Blick in das Münchner Hofbräuhaus am Platzl. Foto: M. C. Hurek

24.9.2012 | Von:
Michael Meuser

Entgrenzungsdynamiken: Geschlechterverhältnisse im Umbruch

Die Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland ist wie andere Gesellschaften in den vergangenen Jahrzehnten von einem sich ständig beschleunigenden sozialen Wandel geprägt. Globalisierung, Digitalisierung, neoliberale Umstrukturierung der Erwerbsarbeit und die Umbrüche in den Geschlechterverhältnissen sind die zentralen Dynamiken in diesem Prozess. In der Soziologie wird dies unter dem Stichwort der "Entgrenzung“ diskutiert; vormals feste Grenzen werden flexibel. Wann die Berufsarbeit endet und die Freizeit beginnt, ist heute für eine wachsende Zahl von Menschen nicht mehr klar zu bestimmen. Auch die Grenzen zwischen Öffentlichkeit und Privatheit verschwimmen zusehends, desgleichen die zwischen den Lebensphasen. Insofern ist die Entgrenzungsdynamik in den Geschlechterverhältnissen kein isoliertes Phänomen, wohl aber eines, das in erheblichem Maße zum gesellschaftlichen Wandel beiträgt.

In einer, historisch betrachtet, kurzen Zeitspanne von vier Jahrzehnten haben sich weitreichende Veränderungen der Beziehungen zwischen Männern und Frauen ereignet. Wäre man in den 1970er Jahren bei einer Verkehrskontrolle von einer Polizistin aufgefordert worden, den Führerschein zu zeigen, hätte dies Erstaunen, wenn nicht gar Irritation ausgelöst; heute sind gemischte Streifen die Regel. Während bis in die 1970er Jahre Vätern der Zutritt zum Kreißsaal in der Regel verwehrt wurde, sind heute rund 90 Prozent der Väter bei der Geburt des Kindes anwesend. Nicht ihre Anwesenheit, sondern die Abwesenheit ist heute begründungsbedürftig. Dies sind nur zwei von vielen Beispielen, die darauf hinweisen, dass tradierte Grenzen zwischen den Geschlechtern aufbrechen, dass sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich Sphären, die vormals mehr oder minder entweder Männern oder Frauen vorbehalten waren, ihren geschlechtlich exklusiven Charakter verloren haben.

Ein gravierender Wandel ist bei den Einstellungen zu konstatieren. In den zurückliegenden 30 Jahren haben egalitäre Werthaltungen deutlich zugenommen: 1982 lag der Anteil derjenigen, die egalitären Äußerungen zur Rollenverteilung zwischen Mann und Frau zustimmen, in der Bundesrepublik Deutschland bei 32 Prozent, 2008 betrug er in den westlichen Bundesländern 69 Prozent und in den östlichen 88 Prozent. Hinsichtlich der Erwerbstätigkeit von Frauen sieht die Entwicklung ähnlich aus: 1982 betrug die Zustimmungsrate im Westen 29 Prozent, 2008 waren es 66 Prozent beziehungsweise 92 Prozent im Osten. In ihrer Einstellung zur Rollenverteilung unterscheiden sich Männer und Frauen nur geringfügig: Der Anteil der Männer mit einer egalitären Einstellung ist 2008 im Westen und Osten um jeweils drei Prozent niedriger als der der Frauen. Bei der Frage einer Erwerbstätigkeit der Frau sind die westdeutschen Männer allerdings deutlich weniger egalitär eingestellt als die Frauen; die Differenz beträgt neun Prozent, im Osten hingegen nur zwei Prozent.[1]

Gleichwohl hat Geschlecht wenig an Gewicht als ein zentrales Ordnungsmerkmal verloren. Mit der Zugehörigkeit zu dem einen oder dem anderen Geschlecht sind immer noch unterschiedliche gesellschaftliche Teilhabechancen verbunden. Die Entwicklungsdynamik der Geschlechterverhältnisse ist von einer eigentümlichen Gleichzeitigkeit von Kontinuität und Veränderung gekennzeichnet. Dies soll im Folgenden auf der Basis aktueller Daten und Studien differenziert nach verschiedenen Handlungsfeldern dargestellt werden.

