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Erneuerbare Energien

Aus Politik und Zeitgeschichte (B 37/2004)

Erneuerbare Energien

Der weltweite Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung liegt bei drei Prozent. Noch wird der Großteil des Energiebedarfs mit Erdöl, Kohle und Erdgas gedeckt. Doch die Ressourcen sind nicht unendlich.

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    Der weltweite Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung liegt bei drei Prozent. Noch wird der Großteil des Energiebedarfs mit Erdöl, Kohle und Erdgas gedeckt. Doch die Ressourcen sind nicht unendlich. Zudem belastet die fortgesetzte Verbrennung fossiler Energieträger das Weltklima. Dass der Klimawandel zu einem erheblichen Teil vom Menschen verursacht ist, kann nicht mehr ernsthaft bestritten werden. "Jahrhundertsommer" wie im Jahr 2003 könnten künftig in unseren Breiten zur Regel werden.

    Wahrscheinlich katastrophale Klimaveränderungen werden in vollem Umfang erst in einem halben Jahrhundert eintreten, selbst wenn heute von einem Tag auf den anderen der Ausstoß von klimaschädlichen Treibhausgasen auf Null gebracht würde. Gefragt ist ein kluger Energiemix, der sich den ökologischen Herausforderungen stellt und von den innovativen Kräften des Marktes profitiert. Allen Szenarien ist gemeinsam, dass Energie künftig wohl deutlich teurer sein wird als bisher. Hier hilft neben Bemühungen um eine erhöhte Energieeffizienz vorhandener Anlagen vor allem ein noch umsichtigerer Verbrauch.



    Herausgeber: Bundeszentrale für politische Bildung, Seiten: 32, Erscheinungsdatum: 06.09.2004, Erscheinungsort: Bonn

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