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Europa

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    Am 25. März 2007 jährt sich zum 50. Mal die Unterzeichnung der Römischen Verträge. Die sechs Unterzeichnerstaaten brachten damals ein "Projekt" auf den Weg, das bis heute einzigartig ist: den europäischen Einigungsprozess. Die Euphorie über "eine Art Vereinigte Staaten von Europa" (Winston Churchill) ist jedoch inzwischen der Ernüchterung gewichen. Die geopolitischen Veränderungen zu Beginn der 1990er Jahre haben nicht nur der östlichen Hälfte Europas die Freiheit gebracht, sondern auch zur Aufnahme der mittel- und osteuropäischen Staaten in die Europäische Union (EU) geführt.

    Bald wird die EU mehr als 30 Mitglieder umfassen. Ob sich die europäische Integration weiter nach dem Bild einer sich "allmählich ausweitenden Pfütze" (Daniel Cohn-Bendit) vollziehen wird, muss die Zukunft zeigen. Eine Debatte über die Finalität und Identität der EU ist überfällig.

       
  • Ludwig Watzal

    Editorial

    Am 25. März 2007 jährt sich zum 50. Mal die Unterzeichnung der Römischen Verträge. Die sechs Unterzeichnerstaaten brachten damals ein "Projekt" auf den Weg, das bis heute einzigartig ist: den europäischen Einigungsprozess. Aus vielen Umfragen werden diffuse Ängste der Bürgerinnen und Bürger vor immer neuen Erweiterungsschritten einer zunehmend intransparenten Union deutlich. Weiter...

    Ludger Kühnhardt

    50 Jahre Römische Verträge

    Mit der Unterzeichnung der Römischen Verträge am 25. März 1957 begann eine neue Epoche für die europäischen Staaten und Völker. Krisen wirkten oft sogar als Beschleuniger des Einigungswerkes. Weiter...

    Peter Knauer

    Was wird aus dem EU-Verfassungsvertrag?

    Eine Verfassung will die Handlungsfähigkeit eines Gemeinwesens garantieren. Das Herz des Entwurfs einer "Verfassung für Europa" findet sich in seinem "Protokoll über die Anwendung der Grundsätze der Subsidiarität und der Verhältnismäßigkeit". Weiter...

    Frank R. Pfetsch

    Die EU bedarf der Reformen

    Die EU steht an einem Scheideweg: Die Institutionen, ursprünglich für sechs Mitgliedstaaten konzipiert, müssen nach der Erweiterung um beinahe das Fünffache in ihren Strukturen und Prozessen angepasst werden. Weiter...

    Gerd Strohmeier

    Die EU zwischen Legitimität und Effektivität

    Nach der EU-Erweiterung auf insgesamt 27 Länder stellt sich nun die Frage nach Legitimität und Effektivität. Oder anders gefragt: Was ist die EU? Weiter...

    Hanns-D. Jacobsen, Heinrich Machowski

    Dimensionen einer neuen Ostpolitik der EU

    Unter der deutschen Ratspräsidentschaft hat die EU eine neue Etappe ihrer Ostpolitik begonnen. Sie zielt auf ihre unmittelbaren östlichen Nachbarn, insbesondere den Hauptadressaten Russland, den Südkaukasus und Zentralasien. Weiter...

    Martin Große Hüttmann

    Die Koordination der deutschen Europapolitik

    Die Koordinierung der deutschen Europapolitik steht regelmäßig in der Kritik. Der Mangel an Kohärenz und die Vielzahl der Akteure führe, so die Kritiker, zu Schwächen und Effizienzverlusten bei der Interessendurchsetzung in Brüssel. Weiter...