Erwerbsbeteiligung

Die Entwicklungen im Erwerbsleben verlaufen unterschiedlich. Zunächst lässt sich ein stetiger Anstieg der Beschäftigungsquote von Frauen feststellen. Im Zeitraum von 1999 bis 2009 ist sie im Westen Deutschlands von 61 auf 70 und im Osten von 58 auf 68 Prozent angestiegen. Die Beschäftigungsquote der Männer hat sich im gleichen Zeitraum nur geringfügig verändert. Das Ausmaß der Veränderung wird deutlich, wenn man die Differenz zwischen Männer- und Frauenquote betrachtet: Sie ist im Westen von 20 auf elf Prozent und im Osten von 16 auf sieben Prozent gesunken. Dies deutet auf eine tendenzielle Angleichung der Beschäftigungsquoten hin.[2] Diese Entwicklung ist bei den 16- bis 34-Jährigen noch stärker ausgeprägt, allerdings nur im Westen. Hier lag die Differenz der Beschäftigungsquoten 1999 bei 18 Prozent, 2009 betrug sie nur noch drei Prozent. Im Osten ist sie in dieser Altersgruppe von 19 auf zehn Prozent gesunken.

Der Anstieg der Beschäftigungsquote der Frauen bedeutet jedoch nicht, und dies gilt vor allem für den Westen, dass sich die Arbeitsvolumina gleichfalls angeglichen haben. 34 Prozent der Frauen im Westen und 27 Prozent im Osten arbeiten in Teilzeitbeschäftigungsverhältnissen oder sind geringfügig beschäftigt, hingegen jeweils nur sechs Prozent der Männer.[3] Der hohe Anteil an Teilzeitbeschäftigung bei erwerbstätigen Frauen hängt in großem Maße mit der gerade im Westen gegebenen Unterversorgung mit Kindertagesstätten und -horten zusammen und damit, dass in Deutschland mehr als in anderen europäischen Ländern die Kinderbetreuung als Aufgabe der Mutter gesehen wird.

Die höhere Teilzeitquote bei den Frauen ist ein Grund für die sogenannte Gender Pay Gap, den Verdienstunterschied zwischen Männern und Frauen. Er betrug 2010 23 Prozent.[4] In der Europäischen Union gehört Deutschland zu den Ländern, in denen dieser Unterschied am stärksten ausgeprägt ist.[5] Gegen die Berechnung des Gender Pay Gap wird häufig eingewendet, sie vergleiche Unvergleichbares, unterscheide nicht nach Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigung und berücksichtige nicht, dass Männer und Frauen oft über unterschiedliche Bildungsvoraussetzungen und Berufserfahrungen verfügen. Bei Berücksichtigung dieser und weiterer Faktoren bleibt allerdings noch immer eine Differenz von acht Prozent.[6] Zudem ist der Umstand, dass Frauen häufig in Teilzeit arbeiten und dass sie im Schnitt über weniger Jahre an Berufserfahrung verfügen als Männer, selbst eine Folge der geschlechtlichen Arbeitsteilung, die den Frauen immer noch die (Haupt-)Verantwortung für Kinderbetreuung und Haushalt zuweist.

Eine moderate Umkehrung der jahrzehntelangen Geschlechterrelation ist in der Arbeitslosenstatistik festzustellen. Seit 2000 ist die Arbeitslosenrate der Frauen in den meisten Jahren geringer als die der Männer.[7] Dies hängt mit Verschiebungen zwischen dem sekundären und dem tertiären Sektor zusammen: Im Zuge des Übergangs von einer Industrie- zu einer Wissensgesellschaft wird die Zahl der Industriearbeitsplätze, die traditionell überwiegend von Männern eingenommen werden, geringer, während neue Arbeitsplätze in größerer Anzahl vorwiegend in den Dienstleistungsberufen entstehen, in denen Frauen überwiegend tätig sind. Allerdings ist zu beachten, dass es sich bei vielen Arbeitsplätzen im Dienstleistungssektor um Teilzeitstellen oder Minijobs handelt und dass das Lohnniveau gerade in den von Frauen typischerweise gewählten Berufen oft sehr gering ist. Auch melden sich viele aus dem Erwerbsleben ausscheidende Frauen nicht arbeitslos.

