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"Neue Arbeitswelt"

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In der sozialwissenschaftlichen Diskussion wird seit einiger Zeit ein weiterer Rückgang der Nachfrage nach Arbeitskräften bei gleichzeitigem Anstieg des Arbeitskräfteangebots prognostiziert. Die Schere werde sich weiter öffnen, eine Rückkehr zur Vollbeschäftigung sei nicht realistisch. Auch das Normalarbeitsverhältnis - gekennzeichnet durch einen dauerhaften, unbefristeten Arbeitsvertrag, Vollzeitbeschäftigung, tarifliche und soziale Sicherung - sei rückläufig. Dem so beschriebenen "Ende der Arbeitsgesellschaft" wird mit verschiedenen Modellen zur Krisenbewältigung bzw. Umstrukturierung unserer Erwerbsarbeitsgesellschaft begegnet, unter anderem dem der "Bürgerarbeit" oder - neuerdings - des "Bürgerengagements".

Katharina Belwe

Editorial

Das "goldene Dienstjubiläum" samt Blumenstrauß und Armbanduhr - früher war es die Regel. Heute sieht die "Neue Arbeitswelt" anders aus. Weiter...

Wolfgang Klauder

Ende oder Wandel der Erwerbsarbeit?

Die Arbeit braucht uns auch im Wandel der Arbeitswelt nicht auszugehen. Die anhaltende Krise auf dem deutschen Arbeitsmarkt ist vorwiegend hausgemacht und somit lösbar. Weiter...

Jürgen Kocka

Thesen zur Geschichte und Zukunft der Arbeit

Der Beitrag behandelt die Geschichte der Arbeit in Europa seit der Antike als Vorgeschichte der Gegenwart. Er diskutiert die heutigen Umbrüche der Erwerbsarbeit im Licht der Geschichte. Weiter...

Gerd Mutz

Der souveräne Arbeitsgestalter in der zivilen Arbeitsgesellschaft

Die Arbeitswelt befindet sich in einem dramatischen Wandel: Es entwickeln sich neue Typen von Arbeits- und Beschäftigungsformen, und die Grenzen zwischen Erwerbsarbeit und anderen Lebensbereichen werden durchlässiger. Weiter...

Brigitte Rudolph

Mögliche Chancen und befürchtete Fallen der "Neuen Tätigkeitsgesellschaft" für Frauen

In der vorwiegend von Männern geführten Debatte um den breiteren Ausbau einer Bürgergesellschaft bleibt eines unerwähnt: die meisten der vorgeschlagenen gemeinnützigen Tätigkeiten sind "typisch weiblich". Weiter...

Irene Dingeldey, Karin Gottschall

Alte Leitbilder und neue Herausforderungen: Arbeitsmarktpolitik im konservativ- korporatistischen Wohlfahrtsstaat

Die Arbeitsmarktpolitik wird historisch als Teil des konservativ-korporatistischen deutschen Sozialstaatsmodells verortet und in ihrer Entwicklung diskutiert. Die jüngste Reform des Arbeitsförderungsgesetzes wird als "reflexive" Reform verstanden. Weiter...