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Aus Politik und Zeitgeschichte (B 24-25/2003)
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Deutschland, Europa und der Irakkonflikt |

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Christian Hacke
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I. Rückblick: Der Irakkonflikt im Lichte des 11. September 2001 |
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Der Angriffskrieg auf den Irak im März/April 2003 durch die USA und ihre "Koalition der Willigen" markiert nach dem 11. September 2001 einen weiteren Einschnitt in der Weltpolitik mit Folgen für die transatlantischen Beziehungen. Stand Europa noch im Zuge des Terrorangriffs vom 11. September geschlossen auf der Seite der USA, so wurde die Haltung gegenüber der Irakpolitik der Regierung von George W. Bush zum Spaltpilz für Europa, weil Washington Antiterrorbekämpfung, Bedrohung durch Schurkenstaaten und die Gefahr der Massenvernichtungswaffen argumentativ so variierte, dass weltweites Misstrauen um sich griff. Die neue präventive Militärstrategie, das manichäische Weltbild und der schroffe Unilateralismus wirkten ebenso befremdlich. Die USA - unterstützt von Großbritannien - erzwangen die Wiedereinsetzung der UNO-Waffeninspekteure, was von allen Staaten des UN-Sicherheitsrates durch die Resolution 1441 unterzeichnet wurde. Die Meinungsunterschiede traten in der Frage des Automatismus zutage: Legitimierte diese Resolution bei Nichtbefolgung einen Angriff auf den Irak?
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Zur Person |
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Christian Hacke
Dr. phil., geb. 1943; seit April 2000 o. Professor des Seminars für Politische Wissenschaft an der Universität Bonn.
Anschrift: Universität Bonn, Lennéstr. 25, 53113 Bonn. E-Mail: ch.hacke@uni-bonn.de
Veröffentlichung u. a.: Zur Weltmacht verdammt. Die amerikanische Außenpolitik von J. F. Kennedy bis G. W. Bush, München 2002; Die Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland. Von Konrad Adenauer bis Gerhard Schröder, München 2003.
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23. Februar 2012
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