Skulptur "Non-Violence" des schwedischen Künstlers Carl Fredrik Reuterswärd vor dem Gebäude der Vereinten Nationen in New York.

Sicherheit und Kooperation

Hinter "internationale Sicherheit“ verbergen sich diverse Annahmen und Erwartungen. Die Essays unterstreichen, dass es je nach Region und Perspektiven unterschiedliche Ansichten darüber gibt, welche Schritte der globalen Annäherung prioritär sind.

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Zu den Beiträgen

Internationale Sicherheit ist ein Schlagwort, hinter dem sich die unterschiedlichsten Annahmen und Erwartungen verbergen. Einigkeit mag aber darüber herrschen, dass internationale Sicherheit nur gemeinsam zu erreichen ist, durch ein globales Miteinander. Je nach Region und inhaltlicher Perspektive gibt es unterschiedliche Ansichten darüber, welche Schritte der globalen Annäherung prioritär sind. Die Möglichkeiten und Grenzen globaler Kooperation in unterschiedlichen Kontexten zu erforschen, ist die zentrale Fragestellung des Käte Hamburger Kolleg/Centre for Global Cooperation Research an der Universität Duisburg-Essen. Durch die systematische Konfrontation mit anderen Wissenskulturen stellt das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt die eigenen, meist unhinterfragten Selbstverständlichkeiten auf den Prüfstand.

Vor diesem Hintergrund haben Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler des Kollegs aus vier verschiedenen Kontinenten und unterschiedlichen Disziplinen ihre Gedanken zu dem Thema internationale Sicherheit und globale Kooperation eingefangen. Die folgenden Essays spiegeln in den meisten Fällen einen Aspekt ihrer Forschungstätigkeit am Kolleg wider. Sie rütteln bisweilen an unserem Vorverständnis, was im Themenkomplex „internationale Sicherheit“ zu diskutieren ist, und bereichern dadurch möglicherweise eingefahrene Debatten.

Dr. Markus Böckenförde, LL.M. (UMN), Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Käte Hamburger Kolleg/Centre for Global Cooperation Research.
boeckenfoerde@gcr21.uni-due.de