Förderung

3.2.2017

Anerkennungsverfahren

Ein erfolgreich abgeschlossenes Anerkennungsverfahren erlaubt einer Bildungseinrichtung eine regelmäßige Förderung zu beanspruchen. Aber wie wird man zu einem sogenannten anerkannten Träger?

Einrichtungen, die in der politischen Bildung tätig sind, können einen Antrag auf Anerkennung stellen. Die Anerkennung als Bildungsträger setzt voraus, dass eine ordnungsgemäße Geschäftsführung gesichert er­scheint und die Bildungsträger ihre Arbeit auf Dauer anlegen, sich an politischen Diskussionsprozessen orientieren, rele­vante politische Bildungsarbeit nach eigener Satzung und Ordnung leisten und sich mit ihren Angeboten auch an Nichtmitglieder wenden (fachliche Leistungsfä­higkeit).

Die mit dem Antrag auf Anerkennung einzureichenden Unterlagen finden Sie unter I. der Richtlinien zur Anerkennung und Förderung von Veranstaltungen der politischen Bildung durch die Bundeszentrale für politische Bildung. Folgende Unterlagen müssen mit dem Anerkennungsantrag auf dem Postweg (gerichtet an den Fachbereich Förderung) eingereicht werden:
  • Satzung oder Gesellschaftsvertrag,
  • Auszug aus dem Vereins- oder Handelsregister,
  • eine Aufstellung der Mitglieder des Vorstands, etwa be­stehender Aufsichts- und/oder Beratungsgremien sowie der Geschäftsführung,
  • eine Erklärung darüber, dass über das Vermögen kein Insolvenz-, Vergleichs-, Sequestrations- oder Gesamt­vollstreckungsverfahren eröffnet worden ist und dass der Antragsteller keine eidesstattliche Versicherung nach § 807 Zivilprozessordnung abgegeben hat,
  • eine Darstellung der bisherigen und aktuellen politi­schen Bildungsarbeit unter Einbeziehung der didakti­schen Methoden, der Methoden zur Qualitätssicherung sowie der Lernziele und Zielgruppen,
  • die Benennung des inhaltlichen Anteils der politischen Bildungsarbeit am Gesamtvolumen,
  • eine Übersicht über die aktuellen Angebote zur politischen Bildung,
  • Angaben zur fachlichen und pädagogischen Eignung, zur Berufserfahrung und zur Weiterbildung der Lehr­kräfte,
  • Benennung von mindestens zwei Veranstaltungen der politischen Bildung zwecks Begutachtung durch die Bundeszentrale für politische Bildung
  • Protokoll der letzten Jahreshauptversammlung,
  • ggf. eine Bescheinigung über den Status der Gemeinnüt­zigkeit,
  • eine Darstellung der finanziellen Rahmenbedingungen (Jahresabschluss, der ggf. von einem Wirtschaftsprüfer bestätigt ist, Geschäftsbericht).
Der Antrag auf Anerkennung muss von den vertretungsberechtigten Personen gestellt werden.

Der Bürgerservice (info@bpb.de) steht gerne für erste Informationen zur Seite und vermittelt einen Kontakt zum Fachbereich Förderung.


Als Grundlage der bpb-Zuwendungen dienen die Richtlinien zur Förderung von Veranstaltungen der politischen Erwachsenenbildung durch die Bundeszentrale für politische Bildung. Auf Grundlage dessen können Bildungsanbieter Fördergelder beantragen. Allerdings nur, wenn sie vorab das Anerkennungsverfahren durchlaufen haben.

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