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3.8.2015

Geschichte der Ukraine im Überblick

Die ukrainische Nationalbewegung im 19. und frühen 20. Jahrhundert



Wie viele andere europäische Völker hatten die Ukrainer keine ununterbrochene Tradition der Staatlichkeit, der Eliten und der Hochkultur. Die ukrainische Aristokratie und Kultur, die sich im Hetmanat formiert hatten, unterlagen im Zarenreich einer zunehmenden Russifizierung. Nur wenige Mitglieder der ehemaligen Kosakenoberschicht hatten einen Regionalpatriotismus bewahrt, an den die Nationalbewegung des 19. Jahrhunderts anknüpfen konnte. Sprache und historisches Gedächtnis hatten aber im Wesentlichen nur die ukrainischen Bauern bewahrt. Die ersten Vertreter der ukrainischen Nationalbewegung, die sogenannten nationalen Erwecker, die am Ende des 18. und zu Beginn des 19. Jahrhunderts in der linksufrigen Ukraine und an der Universität Charkiw auftraten, konzentrierten sich deshalb darauf, Volksliteratur und historische Quellen zu sammeln, erste literarische und historische Werke zu verfassen sowie eine ukrainische Hochsprache zu schaffen.

In der zweiten Phase der Nationalbewegung verlagerte sich der Schwerpunkt auf Kiew, wo 1834 eine (russischsprachige) Universität begründet wurde. Hier traf sich Mitte der 1840er-Jahre eine kleine Gruppe von Intellektuellen, die sogenannte Bruderschaft der Heiligen Kyrill und Method, für die der Historiker Mykola Kostomarow (1817–1885) eine Schrift verfasste, die ein romantisches Zukunftsbild der Ukraine malte, aber auch erstmals politische Ziele formulierte.

Taras Schewtschenko

Mit dem Zirkel verbunden war der junge Dichter Taras Schewtschenko (1814–1861), ein ehemaliger Leibeigener, der Poeme und Gedichte in ukrainischer Sprache schrieb, in denen er das ukrainische Volk besang, aber auch Kritik am zaristischen Russland äußerte. Auf Grund einer Denunziation wurden die Mitglieder des Zirkels verhaftet und zu Gefängnis und Verbannung verurteilt. Die härteste Strafe traf Schewtschenko, der fast ein Jahrzehnt als einfacher Soldat in Kasachstan zubrachte. Kurz nach seiner Rückkehr ins europäische Russland starb er in St. Petersburg. Schewtschenko wurde bald zum ukrainischen Nationaldichter und durch sein Leben und Schaffen zu einem Mythos, der bis heute fast alle Ukrainer eint.

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Die ukrainische Sprache

Das Ukrainische wird von der Sprachwissenschaft als eine der drei ostslawischen Sprachen (neben dem Russischen und Weißrussischen) klassifiziert. Es gibt aber auch die Meinung, es stelle einen eigenen Zweig der slawischen Sprachen dar. Russisch und Ukrainisch stehen sich nahe, ähnlich wie das Deutsche und Niederländische – man versteht sich also nicht automatisch.

Wann sich eine hypothetische gesamt-ostslawische Sprache ausdifferenzierte, ist umstritten. Offensichtlich handelte es sich um einen langen Prozess, der in der Kiewer Rus einsetzte. Er verstärkte sich nach deren Aufteilung auf Polen-Litauen und die unter mongolischer Oberherrschaft stehenden Fürstentümer im Nordosten, die dann im Moskauer Staat vereinigt wurden. Während der Zugehörigkeit zu Polen-Litauen wurde das Ukrainische vom Polnischen beeinflusst. Die Geschichte der ukrainischen (und russischen) Sprache ist schwierig zu verfolgen, da bis ins 17. Jahrhundert das aus dem Altbulgarischen übernommene Kirchenslawische die dominante Literatursprache war. Das gesprochene Ukrainisch, die sogenannte einfache Sprache (prosta mowa), taucht nur gelegentlich in schriftlichen Quellen auf.

Sie wurde dann zur Grundlage der modernen ukrainischen Hochsprache, die seit dem Ende des 18. Jahrhunderts in Russland geschaffen wurde und im Werk des Nationaldichters Taras Schewtschenko zu einer ersten Synthese fand. Die Normierung der Hochsprache war damit nicht abgeschlossen, sondern vollzog sich weiter in mehreren Etappen, wobei Einflüsse aus Galizien aufgenommen wurden. Eine Standardisierung fand in der Ukrainischen Volksrepublik und in der frühen Ukrainischen Sowjetrepublik statt, als das Ukrainische in Schulen und Behörden Einzug hielt.

