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Aus Politik und Zeitgeschichte (B 08/2003)
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Geschlecht und Behinderung |

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Ulrike Schildmann
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"Geschlecht: behindert, besonderes Merkmal: Frau" titelte 1985, in einer Zeit, als sich auch das wissenschaftliche Fachgebiet "Frauenforschung in der Behindertenpädagogik" gerade formierte, ein Sammelwerk, herausgegeben von einer Gruppe behinderter Frauen. Seit dieser Zeit ist viel geschehen: Das Fachgebiet, durchgängig von nicht behinderten (v.a. Behindertenpädagoginnen) und behinderten Frauen (v.a. Sozialwissenschaftlerinnen) beeinflusst, konnte sich so etablieren, dass heute zum einen wissenschaftliche Kontinuität, zum anderen inhaltliche Flexibilität zu konstatieren sind. Auf dieser Basis ist es möglich, sowohl an theoretischer Grundlagenforschung als auch an empirischer Sozialforschung teilzunehmen. In den drei folgenden Kapiteln werden Einblicke gegeben in den analytisch-strukturellen und den historisch-statistischen Zusammenhang von Geschlecht und Behinderung sowie in einzelne für die Frauenforschung in der Behindertenpädagogik relevante Forschungsgebiete.
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Zur Person |
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Ulrike Schildmann Dr. phil., geb. 1950; Univ.-Prof. für Frauenforschung in Rehabilitation und Pädagogik bei Behinderung an der Universität Dortmund.
Anschrift: Universität Dortmund, Fakultät 13, Emil-Figge-Straße 50, 44227 Dortmund.
E-Mail: ulrike.schildmann@uni-dortmund.de
Veröffentlichungen u.a.: (Hrsg.) Normalität, Behinderung und Geschlecht. Ansätze und Perspektiven der Forschung, Opladen 2001; (Hrsg. zus. mit Angelika Cottmann/Beate Kortendiek) Das undisziplinierte Geschlecht. Frauen- und Geschlechterforschung. Einblick und Ausblick, Opladen 2001.
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10. Februar 2012
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Sonstige |
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Publikationsverzeichnis
112 Seiten, über 600 Titel, zahlreiche Neuerscheinungen. Das Verzeichnis zum aktuellen Publikationsprogramm der bpb. Hier kostenlos bestellen |
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