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Coverbild Brauchen wir den Beutelsbacher Konsens?

Schriftenreihe (Bd. 1793)

Brauchen wir den Beutelsbacher Konsens?

Eine Debatte der politischen Bildung

Der "Beutelsbacher Konsens" ist ein zentrales Leitbild der politischen Bildung. Der Band bewertet die Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte des 1977 formulierten Konsenses neu. Außerdem werden aktuelle Fragen zur Interpretation, Funktion und Bedeutung des "Beutelsbacher Konsenses" diskutiert.

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Inhalt

Selten hat eine Tagungsdokumentation wohl nachträglich eine solche Bedeutung erlangt wie die einer Fachkonferenz im schwäbischen Beutelsbach im Jahr 1976. Vertreter der politischen Bildung kamen dort zusammen, um über einen Minimalkonsens ihrer noch jungen Disziplin zu beraten. Anlass waren heftige Kontroversen über Ziele und Aufgaben der politischen Bildung in der Schule. Eine Passage der schriftlichen Tagungsdokumentation wurde später als "Beutelsbacher Konsens" zu einem zentralen Leitbild der politischen Bildung. Er beinhaltet drei pädagogische Prinzipien: Kontroversitätsgebot, Überwältigungsverbot und Befähigung zum politischen Handeln.

Im vorliegenden Band werden zum einen die Entstehungs- sowie die Rezeptionsgeschichte des "Beutelsbacher Konsenses" neu diskutiert. Zum anderen debattieren 26 kontroverse Beiträge die aktuelle Bedeutung, Funktion und Auslegung des Beutelsbacher Konsenses. Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Praxis der schulischen Politikdidaktik und der außerschulischen politischen Jugend- und Erwachsenenbildung kommen zu Wort. Sie zeigen, dass auch die Leitbilder der politischen Bildung immer wieder neu zu diskutieren und zeitgemäß zu interpretieren sind.



Herausgeber: Benedikt Widmaier / Peter Zorn, Seiten: 368, Erscheinungsdatum: 16.11.2016, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 1793