Im Zarenreich und in der späten Sowjetunion hatte das Ukrainische aber einen schweren Stand gegenüber dem Russischen, das die dominante Verkehrs- und Hochsprache blieb. In der unabhängigen Ukraine ist das Ukrainische alleinige Staatssprache, doch hat das Russische in den größeren Städten und generell im Osten und Süden des Landes seine starke Stellung behalten, sodass die Ukraine heute ein zweisprachiges Land ist, in dem zahlreiche Bürgerinnen und Bürger beide Sprachen sprechen und verstehen.


In den frühen 1860er-Jahren formierten sich in Kiew, St. Petersburg und anderen Städten erneut kleine Zirkel, die in Ukrainisch publizierten und ukrainischsprachige Sonntagsschulen einrichteten. Wieder reagierte die Regierung scharf. Man sah einen Zusammenhang mit dem polnischen Aufstand von 1863 und verbot in diesem Jahr den Druck ukrainischsprachiger Schriften. Dies wiederholte sich im Jahre 1876, als sich erneut nationale Gruppen gebildet hatten. Infolge der Repressionen, die die ukrainische Nationsbildung in Russland wesentlich behinderten, verschob sich der Schwerpunkt der Nationalbewegung ins österreichische Galizien.

Verlagerung nach Galizien

Unter den dort günstigeren Rahmenbedingungen bildeten nationale Aktivisten, erst aus den Reihen der griechisch-katholischen Geistlichen, dann junge Intellektuelle – unter ihnen auch aus Russland eingewanderte Ukrainer – Vereine, Leseklubs, Genossenschaften und politische Parteien. Sie formulierten in ukrainischen Periodika nationale Programme, mit denen sie Teile der Bauernschaft mobilisierten. Ukrainische Abgeordnete wurden in den galizischen Landtag und den Wiener Reichsrat gewählt. Die beiden führenden Persönlichkeiten in Galizien waren Iwan Franko (1856–1916), zweiter Nationaldichter und radikaler Sozialist, und Mychajlo Hruschewskij (1866–1934), der in Kiew studiert hatte, als Geschichtsprofessor an die Universität Lemberg berufen und zum bedeutendsten ukrainischen Historiker wurde. Die in der Bukowina lebende Schriftstellerin Olha Kobyljanska (1863–1942) kann als erste ukrainische Feministin gelten.

Die beiden Zweige der ukrainischen Nationalbewegung beeinflussten sich gegenseitig und näherten sich einander an. Auch in Russland entstanden am Ende des 19. Jahrhunderts erste illegale Parteien meist sozialistischer Ausrichtung. In der ukrainischen Literatur zeigten sich modernistische Strömungen, am eindrücklichsten im Schaffen der Dichterin Lesja Ukrainka (1871–1913). Die Liberalisierung im Gefolge der Revolution von 1905 erlaubte die Gründung von politischen Parteien, von Vereinen und Genossenschaften nach dem Vorbild Galiziens und von Zeitschriften in ukrainischer Sprache. In das 1906 einberufene Parlament zogen 63 ukrainische Abgeordnete ein, die eine eigene Fraktion bildeten. Infolge der langen Stagnation und der 1907 erneut einsetzenden politischen Reaktion, die im Zeichen eines russischen Nationalismus stand, konnte sich im Russischen Reich im Gegensatz zu Galizien keine nationale Massenbewegung etablieren. Dies gelang erst nach dem Zusammenbruch des Zarenreiches.

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Deutsche Kolonisten in der Ukraine

Im Zuge der deutschen Ostsiedlung besiedelten deutsche Bürger Städte der Westukraine, die mit dem Magdeburger Recht ausgestattet worden waren. In Lemberg stellten sie im 16. Jahrhundert sogar die Bevölkerungsmehrheit, in der Folgezeit wurden sie polonisiert.

Am Ende des 18. und zu Beginn des 19. Jahrhunderts luden die Herrscher und Herrscherinnen Österreichs und Russlands deutsche Kolonisten dazu ein, sich in der Ukraine niederzulassen. Sie sollten zur Erschließung neu erworbener Gebiete beitragen und der wenig entwickelten Landwirtschaft Impulse verleihen. Den Kolonisten wurden große Grundstücke zugewiesen, die Steuern für einen längeren Zeitraum erlassen, sie hatten keine Rekruten zu stellen, die Selbstverwaltung ihrer Gemeinden, der Gebrauch der deutschen Sprache und Glaubensfreiheit wurden garantiert.

