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Städtepolitik

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 03/2005)

Städtepolitik

Schrumpfende Städte sind kein völlig neuartiges und auch kein spezifisch ostdeutsches Phänomen. Es werden neue Möglichkeiten zur Erhöhung der Attraktivität der Städte und neue Wege des Stadtumbaus aufgezeigt.

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    In Ostdeutschland stehen 1,3 Millionen Wohnungen leer, im Jahr 2030 sollen es zwei Millionen sein. Über eine Million Einwohner haben den ostdeutschen Bundesländern seit 1991 den Rücken gekehrt, und der Prozess der Abwanderung geht weiter. Vor allem junge, gut ausgebildete Menschen gehen fort. Laut amtlicher Prognosen könnte sich die Bevölkerungzahl Ostdeutschlands bis 2050 halbieren. Das demographische Schrumpfen wird mit dem Schwinden der wirtschaftlichen Basis gleichgesetzt. In Horrorszenarien werden ostdeutsche Städte als heruntergewirtschaftete Orte dargestellt, in denen es wenig junge, dafür aber um so mehr ältere und alte Menschen gibt.

    Außer Acht gelassen wird, dass schrumpfende Städte kein völlig neuartiges und auch kein spezifisch ostdeutsches Phänomen sind. Es beschränkt sich nicht nur auf Deutschland, sondern es handelt sich dabei um einen Vorgang, der weltweit in vielen Ländern stattfindet. Im Ruhrgebiet vollzieht sich diese Entwicklung schon seit 15 Jahren.



    Seiten: 40, Erscheinungsdatum: 17.01.2005, Erscheinungsort: Bonn

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