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Europa

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    Der Weg ist das Ziel, so könnte eine Antwort auf die Frage nach der Finalität Europas lauten; mit dem Weg ist die fortschreitende Integration gemeint. Wohin führt dieser Prozess, und wo endet er? Auf diese Fragen antworten Politiker und Experten oft ausweichend; viele scheinen sogar ratlos zu sein.

    Die Ablehnung des EU-Verfassungsvertrages durch die Referenden in Frankreich und den Niederlanden hat gezeigt, dass die Bevölkerung Europas bisweilen andere Vorstellungen von der Integration Europas haben kann als die sie vertretenden Regierungen. Selbst die erfolgreiche Vermittlung durch die deutsche EU-Ratspräsidentschaft mit dem Ergebnis eines abgespeckten EU-Reformvertrages wird von einigen Regierungen wieder in Frage gestellt.

       
  • Ludwig Watzal

    Editorial

    In einigen Jahren dürfte die EU über 30 Mitgliedsstaaten umfassen. Könnte die EFTA, können Norwegen oder die Schweiz als Modellfälle für eine differenzierte Integration dienen, um die angestrebten Vollmitgliedschaften einiger "Problemfälle" zu umgehen? Weiter...

    Andreas Maurer

    Die Verhandlungen zum Reformvertrag unter deutschem Vorsitz

    Am Beispiel der Verhandlungen zur Revision des EU-Verfassungsvertrages wird gezeigt, unter welchen innen- und außenpolitisch bestimmten Rahmenbedingungen die deutsche EU-Präsidentschaft im ersten Halbjahr 2007 die Vorsitzfunktionen ausgeübt hat. Weiter...

    Alexander Warkotsch

    Die Nachbarschaftspolitik der EU im postsowjetischen Raum

    Die hohen Erwartungen, die mit der Initiative für eine Neue Ostpolitik der deutschen EU-Ratspräsidentschaft geweckt wurden, sind unerfüllt geblieben. Es gelang nicht, die Nachbarschaftspolitik stärker nach Osteuropa auszurichten. Weiter...

    Johannes Varwick, Jana Windwehr

    Norwegen und Schweiz als Modellfälle für differenzierte Integration?

    Für die Zukunft des europäischen Integrationsprozesses sind neue Formen der Anbindung von an einem Beitritt interessierten Staaten eine Notwendigkeit. Die Lehren aus den Fallbeispielen Norwegen und Schweiz können dabei nur begrenzte Denkanstöße liefern. Weiter...

    Tom Thieme

    Extremistische Parteien im postkommunistischen Osteuropa

    Extremistische Parteien in Osteuropa sind nicht vorbehaltlos der idealtypischen Unterscheidung von Rechts- und Linksextremismus zuzuordnen. Ehemalige kommunistische Parteien stärken ihre diskreditierte Ideologie durch Involvierung rechtsextremer Inhalte. Weiter...

    Esra Sezer

    Das türkische Militär und der EU-Beitritt der Türkei

    Die politische Rolle der Militärs in der Türkei ist nach wie vor ungebrochen. Ihre Haltung zum EU-Beitritt wird von Seiten der Militärführung nicht öffentlich dementiert. Weiter...

    Jeanne Lätt, Asiye Öztürk

    Zypern und die türkisch-europäischen Beziehungen

    Seit 1. Mai 2004 ist die Republik Zypern Mitglied der Europäischen Union. Mit dem Beitritt Nikosias "importierte" Brüssel den Inselkonflikt. Die Entwicklungen auf der Insel beeinflussen die türkisch-europäischen Beziehungen. Weiter...