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Soziale Milieus und Gesellschaftspolitik


23.10.2006
Die Erwartung, die Abmilderung krasser sozialer Polarisierungen würde den sozialen Frieden auf Dauer sichern, wird sich nicht erfüllen. Moderne Milieus brauchen mehr als eine Rückkehr in die sichere, aber bevormundende Hierarchie der fünfziger Jahre.

Einleitung



Die Bundestagswahl 2005 hatte eine Neubesinnung auf die gesellschaftspolitischen Orientierungen der Bevölkerung zur Folge. Das Wahlergebnis war nicht nur ein Schock für die Volksparteien, die von den 38,5 % des Jahres 2002 auf 35,2 % (CDU/CSU) bzw. 34,2 (SPD) zurückfielen. Es war auch eine Überraschung für die Meinungsforschung, die lange einen hohen Sieg der Union und eine noch größere Niederlage der SPD vorausgesagt hatte. Zur Erklärung dieses Desasters konkurrieren zwei Thesen miteinander. In beiden wird davon ausgegangen, dass es in den Monaten vor der Bundestagswahl extrem viele Unentschiedene unter den Wahlberechtigten gab. Dies wird zum einen mit der Auflösung langfristiger Parteibindungen (Erosionsthese), zum anderen mit der Enttäuschung der durchaus fortbestehenden Parteiklientele über einen Kurswechsel "ihrer" Parteien (Enttäuschungsthese) erklärt.







 
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