Boykottaktion gegen jüdische Geschäfte am 1. April 1933. Die Herrschaft der Nationalsozialisten bedeutet für die deutschen Juden von Anfang an eine antisemitische  Politik der Diskriminierung und Verdrängung.

Volksgemeinschaft - Ausgrenzungsgemeinschaft

In Kooperation mit der Universität Flensburg und der Humboldt-Universität zu Berlin veranstaltet die Bundeszentrale für politische Bildung / bpb zu Beginn dieses Jahres zum vierten Mal die Konferenz zur Holocaustforschung. Diesmal thematisch im Fokus: „Volksgemeinschaft – Ausgrenzungsgemeinschaft. Die Radikalisierung Deutschlands ab 1933“. Auf der Konferenz präsentieren internationale Experten im dbb-Forum Berlin den aktuellen Stand wissenschaftlicher Diskurse um Eingrenzungs- und Ausgrenzungsprozesse, die schließlich in die Massenvernichtung mündeten.

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Norbert Frei, Universität Jena, bei seinem Eröffnungsvortrag

Josephine Evens am 27.01.2013

Terror und Traum: Die "gewesene Wirklichkeit" der Volksgemeinschaft

Von 1945 bis in die 1980er Jahre wurde das Konzept der Volksgemeinschaft kaum von der Forschung beachtet. Heute steht sie dagegen im Fokus der NS-Historiographie, so Professor Dr. Norbert Frei von der Universität Jena in seinem Vortrag. Was aber genau bedeutete das Konzept im Dritten Reich? Und was machte es für die deutsche Bevölkerung so attraktiv?

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Hans-Peter Friedrich eröffnet die 4. Holocaustkonferenz.

Angelika Calmez am 27.01.2013

Den Wert der demokratischen Freiheit schätzen

Zur Eröffnung der 4. Konferenz zur Holocaustforschung unterstrich Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich die Bedeutung historischer Forschung und ihrer Vermittlung als Prävention gegen gesellschaftliche Ausgrenzung und Terror.

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Jaana Müller am 28.01.2013

Was wird von uns erwartet?

Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, erklärt im Interview mit Miriam Menzel, warum die Holocaustforschung immer neue Erkenntnisse auf den Weg bringt, wie daraus mögliche Impulse für die Praxis der politischen Bildung gewonnen werden können und welche Programmpunkte er mit Spannung erwartet. Daneben macht er darauf aufmerksam, dass es auch heute Gefährdungen für die Demokratie gibt, die frühzeitig erkannt werden müssen. Dazu könne eine solche Konferenz beitragen.

Thomas Krüger, Leiter der Bundeszentrale für politische Bildung, bei der 4. Internationale Konferenz zur Holocaustforschung. (© 2013 Bundeszentrale für politische Bildung)

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Thomas Krüger bei der Begrüßung zur Holocaustkonferenz

Angelika Calmez am 27.01.2013

"Das Problem war doch, was unsere Freunde taten"

Die Ausgrenzungs- und Radikalisierungsprozesse der deutschen "Volksgemeinschaft" zu verstehen, sei notwendig, um auch gegenwärtig eine gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen, so Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, in seiner Eröffnungsrede zur 4. Internationalen Konferenz zur Holocaustforschung.

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Jaana Müller am 27.01.2013

Begrüßung zur 4. Internationalen Konfernz zur Holocaustforschung

Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), eröffnet die 4. Internationale Konferenz zur Holocaustforschung mit einer Begrüßungsrede. Der Vortrag kann im Livestream verfolgt werden. Sein Redemanuskript steht hier zum Download zur Verfügung: PDF-Icon Redemanuskript von Thomas Krüger.

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Jaana Müller am 24.01.2013

Die 4. Internationale Konferenz zur Holocaustforschung im Livestream

Am Eröffnungstag der 4. Internationalen Konferenz zur Holocaustforschung, dem 27. Januar 2013, wurden ab 11 Uhr die Begrüßungs- und Eröffnungsreden hier per Livestream übertragen. Die Konferenz steht unter dem Thema "Volksgemeinschaft – Ausgrenzungsgemeinschaft. Die Radikalisierung Deutschlands ab 1933".

Die Aufzeichnungen der Begrüßungs- und Eröffnungsreden werden im weiteren Konferenzverlauf hier zur Verfügung gestellt.

11.00 Uhr Begrüßung Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung

Die Begrüßungsrede auf 4. Internationalen Konferenz zur Holocaustforschung wurde von Thomas Krüger gehalten, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung. (© 2013 Bundeszentrale für politische Bildung)

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Jaana Müller am 24.01.2013

Volksgemeinschaft – Ausgrenzungsgemeinschaft.

Die 4. Internationale Konferenz zur Holocaustforschung widmet sich dem Fokus "Volksgemeinschaft – Ausgrenzungsgemeinschaft. Die Radikalisierung Deutschlands ab 1933". Von 27. bis 29. Januar 2013 findet die Konferenz im Berliner "dbb forum" statt.

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Programm

Die 4. Internationale Konferenz zur Holocaustforschung beleuchtet über drei Tage hinweg den aktuellen Stand wissenschaftlicher Diskurse um Eingrenzungs- und Ausgrenzungs- prozesse. Zum Konferenzthema finden zudem parallele Praxisforen statt. Das Programm finden Sie PDF-Icon hier als PDF

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So kommen Sie zur Konferenz:

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