismus, Neofaschismus und Krieg". Er engagierte sich für das Jugendprojekt "Blite" und ist Beiratsmitglied der "Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus" (MBR).

Durch den Cyberspace hat die Kommunikation einen Grad an Schnelligkeit erreicht, der in Minuten Informationen über weite Strecken an ein massenhaftes Publikum bringen kann. Gerade die Geschwindigkeit der Verbreitung von Informationen birgt aber auch die Gefahr, dass diese schnell überholt oder oberflächlich recherchiert sind.

Warum eine Zeitung von Schwarzen Menschen und warum von Schwarzen Jugendlichen?
Edition No. 1 - 2002
Edition No. 1/2002 © Blite

Schwarz-Sein ist in Deutschland nicht der "Norm" entsprechend, also für einen großen Teil der weißen Gesellschaft nicht "normal". Dies findet seinen Ausdruck in der Diskriminierung im alltäglichen Leben sowohl in subtiler, als auch in offener Form, in Diffamierung in der Werbeindustrie und im Reden und Handeln der politischen Elite des Landes.

Ein Sprachorgan der Schwarzen Community in der deutschen Gesellschaft ist ein wichtiges Instrument, um diesen gesellschaftlichen, historisch fest verwurzelten Irrungen entgegenzuwirken. Die Arbeit mit Jugendlichen ist dabei sehr entscheidend, weil diese die Sichtweisen und die Sprache ihrer Altersgenossen selbst verkörpern. Somit ist eine Möglichkeit gegeben, Einfluss auf die heranwachsende Gesellschaft zu nehmen und einen Teil zur humanistischen, politischen Grundbildung der Jugendlichen beizutragen.


10. August 2004

 1 / 4  weiter


 
Druck-Version
Artikel versenden
Impressum

Themen | Wissen | Veranstaltungen |
Publikationen | Lernen |
Die bpb | Bestellen | Newsletter | Presse | Partner |
Impressum | Kontakt | Home