Berufsfelder und Berufspositionen

Viele Berufe haben ihren vormaligen geschlechtsexklusiven Charakter verloren. Das trifft weitaus mehr auf klassische Männerberufe als auf Frauenberufe zu. In der Polizei etwa liegt der Frauenanteil je nach Bundesland zwischen 14 und 20 Prozent.[8] Seitdem die Bundeswehr durch ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs gezwungen wurde, Frauen auch zum Dienst an der Waffe zuzulassen, ist der Anteil von Soldatinnen stetig gestiegen. Er lag Anfang 2012 insgesamt bei 9,7 Prozent, in den kämpfenden Einheiten (Heer, Luftwaffe und Marine) bei 5,8 Prozent.[9]

Solche in der öffentlichen Wahrnehmung präsenten Entwicklungen sollten aber nicht dazu verleiten, außer Acht zu lassen, dass der deutsche Arbeitsmarkt weiterhin sehr stark geschlechtlich segregiert ist.[10] Die Entwicklungen sind zudem nicht einheitlich, zum Teil auch gegenläufig. Der "Eroberung“ mancher Männerberufe durch Frauen steht eine zunehmende "Feminisierung“ einiger Frauenberufe gegenüber. So ist der Anteil der Frauen im Grundschullehramt, der immer schon sehr hoch war, in den vergangenen 15 Jahren noch einmal angestiegen, in Nordrhein-Westfalen zum Beispiel von 86 Prozent 1996 auf 90 Prozent im Jahr 2008.[11] Auch haben die Polizei und das Militär durch den gestiegenen Frauenanteil nicht ihren Charakter als männlich konnotierte Organisationen verloren.[12] Frauen unterliegen in männlich dominierten Berufsfeldern einem hohen Druck, one of the boys zu werden. Sie müssen sich bemühen, ihre Weiblichkeit nicht zu akzentuieren und so ihre "Andersartigkeit“ zu verbergen. Die wenigen Studien über Männer in Frauenberufen zeigen, dass sie offensichtlich mit einer anderen Strategie erfolgreich sind: ihre Männlichkeit zu akzentuieren und damit die "Andersartigkeit“ sichtbar zu machen.[13]

Ähnliche gegenläufige Tendenzen zeigen sich auch bei den Berufswahlentscheidungen. Auf der einen Seite haben manche Ausbildungsberufe einen "Geschlechtswechsel“ zu verzeichnen – so lag etwa der Frauenanteil unter den Auszubildenden im Konditoreiberuf 1977 bei 19,4 Prozent, 2008 hingegen bei 63,6 Prozent[14] –, auf der anderen Seite ist das Spektrum der von Frauen realisierten Berufswahlen nach wie vor deutlich geringer als das der Männer. Bei den Frauen machten 2010 die 25 am stärksten besetzten Ausbildungsberufe 75,9 Prozent der Wahlen aus, bei den Männern betrug der entsprechende Wert 59,8 Prozent. Zudem zeigt sich in der Wahl der Berufe eine weithin ungebrochene Geschlechtstypik: Die jungen Frauen wählen in hohem Maße Berufe im Dienstleistungssektor, die jungen Männer technische Berufe. Der am häufigsten gewählte Beruf ist bei den Frauen Verkäuferin, bei den Männern Kraftfahrzeugmechatroniker.[15]

