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U.S.A.

Amerika gilt gemeinhin als die Neue Welt. Diese Sichtweise ist wichtig für sein Verständnis. Sie deutet auf die enormen Ausmaße des Amerikanischen, auf kolossale Proportionen in jeder Beziehung hin. Diese Tatsache bestimmt wesentlich die Politik des Landes und muss bei deren Beurteilung immer mit reflektiert werden. Eine weitere Konstante ist die Vorstellung der "Auserwähltheit" und der damit einhergehende hohe moralische Anspruch an sich selbst, verbunden mit einem großen Sendungsbewusstsein. Die Verbreitung des "American way of life" ist ein Erfolgsrezept und sollte für alle Völker gelten. Ein solches Lebensgefühl setzt das Amerikanische mit dem Demokratischen gleich.

Dieses elitäre Politikverständnis und das große Selbstbewusstsein stoßen oft auf Unverständnis auch bei den europäischen Partnern der USA und sind eine der Ursachen für Missverständnisse. Auch unter der Präsidentschaft Bill Clintons hat sich daran nichts geändert.

Ludwig Watzal

Editorial

Ein elitäres Politikverständnis und das große Selbstbewusstsein der Amerikaner stoßen oft auf Unverständnis bei den europäischen Partnern. Die Folge sind eine Reihe von Missverständnissen. Weiter...

Karsten D. Voigt

Die Zukunft der deutsch-amerikanischen Beziehungen

Seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland ist die transatlantische Partnerschaft - neben dem europäischen Einigungsprozess im Rahmen der EU - einer der Grundpfeiler der deutschen Außenpolitik. Weiter...

Michael Dreyer

Die Bilanz der Ära Clinton in der Innen- und Verfassungspolitik

Die Erwartungen, die die amerikanische Öffentlichkeit im Wahlkampf 1992 und beim Amtsantritt an William Jefferson Clinton richtete, kreisten vor allem um innenpolitische Themen. Weiter...

Söhnke Schreyer

Die Sozial- und Gesundheitspolitik der Clinton-Administration

Die Sozial- und Gesundheitspolitik Präsident Clintons hat ebenso die anfänglich hohen Erwartungen wie in zentralen Einzelpunkten die selbstgesteckten Ziele verfehlt. Weiter...

Martin Thunert

Wirtschaftsentwicklung und Wirtschaftspolitik in den USA unter der Clinton-Administration

Positive Wirtschaftsentwicklung, spürbarer Wachstum und damit verbundener stetiger Rückgang der Arbeitslosigkeit in den USA sowie entschlossene Haushaltskonsolidierung seit 1993 sind Gründe für Präsident Clintons Wiederwahl. Genauso aber verdankt Clinton seine Wiederwahl im Jahr 1996 trotz zahlreicher aufgeklärter und nicht aufgeklärter Skandale der anhaltend hohen öffentlichen Zustimmung zu seiner Amtsführung. Weiter...

Peter Rudolf, Jürgen Wilzewski

Beharrung und Alleingang: Das außenpolitische Vermächtnis William Jefferson Clintons

"Indispensible nation" - "lonely superpower" - "world's policeman" - "rogue superpower": Die Charakterisierungen der USA am Ende der Präsidentschaft William Jefferson Clintons sind mannigfaltig und kontrovers. Weiter...