Unter Kaiser Joseph II. wurden in Galizien und der Bukowina meist aus Süddeutschland stammende Kolonisten, viele von ihnen Protestanten, angesiedelt. Zur selben Zeit wanderten Tausende Mennoniten vom Weichseldelta in die Südukraine und ließen sich in der Region des unteren Dnjepr nieder, dort wo einst die Saporoscher Kosaken ihr befestigtes Zentrum gehabt hatten. Im ersten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts folgten größere Gruppen deutscher Bauern aus Südwestdeutschland, die zahlreiche Kolonien nördlich des Schwarzen Meeres von der Donaumündung bis zur Krim und zum Donezbecken begründeten. In einer letzten Welle ließen sich in der zweiten Hälfte des 19 Jahrhunderts Deutsche in Wolhynien nieder. Besonders die sogenannten Schwarzmeerdeutschen erfüllten die Erwartungen der russischen Regierung und wurden zu erfolgreichen Landwirten, die wesentlich zur wirtschaftlichen Entwicklung ihrer Regionen und zum Getreideexport des Landes beitrugen. Sie bewahrten ihre Religion, ihre deutschsprachigen Schulen und eine gewisse Autonomie und stellten gegen außen abgeschlossene Enklaven inmitten der Masse ukrainischer und russischer Bauern dar.

Die goldene Zeit der deutschen Kolonisten in der Ukraine nahm ihr Ende, als 1871 ihr Sonderstatus aufgehoben und sie erst administrativ, dann auch kulturell-sprachlich in die Mehrheitsgesellschaft integriert wurden. Die Einführung der allgemeinen Wehrpflicht im Jahre 1874 veranlasste etwa 15.000 Mennoniten zur Auswanderung nach Amerika. Ihnen folgten bis zum Ersten Weltkrieg bis zu 100.000 andere Deutsche. Um 1900 lebten in der heutigen Ukraine 550.000 ehemalige deutsche Kolonisten, zwei Drittel davon nördlich des Schwarzen Meeres, ein Drittel in Wolhynien. Bis zum Ersten Weltkrieg stieg ihre Zahl auf etwa 800.000 an. In Galizien wohnten im Jahr 1910 47.000 und in der Bukowina 21.000 deutsche Kolonisten.

Nachdem sie seit dem Ende des 19. Jahrhunderts von der russischen nationalistischen Presse als "fünfte Kolonne" des Deutschen Reiches angegriffen worden waren, wurden die auf dem Gebiet der heutigen Ukraine lebenden Deutschen während des Ersten Weltkriegs diskriminiert und zum Teil aus den Grenzgebieten umgesiedelt. Nach einer Erholungsphase in den 1920er-Jahren, als ihnen kulturelle Rechte und kleinräumige nationale Verwaltungseinheiten gewährt wurden, verloren sie mit der Zwangskollektivierung der Landwirtschaft ihre materielle Basis und in der Folge ihre Kirchen und deutschsprachigen Schulen. Viele von ihnen wurden Opfer des stalinistischen Terrors.

Als die Sowjetunion in den Jahren 1939/40 Galizien und die Nord-Bukowina annektierte, wurden die dort lebenden Deutschen ins Deutsche Reich umgesiedelt. Nach dem Überfall NS-Deutschlands auf die Sowjetunion sollten alle Deutschen nach Sibirien und Kasachstan deportiert werden. Dieses Schicksal traf allerdings in erster Linie die Wolgadeutschen und in geringerem Maß die in der Ukraine lebenden Deutschen, da die Wehrmacht in kurzer Zeit die gesamte Ukraine eroberte. Zahlreiche Deutsche arbeiteten in der Folge mit den deutschen und rumänischen Besatzern zusammen und beteiligten sich auch an der Ermordung der ukrainischen Juden. Die meisten Ukrainedeutschen schlossen sich am Kriegsende der sich zurückziehenden Wehrmacht an und flohen nach Westen. Die Mehrheit wurde entweder von der Roten Armee eingeholt oder nach Kriegsende von den Alliierten an die sowjetischen Behörden ausgeliefert, die sie nach Kasachstan und Sibirien deportierten. Viele der Überlebenden emigrierten seit den 1970er- und 1980er-Jahren als Spätaussiedler nach Deutschland.

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Juden in der Ukraine

Seit dem Spätmittelalter flüchteten zahlreiche Juden vor Verfolgungen aus Mitteleuropa nach Polen-Litauen. Die polnischen Könige verliehen ihnen Privilegien und garantierten ihre Sicherheit. Die meisten Juden beschäftigten sich mit Handel, Geldverleih und Handwerk. In der Ukraine wurden sie vom polnischen Adel auf seinen Besitzungen als Pächter, Verwalter, Steuereinzieher und Schankwirte eingesetzt. In den Augen der ukrainischen leibeigenen Bauern erschienen sie deshalb als Handlanger des verhassten Adels. Dies ist eine Erklärung dafür, dass im Volksaufstand von 1648 alle ukrainischen Juden getötet oder (zusammen mit den polnischen Adligen und den katholischen und unierten Priestern) vertrieben wurden. Es handelte sich um die ersten Judenpogrome im östlichen Europa mit mindestens 20.000 Opfern. Die sozialen und religiösen Spannungen blieben bestehen, und im Aufstand der Hajdamaken in der rechtsufrigen Ukraine wurden im Jahre 1768 erneut zahlreiche Juden ermordet.

