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Coverbild Antidiskriminierung

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 9/2016)

Antidiskriminierung

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz schützt vor "Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität". Eine Zwischenbilanz nach zehn Jahren fällt gemischt aus. Antidiskriminierungspolitik muss auch bei Institutionen ansetzen, die Öffentlichkeit ansprechen und Betroffene ermächtigen.

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Inhalt

Das vor zehn Jahren in Kraft getretene Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz zielt auf den Schutz von Individuen vor "Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität". Eine Zwischenbilanz fällt aufgrund von Schutzlücken und Problemen bei der Rechtsanwendung gemischt aus.

Antidiskriminierungsrecht allein wird die gesamtgesellschaftliche Problematik nicht lösen. Antidiskriminierungspolitik muss auch bei Institutionen, Verfahren und Strukturen ansetzen, die benachteiligend wirken können; sie muss die Öffentlichkeit ansprechen, um das Bewusstsein für Diskriminierung zu schärfen und möglicherweise sogar Einstellungen zu ändern; und nicht zuletzt ist es wichtig, Betroffene zu ermächtigen, sich zu wehren.



Herausgeber: bpb, Seiten: 56, Erscheinungsdatum: 29.02.2016, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 7609

 

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