Pressekonferenz Wahl-O-Mat

19.5.2005

Mit Sack und Pack: Familie in der Zeitung

Lokaljournalisten erarbeiten Konzepte für eine vernachlässigte Zielgruppe auf einem Seminar der bpb

Gesellschaftspolitisch sind Eltern und Kinder hochaktuell, nur Regionalzeitungen übersehen Familien weitgehend. Das Modellseminar "Mit Sack und Pack" der bpb widmet sich der vernachlässigten Zielgruppe.

Sie kümmern sich in Ihren Zeitungen intensiv um Jugendliche, mit eigenen Seiten und mit Schulprojekten. Sie bedienen in Ihren Lokalseiten zuverlässig die Senioren. Doch ausgerechnet die Familien kommen in den meisten Regionalzeitungen kaum vor. Dabei stehen sie nicht nur wegen des demografischen Wandels ganz aktuell im Mittelpunkt des politischen Interesses, sie gehören auch zu den treuesten Lesern, und gerade für sie kann die Zeitung enorm viel tun.

Das Modellseminar "Mit Sack und Pack: Familie – die vernachlässigte Zielgruppe" wird veranstaltet von der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und will mehr als nur Lust machen auf neue Themen rund um das Abenteuer Familie. Vom 19. bis 23. September 2005 wird auf Schloss Aspenstein in Kochel am See erörtert, wie das Thema Familie inhaltlich aufbereitet, weiterentwickelt und kreativ fortgeführt werden kann: Wie erreicht man die Familien am besten? In welchen Themen finden sie sich wieder? Unter dem Motto "von Kollegen für Kollegen" werden redaktionelle Projekte entwickelt, Themen und Serien, aber auch Konzepte, wie Lokalredaktion und Verlag zusammenarbeiten können.

Das Modellseminar liefert erste Impulse und konzentriert sich auf vier Arbeitsfelder. Die Arbeitsgruppe "Familienprogramm" widmet sich dem Service: Was kostet der Ausflug ins Schwimmbad? Wo ist der beste Kindergarten? Unter der Überschrift "Familienbande" will man sich den Erscheinungsformen der Familie von heute nähern: Wie könnte man diese Vielfalt portraitieren? "Familienkrach" heißt eine weitere Einheit. Sie beschäftigt sich mit Konflikten in Familien: Welche Ideen haben die Kommunen, um Kinder und Jugendliche in dieser Situation zu stärken? Die vierte Arbeitsgruppe konzentriert sich auf die Familiengründung. Die leitende Frage wird sein, welche Darstellungsformen es für das Lokalressort geben kann, um das Für und Wider von Familiengeld, Ganztagsschulen und einer familienfreundlicheren Unternehmenskultur darzustellen.

Der Workshop richtet sich speziell an Redakteurinnen und Redakteure lokaler Medien. Anmeldeschluss ist der 17. Juli 2005.

Weitere Informationen über das Modellseminar finden Sie unter www.bpb.de/veranstaltungen/RQ4IYB

Informationen zum Seminar

Bundeszentrale für politische Bildung
Berthold L. Flöper
Lokaljournalistenprogramm
Fachbereich Multimedia/IT
Adenauerallee 86
53113 Bonn
Tel.: +49 228 99515-558
Fax: +49 228 99515-586
E-Mail: floeper@bpb.de

Pressekontakt

Bundeszentrale für politische Bildung
Pressearbeit
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Adenauerallee 86
53113 Bonn
Tel.: +49 228 99515-284
Fax: +49 228 99515-293
E-Mail: presse@bpb.de


bpb:magazin 1/2019
bpb:magazin

bpb:magazin 1/2019

Trotz Digitalisierung und Internet an jedem Ort, zu jeder Zeit: In unserem Alltag spielt das unmittelbare Gespräch untereinander weiterhin eine wichtige Rolle. Daher widmen wir uns im neuen bpb:magazin ganz der Frage "Reden wir!?" Eine Übersicht aktueller Angebote finden Sie am Ende des Heftes.

Mehr lesen

Hier können Sie sich für das Abonnement anmelden oder Ihre Daten ändern.

Mehr lesen

Pressekontakt

Tel +49 (0)228 99515-200
Fax +49 (0)228 99515-293
presse@bpb.de


Mehr lesen

Teaserbild Wahl-O-Mat neutral
Pressebereich

Wahl-O-Mat

Sie benötigen ein Bild zur Illustration Ihres Presseartikels, wollen auf Ihrer Internetseite für den Wahl-O-Mat werben oder alle Pressemitteilungen zum Wahl-O-Mat nachlesen? Hier finden Sie Pressematerialien zum Wahl-O-Mat.

Mehr lesen

Die bpb in Social Media