Rechtsextremismus


Feinde der Demokratie



In dem Begriff steckt das Wort „Extremismus“, das wir hier im Lexikon erklärt haben. Extremisten lehnen die Demokratie ab und wollen den Staat verändern. Sie halten das eigene Volk, die eigene Nation für höherwertig als andere Völker und Nationen. Rechtsextremisten verachten Menschen, die nicht zu ihrer Nation gehören. Immer wieder gab es brutale Überfälle auf Menschen aus anderen Ländern. Sogar deren Häuser haben Rechtsextremisten in Brand gesetzt.
Manchmal verstellen sich diese Menschen auch. Sie geben zwar vor, dass sie Recht und Ordnung achten, aber in Wirklichkeit unterdrücken sie andere Menschen, die nicht ihrer Meinung sind.

Behauptungen statt Argumente



Rechtsextremisten begründen ihre Ansichten nicht. Sie behaupten einfach, dass andere Menschen minderwertig sind. Sie behaupten, dass sie die Interessen des Volkes oder der "Volksgemeinschaft" vertreten. Diskussionen über diese Ansichten lehnen sie ab. In einer Demokatie aber muss man diskutieren und sich mit Argumenten auseinandersetzen.

Vorbild: Nationalsozialismus
Vorbilder für diese menschenverachtende Einstellung sind häufig der Nationalsozialismus und der Faschismus. Daher sprechen manche bei rechtsextremistischen Gruppen auch von „Neonazis“ (neuen Nationalsozialisten).


Quelle: Gerd Schneider / Christiane Toyka-Seid: Das junge Politik-Lexikon von www.hanisauland.de, Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2018.



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