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2. Weltkrieg Flüchtlinge

Flucht und Vertreibung

Ankunft der letzten deutschen Kriegsgefangenen im Auffanglager Friedland im Oktober 1955: Eine Mutter sucht nach ihrem vermissten Sohn.

Zweiter Weltkrieg

Kriegsfolgen

6 Millionen europäische Juden fielen dem Rassewahn der Nationalsozialisten zum Opfer, in weiten Teilen Europas war jüdisches Leben ausgelöscht. Mit insgesamt 60-70 Millionen Toten steht der Zweite Weltkrieg für die Tragödie des 20. Jahrhunderts. Eine bipolare Weltordnung entstand, das Gesicht Europas veränderte sich völlig. Weiter...

Vertreibung und Deportation der Juden aus dem Deutschen Reich

Gerettete Geschichten

Vertreibung und Vernichtung der Juden aus dem Deutschen Reich

Diese Karte verdeutlicht das Ausmaß der nationalsozialistischen Vertreibung und Vernichtung von Juden aus dem Deutschen Reich. Sie stellt die Entwicklung von der nach Machtübernahme der Nationalsozialisten am 30. Januar 1933 einsetzenden gewaltsamen Verfolgung und gesetzlichen Diskriminierung bis hin zur Deportation und systematischen Vernichtung dar. Weiter...

Die Flucht Als die Soldaten kamen Die dunkle Seite der Nationalstaaten Über das Meer
Ostpreußen.- Flüchtlinge auf Pferdewagen auf der Fahrt durch ein Dorf, 1945.

Deutsche Migrationsgeschichte seit 1871

Zwangswanderungen nach dem Zweiten Weltkrieg

Über zwölf Millionen deutsche Flüchtlinge und Vertriebene sowie bis zu zwölf Millionen "Displaced Persons" – ehemalige Zwangsarbeiter und ausländische KZ-Insassen – mussten nach dem Ende des Krieges eine neue Heimat finden bzw. repatriiert werden. Die Integration der Vertriebenen in das massiv zerstörte und verkleinerte Nachkriegsdeutschland schien zunächst kaum lösbar. Weiter...

Opfer der Zwangsumsiedlung: Die Habe der deutschen Einwohner eines Dorfes bei Oppeln in Schlesien ist auf zwei Anhänger verladen, um zum Bahnhof gebracht zu werden; auf dem Wagen kontrolliert ein polnischer Offizier die Gepäckstücke, ca. 1945.

Geschichte und Erinnerung

Kollektive Erinnerung im Wandel

Die Rede von "deutschen Opfern" war in Deutschland lange Zeit Tabu. Bis Mitte der 1990er: Mit einem Mal handelten zahllose Romane, Filme und Feuilletons von Bombenkrieg und Verteibung. Helga Hirsch fragt nach den Ursachen und Folgen und erzählt die Geschichte der Vertriebenen in Deutschland. Weiter...

Ptolemaios nannte die Memel auch Cronon. In Grodno in Weißrussland erinnert ein Wandgemälde daran.

Die Memel im Lauf der Geschichte

Im Mittelalter war sie die Grenze zwischen dem Deutschordensstaat und den Litauern, später verband sie beide Ufer durch den Handel mit Holz. Nach dem Ersten Weltkrieg kam das vormals ostpreußische Memelland zu Litauen und wurde zum Politikum. Heute liegen drei Staaten an der Memel: Weißrussland, Litauen und das zu Russland gehörende Kaliningrader Gebiet. Weiter...

Flucht von Donauschwaben mit deutschen und rumänischen Soldaten aus Rumänien im Juli 1944. © Wikimedia

Das kurze Glück der Donauschwaben

Sie bestiegen die Ulmer Schachteln in der Hoffnung auf ein besseres Leben im Osten. Den Nationalismus lernten sie erst spät kennen. Dennoch wurden sie nach dem Zweiten Weltkrieg aus der Batschka, aus Slawonien, Syrmien und dem Banat vertrieben. Heute leben sie in aller Welt verstreut. Weiter...

Panorama der Weichsel in Krakau. Im Hintergrund der Wawel, die Königsburg.

Die Deutschen an der Weichsel

Von der Wanda, die den Deutschen nicht wollte bis zum Deutschen, der die Wanda nicht will. Das Verhältnis der Deutschen zur Weichsel hat nie einen geraden Lauf genommen. Weiter...

60 x Deutschland - Das Jahr 1950

Die Jahresschau von 1949 bis 2008

Schwierige Integration von Vertriebenen in Ost und West +++ Deutschlandtreffen der Freien Deutschen Jugend in Berlin +++ Planwirtschaft Ost: Fünfjahrplan und Aufbau der Schwerindustrie +++ Verzicht auf Vergeltung: Die Charta der Heimatvertriebenen

Aus der Mediathek

Familie Jututsda aus Kasachstan vor dem Aussiedlerheim in Nohra
(Thüringen)

Migration und Integration in Deutschland

Aussiedler

Russisch ist zu einer der am meisten gesprochenen Fremdsprachen in Deutschland geworden. Dies liegt größtenteils an der Zuwanderung von Aussiedlern in den letzten 15-20 Jahren. Aber: Was genau sind eigentlich "Aussiedler"? Wieviele kommen nach Deutschland und warum? Und was ist der Unterschied zwischen "Aussiedlern", "Russlanddeutschen" und Spätaussiedlern"? Der Text gibt dazu erste Informationen. Weiter...

