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Informationen zur politischen Bildung - aktuell
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Nordkaukasien - von Widerstand geprägt |

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Uwe Halbach
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Die Region Nordkaukasien umfasst im engeren Sinne sieben Teilrepubliken mit nichtrussischen Titularnationalitäten (namengebenden Völkern) und ethnisch gemischter Bevölkerung. Es handelt sich dabei in West-Ost-Richtung um
- Adygien (Hauptstadt Maikop),
- Karatschai-Tscherkessien (Hauptstadt Tscherkessk),
- Kabardino-Balkarien (Hauptstadt Naltschik),
- Nordossetien-Alanien (Hauptstadt Wladikawkas),
- Inguschetien (Hauptstadt Magas),
- Tschetschenien (Hauptstadt Grosny) und
- Dagestan (Hauptstadt Machatschkala)
mit insgesamt über 6,5 Millionen Menschen. Zum Nordkaukasus gehören weiterhin die südrussischen Gebietseinheiten Krasnodar (Einwohnerzahl: 5,1 Millionen), Stawropol (2,7 Millionen) und Rostow (2,7 Millionen). Mit einer Gesamtbevölkerung von rund 17 Millionen Menschen wird die Region im weitesten Sinne heute mit dem Südlichen Föderalbezirk gleichgesetzt, einer von sieben unter Präsident Wladimir Putin im September 2000 geschaffenen administrativen Großregionen der Russischen Föderation. Zu diesem Föderalbezirk gehören noch die Republik Kalmykien (Einwohnerzahl: 292400) sowie die Gebiete Astrachan (eine Million) und Wolgograd (2,7 Millionen). Wenn von gegenwärtigen Problemen Russlands im Nordkauskasus die Rede ist, wird dies überwiegend auf den Gürtel aus sieben Teilrepubliken im Süden der Region bezogen.
Das Kaukasusvorland war eine der bedeutendsten Landwirtschaftszonen der ehemaligen Sowjetunion. Andere Teile des Gebietes (Tschetschenien, Stawropol, Kubangebiet) sind aufgrund von Erdölvorkommen auch von industrieller Bedeutung. In nachsowjetischer Zeit wuchs die strategische Bedeutung des Nordkaukasus als Transitregion für Erdöl aus dem kaspischen Raum über das Territorium Russlands (Pipeline von Baku zum russischen Schwarzmeerhafen Noworossijsk). |
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10. Februar 2012
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Dossier |
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Innerstaatliche Konflikte
Vom Kosovo nach Kolumbien, von Somalia nach Süd-Thailand: Weltweit schwelen über 280 politische Konflikte. Und immer wieder droht die Lage gewaltsam zu eskalieren. |
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