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Familienpolitik

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    Das Thema Familie müsse vom Rand ins Zentrum der gesellschaftspolitischen Diskussion gerückt werden: aus ökonomischen Gründen und weil Kinder für die Gesellschaft und die Menschen wichtig seien. So lautete die Quintessenz eines Gesprächs, das Bundespräsident Horst Köhler, Familienministerin Renate Schmidt und Vertreter von Industrie und Gewerkschaften im Januar 2005 miteinander führten.

    Ein Grund für die stärkere Konzentration auf dieses Thema ist die niedrige Geburtenrate und - damit einhergehend - die ungünstige demographische Entwicklung in Deutschland. Die zunehmende Kinderlosigkeit ist auch auf familienpolitische Rahmenbedingungen zurückzuführen, die im Vergleich zu anderen europäischen Ländern schlecht sind: Deutschland ist nicht familienfreundlich. Dies soll sich ändern.

       
  • Katharina Belwe

    Editorial

    Das Thema Familie ist vom Rand stärker ins Zentrum der gesellschaftspolitischen Diskussion gerückt. Nach dem Willen der Bundesregierung soll Deutschland bis 2010 das familienfreundlichste Land Europas werden. Weiter...

    Sandra Gruescu, Bert Rürup

    Nachhaltige Familienpolitik - Essay

    Das Konzept einer nachhaltigen Familienpolitik hat eine Steigerung der Geburtenrate sowie eine Erhöhung der Erwerbstätigkeit von Frauen zum Ziel. So können negative Einflüsse auf das Wirtschaftswachstum vermieden bzw. abgemildert werden. Weiter...

    Hans Bertram, Wiebke Rösler

    Zeit, Infrastruktur und Geld: Familienpolitik als Zukunftspolitik

    Nachhaltige Familienpolitik kann nur erfolgreich sein, wenn sie unterschiedliche Präferenzen von Frauen und Männern widerspiegelt. Eine integrative Konzeption aus Zeitoptionen, Infrastrukturangeboten und Geldtransfers kann diesem Anliegen gerecht werden. Weiter...

    Malte Ristau

    Der ökonomische Charme der Familie

    Nach dem Willen der Bundesregierung soll Deutschland bis 2010 das familienfreundlichste Land Europas werden. Darauf zielt nachhaltige Familienpolitik. Sie wird als gesellschaftlich ausgestalteter Weg beschrieben. Weiter...

    Jutta Allmendinger, Kathrin Dessel

    Familien auf der Suche nach der gewonnenen Zeit

    Die Frage "Kinder und Karriere?" muss nicht mit einem Entweder-Oder beantwortet werden. Ein Sowohl-Als-Auch wäre möglich, wenn bereits bestehende Gelegenheitsräume voll ausgeschöpft würden. Weiter...

    C. Katharina Spieß, Katharina Wrohlich

    Kindertages- Einrichtungen: Bedarf und nachhaltige Finanzierung

    In Deutschland besteht eine massive Überschussnachfrage nach Kinderbetreuungsplätzen. Die nachhaltige Finanzierung des Ausbaus der Kinderbetreuungskapazität macht kurzfristig eine Reform des kommunalen Finanzausgleichs notwendig. Weiter...