Wenig aufgebrochen ist die vertikale Segregation in den Organisationen. Mit steigender Hierarchieebene sinkt der Frauenanteil. Führungspositionen sind trotz vielfältiger Forderungen aus der Politik und der Wirtschaft, mehr Frauen in solche Positionen zu bringen, nach wie vor weitestgehend mit Männern besetzt. Der Frauenanteil in Führungspositionen in der Privatwirtschaft lag 2008 bei 27 Prozent. Unter den Angestellten mit umfassenden Führungsaufgaben befanden sich 17 Prozent Frauen. In den Top-200-Unternehmen betrug der Frauenanteil unter den Vorstandsmitgliedern 2,5 Prozent, in den Top-100-Unternehmen lag er unter einem Prozent. Im öffentlichen Dienst stellt sich die Geschlechterrelation hingegen günstiger für die Frauen dar; hier lag der Frauenanteil in Führungspositionen bei den Angestellten bei 48 Prozent und unter der Beamtenschaft bei 35 Prozent.[16]

Die männliche Dominanz in Führungspositionen insbesondere in der Privatwirtschaft begünstigt, dass Erwartungen an Führungskräfte am typisch männlichen Lebenslauf orientiert sind. Leitbild der Organisationskultur ist in den meisten Unternehmen ein Mitarbeiter, dessen Leben um die Berufsarbeit und die berufliche Karriere zentriert ist, der alle anderen Lebensbereiche dem beruflichen unterordnet und prinzipiell immer verfügbar ist. Dieser Typus hat in der jüngeren Zeit, im Zeichen verstärkter Deregulierung und verschärfter Konkurrenz um Arbeitsplätze, an Bedeutung gewonnen. Aufgrund der weithin ungebrochenen Zuständigkeit der Frauen für die Kinderbetreuung beeinträchtigt dies die Karrierechancen insbesondere von Frauen mit Kindern.

Während die männliche Dominanz in Führungspositionen weiterhin auffällig ist, erfährt das Feld der Erwerbsarbeit in jüngerer Zeit in anderer Hinsicht Umbrüche, deren Auswirkungen auf das Geschlechterverhältnis bereits in Ansätzen sichtbar sind. Infolge der zunehmenden Flexibilisierung der Märkte und der gesetzlichen Deregulierungen des Arbeitsmarktes löst sich das sogenannte Normalarbeitsverhältnis auf, das durch eine weitgehende Arbeitsplatzkontinuität und soziale Sicherung geprägt ist. Eine diskontinuierliche Erwerbsbiografie, ein häufiger Wechsel zwischen Phasen der Vollbeschäftigung, Arbeitslosigkeit, Teilzeitbeschäftigung und Minijobs, wird für immer mehr Beschäftigte zu einem realistischen Szenario. Ein großer Teil typischer Frauenarbeitsplätze war immer schon mehr oder weniger von diesen Bedingungen gekennzeichnet. Neu ist, dass dies eine geschlechterübergreifende Normalität zu werden beginnt, die in wachsendem Maße auch die Erwerbslage von Männern kennzeichnet.[17]

Um die Bedeutung dessen zu ermessen, muss man berücksichtigen, in welch hohem Maße männliche Hegemonie und männliche Geschlechtsidentität auf einer festen Verankerung in einem Beruf beruhen. Klaus Dörre hat in einer Studie über Leiharbeiter in der Automobilindustrie gezeigt, dass die von ihm untersuchten qualifizierten Facharbeiter ihre unterwertige Beschäftigung als eine Verunsicherung ihrer männlichen Identität erfahren. Sie fühlen sich in ihrem männlich geprägten Arbeitsethos entwertet.[18] Mit dem Strukturwandel der Erwerbsarbeit ist eine zentrale Basis traditioneller Männlichkeit und männlicher Dominanz gefährdet.

