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B 17-18 / 2000

Aus Politik und Zeitgeschichte (B 17-18/2000)

Kinder in der Dritten Welt

Den meisten Kindern in Deutschland geht es gut. Sie sind ausreichend ernährt und ihre Gesundheitsfürsorge ist durch genügend Ärzte und Medikamente gesichert. Davon können ihre Altersgenossen in anderen Ländern nur träumen.

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Inhalt

Den meisten Kindern in Deutschland geht es gut. Sie sind ausreichend ernährt, ihre Gesundheitsfürsorge ist durch genügend Ärzte und Medikamente gesichert. Die Kindersterblichkeit ist eine der niedrigsten auf der Welt. Bildung für alle ist verwirklicht. Wenn Kinder Schwierigkeiten haben, wird ihnen geholfen, sei es in der Schule oder im familiären Umfeld. Freizeitangebote gibt es in Hülle und Fülle, von denen ihre Altersgenossen in anderen Ländern nur träumen können.

Dramatisch dagegen stellt sich zum Teil die Wirklichkeit für Kinder in Dritte-Welt-Ländern dar. Täglich sterben zirka 31 000 von ihnen an den Folgen von Armut und Unterernährung. Vielen Millionen wird ihre Kindheit durch Armut, Krieg und Kinderarbeit genommen. Diese Umstände sind der Nährboden für Kriminalität. Die Kinder werden Opfer von Prostitution, Sextourismus und Drogenmissbrauch.



Herausgeber: Bundeszentrale für politische Bildung, Seiten: 40, Erscheinungsdatum: 21.04.2000, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 0

 

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