APUZ Dossier Bild

Parteiendemokratie

  • PDF-Icon PDF-Version (3.184 KB)

    In einer Parteiendemokratie werden die wichtigsten Entscheidungen von politischen Parteien getroffen werden. Die Wählerinnen und Wähler nehmen an diesem Prozess indirekt teil. Mit ihrer Stimmabgabe entscheiden sie wer mehrheitlich gewählt wird. Oft kennen sie die Kandidaten nur wenig oder gar nicht.

    Dies hat zu einer Entfremdung zwischen Wählern und Politikern beigetragen, umschrieben mit dem populären Begriff der Politikverdrossenheit. Parallel dazu hat sich eine "Demokratie der Medien" entwickelt. Medien bestimmen Richtung und Inhalt politischer Diskussionen und prägen das Image von Politikern. Damit tragen sie in hohem Maße zur Meinungsbildung der Wählerinnen und Wähler bei.

       
  • Ludwig Watzal

    Editorial

    Ein demokratisches Regierungssystem, in dem die politischen Parteien die zentrale Rolle im Entscheidungsprozess spielen, wird als Parteiendemokratie bezeichnet. Parallel dazu hat sich eine "Mediendemokratie" herausgebildet. Weiter...

    Hubert Kleinert

    Abstieg der Parteiendemokratie

    Folgende Veränderungen sind im Parteiensystem festzustellen: Verlust an politischer Gestaltungskraft der nationalen Politik, ein verändertes Verhältnis von Politik und Medien sowie ein Mangel an glaubwürdigen Ideen. Weiter...

    Jürgen Dittberner

    Große Koalition: 1966 und 2005

    Es gibt "großkoalitionäre" Kräfte in der CDU/CSU und in der SPD. Bei allen Unterschieden erwuchs hieraus die Konsistenz der Bündnisse von 1966 und 2005. Für 2009 ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Weiter...

    Melanie Haas

    Auswirkungen der Großen Koalition auf das Parteiensystem

    Die bislang einzige große Koalition auf Bundesebene von 1966 bis 1969 stand lange Zeit für negative Auswirkungen großer Koalitionen auf das Parteiensystem. Wie ist es heute? Weiter...

    Frank Decker

    Die Bundesrepublik auf der Suche nach neuen Koalitionen

    Die Etablierung eines Fünf-Parteien-Systems lässt es künftig wohl nicht mehr zu, auf Bundesebene Zweier-Koalitionen zu bilden. Die Anbahnung von Dreier-Koalitionen droht an Differenzen der Parteien zu scheitern. Weiter...

    Christian Lorenz

    Schwarz-Grün auf Bundesebene - Politische Utopie oder realistische Option?

    Trotz Annäherung ist das Verhältnis von Bündnis90/Die Grünen und der Union ambivalent. Bei den Spitzenakteure zeigt sich eine Überwindung der Lagergrenzen, und auf einigen Politikfeldern lassen sich Überschneidungen feststellen. Weiter...

    Paul Lucardie

    Populismus im Parteiensystem in Deutschland und den Niederlanden

    Populistische Parteien sind bis heute in Deutschland nicht sehr erfolgreich gewesen. In den Niederlanden war das bis 2002 auch der Fall, seitdem hat sich aber der Rechtspopulismus eingebürgert. Weiter...