Fußnoten

1.
Vgl. Statistisches Bundesamt/WZB/SOEP (Hrsg.), Datenreport 2011, Bonn 2011, Bd. 2, S. 394f.
2.
Dies wird, wenn man einen längeren Zeitraum in den Blick nimmt, noch deutlicher: 1972 lag die Differenz in Westdeutschland einschließlich Berlin noch bei über 40 Prozent. Vgl. Kathrin Dressel/Susanne Wanger, Erwerbsarbeit: Zur Situation von Frauen auf dem Arbeitsmarkt, in: Ruth Becker/Beate Kortendiek (Hrsg.), Handbuch Frauen- und Geschlechterforschung, Wiesbaden 20103, S. 490.
3.
Vgl. Datenreport 2011 (Anm. 1), S. 110f.
4.
Vgl. ebd., S. 122f.
5.
Vgl. Eurostat, Europe in Figures. Eurostat Yearbook 2011, Luxembourg 2011, S. 256.
6.
Vgl. Datenreport 2011 (Anm. 1), S. 123.
7.
Vgl. ebd., S. 106.
8.
Vgl. Deutsche Polizeigewerkschaft, 25.8.2009, online: www.dpolg.de/upload/pdf/FrauenanteilimPolizeidienst.pdf (11.9.2012).
9.
Eigene Berechnung, Quelle: Bundeswehr, Normalität: Frauen in der Bundeswehr, 10.1.2012, online: www.bundeswehr.de/portal/a/bwde/!ut/p/c4/FcwxDoAgDADAH9HdzVcoLqTYQhqhmgryfTW3H2zwUXwkY5NTscAKfpcpDhcHsbubsbTDkFNjl60rFcysLhl21iAaiC3EAcs_lQyeGK5a5xd9LVrg/ (11.9.2012).
10.
Vgl. Britta Matthes/Wolfgang Biersack, Frauenberufe Männerberufe. Karten neu gemischt, in: IAB-Forum, (2009) 1.
11.
Vgl. Gerd Große-Venhaus, Der Lehrerberuf in Nordrhein-Westfalen wird weiblicher, in: Statistische Analysen und Studien Nordrhein-Westfalen, Bd. 65, Düsseldorf 2010, S. 16–18.
12.
Vgl. Maja Apelt/Cordula Dittmer, "Under pressure“ – Militärische Männlichkeiten im Zeichen Neuer Kriege und veränderter Geschlechterverhältnisse, in: Mechthild Bereswill/Michael Meuser/Sylka Scholz (Hrsg.), Dimensionen der Kategorie Geschlecht: Der Fall Männlichkeit,Münster 2007, S. 68–83; Rafael Behr, Cop Culture. Der Alltag des Gewaltmonopols, Opladen 2000.
13.
Vgl. Bettina Heintz et al., Ungleich unter Gleichen. Studien zur geschlechtsspezifischen Segregation des Arbeitsmarktes, Frankfurt/M.–New York 1997. Die Forderungen nach mehr Männern in Kitas und im Grundschullehramt setzen explizit auf deren Andersartigkeit.
14.
Vgl. Alexandra Uhly et al., Schaubilder zur Berufsausbildung. Strukturen und Entwicklungen in der dualen Berufsausbildung Deutschlands, Bonn 2010, S. 40, online: www.bibb.de/dokumente/pdf/schaubilder_gesamtausgabe_2010.pdf (11.9.2012).
15.
Vgl. Bundesministerium für Bildung und Forschung, Berufsbildungsbericht 2011, Berlin 2011, S. 22f.
16.
Vgl. Elke Holst/Anne Busch, Führungskräfte-Monitor 2010, DIW Politikberatung kompakt 56/2010.
17.
Vgl. Klaus Dörre, Prekarisierung und Geschlecht. Ein Versuch über unsichere Beschäftigung und männliche Herrschaft in nachfordistischen Arbeitsgesellschaften, in: Brigitte Aulenbacher et al. (Hrsg.), Arbeit und Geschlecht im Umbruch der modernen Gesellschaft, Wiesbaden 2007, S. 285–301; Diana Lengersdorf/Michael Meuser, Karriereverläufe von Männern in unsicheren Zeiten – Hegemoniale Männlichkeit am Ende?, in: Freie Assoziation, 14 (2011) 3–4, S. 57–73.
18.
Vgl. Klaus Dörre, Prekäre Beschäftigung – ein unterschätztes Phänomen in der Debatte um die Marktsteuerung und Subjektivierung von Arbeit, in: Karin Lohr/Hildegard Maria Nickel (Hrsg.), Subjektivierung von Arbeit. Riskante Chancen, Münster 2005, S. 180–206.