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1962 —
Zagreb (Kroatien)
Vesna Teršelič gründete 1991 die erste kroatische Antikriegsorganisation, die ARK, und die Zeitschrift ARKzin, welche den Dialog zwischen Intellektuellen aus den Kriegsstaaten förderte. Heute leitet sie die regionale Initiative „Documenta - Zentrum für die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit“.
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1955 — 1991
Osijek (Kroatien)
Als Polizeichef in Osijek bemühte sich Josip Reihl-Kir durch Verhandlungen, gewaltsame Konflikte zwischen serbischen und kroatischen Paramilitärs zu verhindern. Er wurde 1991 von kroatischen Extremisten erschossen.
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1954 — 2000
Ada (Serbien)
Als Leiterin des Antikriegszentrums in Ada setzte sich Vera Vebel Tatić gegen Zwangsmobilisierung ein und engagierte sich für gefährdete Personen, die aufgrund ihrer ethnischen oder religiösen Zugehörigkeit verfolgt wurden.
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1955 — 2025
Belgrad (Serbien)
Die Ärztin Svetlana Broz behandelte in den Kriegsgebieten Bosniens Kriegsopfer und dokumentierte Erzählungen, in denen Angehörige verschiedener Ethnien einander in schwierigen Situationen halfen.
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1944 — 2000
Belgrad (Serbien)
Die Balletttänzerin Jelena Šantić engagierte sich als Aktivistin und Mitgründerin mehrerer Antikriegsorganisationen. Sie unterstützte zahlreiche Flüchtlinge und setzte sich bis zu ihrem Tod aktiv gegen Gewalt und Diskriminierung ein.
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1954 — 2000
Gospić (Kroatien)
Milan Levar, ein Automechaniker aus Gospić, prangerte öffentlich Kriegsverbrechen gegen serbische Zivilisten an. Aufgrund seines Einsatzes für die Aufklärung von Verbrechen wurde er im Jahr 2000 durch einen Bombenanschlag getötet.
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1940 — 1993
Štrpci (Bosnien-Herzegowina)
Am Bahnhof von Štrpci widersetzte sich Tomo Buzov der gewaltsamen Entführung von Zivilisten nichtserbischer Herkunft. Er wurde daraufhin von Angehörigen der Armee der Republika Srpska ermordet.
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1949 – 2001, 1963 -
Ljubuški (Bosnien-Herzegowina)
Das Ehepaar Galić stellte ab 1993 gefälschte Dokumente aus, um rund 1000 Bosniaken aus dem Lager Heliodrom in Mostar zu retten. Sie ermöglichten ihnen die Flucht, vorwiegend nach Deutschland.
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1966 — 1993
Trebinje (Bosnien-Herzegowina)
Srđan Aleksić griff ein, als ein Bosniake von serbischen Soldaten in Trebinje misshandelt wurde. Dabei wurde er selbst schwer verletzt und verstarb wenige Tage später an den Folgen.
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Baljvine (Bosnien-Herzegowina)
Das Dorf Baljvine in Bosnien-Herzegowina bewahrte trotz des Krieges eine friedliche Koexistenz zwischen Serben und Bosniaken. Die Dorfbewohner unterstützten und schützten sich gegenseitig.
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Priština (Kosovo)
Bekim Blakaj, 1999 während des Kosovo-Konflikts in Haft, begann 2000 für den „Fonds für humanitäres Recht im Kosovo“ (FHPK) zu arbeiten. Sein „Erinnerungsbuch Kosovo“ erfasst 13.535 Opfer und trägt zur Aufarbeitung und Gerechtigkeit bei.
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Priština (Kosovo)
1989 gründete sie mit ihrer Schwester „Motrat Qirazi“. Seit 2000 leitet sie das „Frauennetzwerk Kosovo“ und setzt sich für den Frieden ein. 2006 gründete sie die „Frauen-Friedenskoalition“ und ist Mitglied der UN-Beratung für Frauen, Frieden und Sicherheit.
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1946 -
Belgrad (Serbien)
1992 gründete Nataša Kandić den „Fonds für humanitäres Recht“, der Kriegsverbrechen dokumentiert. 2008 gründete sie „za REKOM“, ein Netzwerk zur Dokumentation von Kriegsverbrechen.
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1985 —
Podujevo (Kosovo)
Am 28. März 1999 ermordete die serbische Einheit „Skorpione“ 14 Frauen und Kinder. Saranda Bogujevci überlebte schwer verletzt und steht für den Dialog, nicht für Hass.
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1965 —
Visoki Dečani (Kosovo)
Das serbische Kloster Visoki Dečani im Kosovo, UNESCO-Weltkulturerbe, wurde während des Kosovo-Konflikts 1999 unter Vater Sava Janjić ein Zufluchtsort für serbische und albanische Flüchtlinge. Er setzte sich für Versöhnung und Dialog ein.
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1953 —
Belgrad (Serbien)
1991 gründete Stanislava Staša Zajović die Antikriegsorganisation „Frauen in Schwarz“ in Belgrad. Sie protestierten gegen Kriegsverbrechen und kämpfen bis heute für Frieden, Gerechtigkeit und die Aufarbeitung der Vergangenheit.
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