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Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 31/2008)
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Making Money by Doing Good |

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Jackson Janes / Tim Stuchtey
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Große, weltweit agierende Unternehmen wie General Motors, Deutsche Bank, Siemens und Microsoft legen in ihrer Außendarstellung erheblichen Wert darauf, sich als Corporate Citizen darzustellen. Damit ist ihre Rolle in der Gesellschaft gemeint und die damit verbundene Verantwortung für das sie umgebende Gemeinwesen. Die finanzielle Bewertung solcher Unternehmen hängt mittlerweile nicht mehr ausschließlich vom Quartalsgewinn und dem Ausblick auf die Geschäftsentwicklung ab, sondern auch von der Nachhaltigkeit ihres unternehmerischen Handelns. Dies umfasst neben dem offensichtlichen Umweltaspekt auch das Unternehmensengagement für die sie tragende Gesellschaft. Die Entwicklung des Gemeinwesens und die der in ihr agierenden Unternehmen bedingen einander, daher übernimmt der Corporate Citizen Verantwortung nicht nur für sein eigentliches Kerngeschäft, sondern auch für das Gemeinwesen.
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Zur Person |
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Jackson Janes Ph. D., geb. 1947; Executive Director des American Institute for Contemporary German Studies (AICGS) at Johns Hopkins University, 1755 Massachusetts Avenue, NW, Suite 700,
Washington, DC
20036 - 2121, USA.
E-Mail: jjanes@aicgs.org
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Zur Person |
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Tim Stuchtey Dr. rer. oec., geb. 1968; Senior Research Fellow und Direktor des wirtschaftswissenschaftlichen Programms am AICGS (s.o.).
E-Mail: tstuchtey@aicgs.org
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In Deutschland ist diese Ansicht nicht völlig neu. So haben die Kammern seit jeher Aufgaben insbesondere im Ausbildungsbereich übernommen, die nicht unmittelbar mit dem Kerngeschäft ihrer Mitglieder zusammenhängen. Doch die Ausprägung des Corporate-Citizen-Konzeptes in den Vereinigten Staaten reflektiert eine einzigartige Geschichte, welche für europäische Unternehmen und die Gesellschaft von Relevanz ist. |
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18. März 2010
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