Zuzug von (Spät-)Aussiedlern und ihren Familienangehörigen

Migration

(Spät-)Aussiedler

2011 gaben 3,2 Millionen zugewanderte Deutsche an, mit dem Aussiedler- bzw. Spätaussiedlerstatus nach Deutschland eingereist zu sein. Damit hielten sich 2011 noch gut 71 Prozent aller 4,5 Millionen insgesamt seit 1950 zugewanderten Aussiedler und Spätaussiedler in Deutschland auf. Weiter...

Sprachtraining für Spätaussiedler

Alfred Eisfeld

(Spät-)Aussiedler in Deutschland

Aussiedler wurden auf wechselnder rechtlicher Grundlage aufgenommen, wodurch es große Unterschiede in ihrer Lebenssituation gibt. Neben gelungener Integration machen sich zunehmend Fehlentwicklungen wie Altersarmut bemerkbar. Weiter...

Vertriebenen-Präsidentin weist Kritik an Gedenkstätte zurück

Adam Krzeminski

Die schwierige deutsch-polnische Vergangenheitspolitik

Es ist legitim, in der Debatte um das "Zentrum gegen Vertreibungen" an das Leid der deutschen Zivilbevölkerung bei Flucht und Vertreibung zu erinnern. Doch sollte man sich davor hüten, Schuld gegen Schuld aufzurechnen. Weiter...

Großkundgebung der Heimatvertriebenen 1950

Bernd Faulenbach

Die Vertreibung der Deutschen aus den Gebieten jenseits von Oder und Neiße

Flucht und Vertreibung von mehr als zwölf Millionen Deutschen aus den Gebieten jenseits von Oder und Neiße in der Endphase des Krieges und in den... Weiter...

 

Dossier

Geschichte im Fluss. Flüsse als europäische Erinnerungsorte

Das Dossier "Geschichte im Fluss" ist um drei Flüsse erweitert worden. Neben Rhein, Oder und Memel werden nun auch Donau, Elbe und Weichsel als europäische Erinnerungsorte vorgestellt. An der Donau geht es dabei auch um die Zukunft Europas, berichten die Autorinnen und Autoren aus Österreich, Kroatien, Serbien, Bulgarien, Bosnien und Polen. Ingesamt schreiben bei "Geschichte im Fluss" nun 62 Autoren aus 13 Ländern. Weiter... 

Deutschland Archiv Online 2/2012

Flucht und Vertreibung im bundesdeutschen Spielfilm der 1950er-Jahre

Wissenschaftlich und journalistisch sind Flucht und Vertreibung der Deutschen aus dem historischen deutschen Osten ausführlich aufgearbeitet worden. Doch wie sieht der seltene Umgang mit den Thema im Spielfilm aus? Filme der 1950er- und 2000er-Jahre zeigen erhebliche Unterschiede. Weiter... 

Publikationen zum Thema

Coverbild Zeitalter der Weltkriege

Zeitalter der Weltkriege

Hass, Zerstörung, Millionen Tote und Verwundete – beide Weltkriege haben tiefe Spuren hinterlasse...

Coverbild Sozialer Wandel in Deutschland

Sozialer Wandel in Deutschland

Wie hat sich die Gesellschaft in Deutschland seit 1945 verändert, wie präsentiert sie sich aktuell...

Menschenrechte

Menschenrechte

Vor 60 Jahren hat sich die UN die Achtung der Menschenrechte zum Ziel gesetzt. Doch immer noch werde...

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Die Debatte um ein "sichtbares Zeichen" gegen Vertreibung spiegelte sich auch in der polnischen und deutschen Presse. Foto: APeuro|topics: Pressestimmen

Debatte um das Vertriebenenzentrum

Die Debatte um ein "sichtbares Zeichen" gegen Vertreibung und die Besetzung des Beirats in den vergangenen Wochen hat auch die polnischen und deutschen Zeitungen beschäftigt. Wie wird die Debatte dargestellt und bewertet? Stimmen aus der europäischen Presse. Weiter... 

Coverbild SwetlanaFilmheft

Swetlana

Die 16-jährige Swetlana lebt mit ihrer Familie in einem Duisburger Übergangswohnheim für Russlanddeutsche. Zwischen Heimweh, dem Wunsch, Anschluss zu finden, und Problemen mit dem konservativen Vater sucht Swetlana ihren eigenen Weg. Tamara Staudts Kinodebüt balanciert geschickt zwischen den Themen Erwachsenwerden und Migration. Weiter...