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Aus Politik und Zeitgeschichte

Die USA und die transatlantischen Beziehungen nach dem 11. September 2001


Peter Rudolf
Inhalt

Einleitung

I. Der 11. September als transformatives Moment für die amerikanische Außenpolitik

II. Eher Akzentuierung als Abschwächung der Strukturprobleme in den transatlantischen Beziehungen

III. Weltmachtpolitik statt Weltordnungspolitik?

Einleitung
In der Folge des 11. September 2001 als transformativem Moment für die amerikanische Außenpolitik haben sich einige der Strukturprobleme in den transatlantischen Beziehungen eher verschärft als verringert. Denn vor dem Hintergrund einer erhöhten Wahrnehmung asymmetrischer Bedrohungen gelang es der auf überlegene militärische Macht und uneingeschränkte Handlungsfreiheit setzenden Denkschule, den außenpolitischen Diskurs zu dominieren. Je stärker diese hegemoniale Richtung die Politik der Bush-Administration bestimmen wird - und in etlichen Bereichen hat sie es bereits getan -, desto mehr wird dies zu einer wachsenden strategischen Divergenz zwischen USA und Europa führen.

Zur Person
Peter Rudolf
Dr. phil., geb. 1958; wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Wissenschaft und Politik, Deutsches Institut für Internationale Politik und Sicherheit, Berlin.

Anschrift: Stiftung Wissenschaft und Politik, Ludwigkirchplatz 3-4, 10719 Berlin.
E-Mail: peter.rudolf@swp-berlin.org.

Veröffentlichung u.a.: (Hrsg. zus. mit Jürgen Wilzewski) Weltmacht ohne Gegner. Amerikanische Außenpolitik zu Beginn des 21. Jahrhunderts, Baden-Baden 2002.
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20. März 2010
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Inhalt
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US-Außenpolitik
Editorial
Das Ringen um eine neue Weltordnung
Die USA und die transatlantischen Beziehungen nach dem 11. September 2001
Vom Kalten zum "Grauen Krieg" - Paradigmenwechsel in der amerikanischen Außenpolitik
Zwischen Multilateralismus und Unilateralismus Eine Konstante amerikanischer Außenpolitik
Irak und Iran in der Phase II des amerikanischen Krieges gegen den Terror
China und die USA: Washingtons Fernostpolitik nach dem 11. September 2001
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