Im 19. Jahrhundert lebten wieder zahlreiche Juden in der Ukraine. Im Zarenreich wurde ihnen verboten, sich außerhalb des "Ansiedlungsrayons", zu dem fast alle Regionen der Ukraine gehörten, niederzulassen. Juden zogen nun auch in die neu erschlossenen Gebiete nördlich des Schwarzen Meeres. Sie stellten am Ende des 19. Jahrhunderts etwa neun Prozent der Gesamtbevölkerung und 30 Prozent der städtischen Bevölkerung der Ukraine. Noch höher war ihr Anteil in kleineren Städten wie Berdytschiw (80 %) und Brody (70 %). Die meisten Juden lebten in noch kleineren Orten, den sogenannten Schtetlech, wo sie als Hausierer, Händler und Schankwirte, als Mittler zwischen der Stadt und dem ukrainischen Dorf, ein kärgliches Leben fristeten. Nur wenige Juden schafften den sozialen Aufstieg und wurden reiche Kaufleute und Unternehmer.

Im Russischen Reich wurden die Juden diskriminiert, und der Zugang zu zahlreichen Berufen blieb ihnen verwehrt, während sie in den habsburgischen Teilen der Ukraine im Jahre 1868 die Gleichberechtigung erlangten. Die ukrainischen Juden entfalteten ein reges kulturelles Leben. In der Ukraine entstand die religiöse mystische Volksbewegung des Chassidismus. Die Literatur in jiddischer und hebräischer Sprache blühte auf, am bekanntesten wurden die Werke von Scholem Alejchem (z. B. Tewje, der Milchmann). Schriftsteller jüdischer Herkunft wie Isaak Babel, Joseph Roth und Bruno Schulz leisteten wesentliche Beiträge zur russischen, deutsch-österreichischen und polnischen Literatur.

Im Zarenreich kam es in den Städten der Ukraine, die mehrheitlich von Russen bewohnt waren, in den Jahren 1871, 1881/82 und 1903 bis 1906 zu Judenpogromen, die zahlreiche Opfer forderten. Dies wiederholte sich in noch größerem Ausmaß in den Jahren 1919 und 1920, als infolge der Russischen Revolution die öffentliche Ordnung zusammengebrochen war. Marodierende ukrainische Bauern, Soldaten der "weißen" russischen Armeen und der Ukrainischen Volksrepublik töteten mindestens 40.000 ukrainische Juden. Nach der Besetzung der gesamten Ukraine durch das nationalsozialistische Deutschland im Jahre 1941 wurden fast alle Juden, die nicht rechtzeitig geflüchtet waren, insgesamt etwa 1,5 Millionen, ermordet.

Damit endete die mehr als 500-jährige Geschichte der Juden als eines wichtigen Trägers der ukrainischen Geschichte. Zwar kehrten nach dem Zweiten Weltkrieg zahlreiche Juden in die Ukraine zurück, und 1959 zählte man wieder 800.000 Juden. In der Folge emigrierte aber die überwiegende Mehrzahl nach Israel, Deutschland und in die USA. Heute leben nur noch etwa 100.000 Juden in der Ukraine – im Jahre 1939 waren es noch 2,7 Millionen gewesen.

Die Kette der Judenpogrome von der Mitte des 17. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts könnte den Schluss nahelegen, dass Judophobie und Antisemitismus zu den Konstanten eines ukrainischen "Volkscharakters" gehörten. Einem solchen Pauschalvorwurf ist entgegenzuhalten, dass sich die historischen Situationen und Motivationen jeweils stark unterschieden, dass sich Nichtukrainer (Russen, Polen) an den Pogromen beteiligten und dass für den Holocaust die Nationalsozialisten verantwortlich waren. Die überwiegende Mehrheit der Ukrainer schloss sich den rechtsextremistischen Bewegungen nicht an und beteiligte sich nicht an den Judenpogromen. In den langen Perioden zwischen den genannten Ereignissen kam es zu keinen signifikanten Übergriffen gegen Juden. In der unabhängigen Ukraine hat der Antisemitismus kaum Anhänger gefunden. Den ukrainischen Antisemiten gab und gibt es ebenso wenig wie den antisemitischen Deutschen oder Russen.



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