Boykottaktion gegen jüdische Geschäfte am 1. April 1933. Die Herrschaft der Nationalsozialisten bedeutet für die deutschen Juden von Anfang an eine antisemitische  Politik der Diskriminierung und Verdrängung.

24.1.2013

Christoph Kreutzmüller

Christoph KreutzmüllerChristoph Kreutzmüller
Christoph Kreutzmüller ist seit 2011 als Koordinator des Forschungsprojekts Juden in Berlin 1918-1938. Zwischen Akkulturation, Behauptung, Entrechtung und Verfolgung am Lehrstuhl für Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert der Humboldt Universität zu Berlin bei Michael Wildt tätig. Zuvor war er dort Koordinator zweier Projekte: Zerstörte Vielfalt. Berlin im NS und Ausgrenzungsprozesse und Überlebensstrategien. Mittlere und kleine jüdische Gewerbe-Unternehmen in Berlin 1930/31 bis 1945 am Lehrstuhl für Zeitgeschichte. Nach einer Lehre zum Bank-kaufmann betätigt er sich seit 1992 als freier pädagogischer und wissenschaftlicher Mitarbeiter der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz. Von 1992 bis 2001 absolvierte Christoph Kreutzmüller ein Lehramtsstudium an der Freien Universität Berlin und an der Humboldt-Universität. Von 2001 bis 2004 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt Zur Erforschung der Geschichte der Commerzbank (1871-1958) am Lehrstuhl für Zeitgeschichte der Humboldt-Universität, bevor er dort promovierte. Im Jahr 2004 war er Gastwissenschaftler der Max Planck-Gesellschaft im Forschungsprogramm Geschichte der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft im Nationalsozialismus.

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Die 4. Internationale Konferenz zur Holocaustforschung beleuchtet über drei Tage hinweg den aktuellen Stand wissenschaftlicher Diskurse um Eingrenzungs- und Ausgrenzungs- prozesse. Zum Konferenzthema finden zudem parallele Praxisforen statt. Das Programm finden Sie PDF-Icon hier als PDF

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