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"Die ganze scheußliche Kreatur": Monster in der modernen Literatur und im Film


16.12.2013
Im Auftrag seines Chefs reist ein junger Mann von London ins ferne Transsilvanien. Er soll dort einem Grafen bei dem Erwerb von Grundstücken in London helfen. Doch der Graf entpuppt sich als Monster: "Ich ging (…) durch den dunklen Gang in die alte Kapelle. (…) Die große Kiste stand noch am selben Platz, (…) und dann sah ich etwas, das mich in tiefster Seele mit Entsetzen erfüllte. Da lag der Graf, doch er sah aus, als habe er seine Jugend halb wiedergewonnen, denn das weiße Haar und der Schnurrbart waren nun von einem dunklen Eisengrau (…); der Mund war roter denn je, denn auf den Lippen lagen frische Blutstropfen, die in den Mundwinkeln herunterträufelten und ihm über Kinn und Hals liefen (…) Offenbar war die ganze scheußliche Kreatur bis oben hin gefüllt mit Blut; er lag da wie ein gemeiner Blutegel, matt vor Sattheit."[1]

In seinem Grab liegt also der Vampir Graf Dracula, sicher eines der berühmtesten Monster der Literatur- und Filmgeschichte, erfunden von dem irischen Autor Bram Stoker, der den Roman "Dracula" im Jahr 1897 veröffentlichte. Der junge Mann, Jonathan Harker, hat entdeckt, dass Graf Dracula über übernatürliche Fähigkeiten verfügt, sich von menschlichem Blut ernährt und auch für ihn gefährlich ist. Aber nicht nur das: "Dieses Wesen half ich nach London zu bringen, wo es vielleicht über die kommenden Jahrhunderte hinweg unter den wimmelnden Millionen seine Gier nach Blut stillen und einen neuen, ständig wachsenden Kreis von Halbdämonen schaffen konnte, die sich an den Wehrlosen mästeten. Allein schon der Gedanke trieb mich zur Raserei. Ein entsetzliches Verlangen überkam mich, die Welt von einem solchen Monstrum zu befreien. Da keine tödliche Waffe zur Hand war, griff ich nach einer Schaufel (…) Doch während ich das tat, dreht sich das ganze Gesicht, und der Blick dieser Augen traf mich mit der ganzen Glut ihres basiliskenhaften Grauens. Der Blick lähmte mich (…)."[2] Das Unheil nimmt seinen Lauf: Der Graf gelangt nach London und bedroht die Zivilisation, indem er Menschen, bevorzugt Frauen, das Blut aussaugt und so neue Vampirinnen und Vampire schafft. Denn jeder, der von ihm gebissen wird, wird selbst zum Vampir. Diese Gefahr der "Ansteckung" begründet vermutlich die Angst, die von den Vampiren ausgeht. Allerdings ist auch die Faszination Harkers deutlich zu spüren, verfügt der Graf doch über körperliche und mentale Fähigkeiten, die ihn machtvoll und fast Gott gleich erscheinen lassen. Er stirbt nicht, er gebietet über Tiere und Menschen, die Schwerkraft gilt für ihn anscheinend nicht, und reich ist er außerdem.

Doch was genau macht eigentlich ein Monster oder ein Ungeheuer aus? Und weshalb ist ihr Auftreten gleichermaßen mit Angst und Faszination verbunden?

Historische Vorstellungen vom Monster



Was ein Monster oder ein Ungeheuer ist, ändert sich historisch und mit den Vorstellungen darüber, was den Menschen als Menschen ausmacht. Monster begleiten die europäischen Kulturen bereits seit der Antike. Abgeleitet vom lateinischen Wort "Monstrum" versteht die Medizin in der Antike unter "Monstra" Menschen und Tiere mit Fehlbildungen. Monster können aber auch schon zu dieser Zeit fantastische Figuren sein, denn in der antiken Mythologie gibt es eine ganze Reihe von Mischwesen aus einem halb menschlichen, halb tierischen Körper. Auch im Mittelalter sind Monster einerseits "Missgeburten", also Menschen oder Tiere, die von der als normal angesehenen körperlichen Gestalt abweichen, andererseits werden diese Missbildungen als wunderbare Zeichen gelesen, die auf kommende Ereignisse hindeuten können.

Erst im 18. Jahrhundert wird diese letzte Vorstellung als Aberglaube entlarvt. Es entsteht eine rein medizinische und naturgeschichtliche Perspektive auf tatsächliche Missbildungen, gleichzeitig werden Monster nun zu fiktiven Gestalten, die Literatur und Kunst bevölkern. Sie sind in gewisser Weise Geschöpfe der europäischen Aufklärung, die den Menschen als Vernunftwesen definierte. Die Kant’sche Maxime, dass der Mensch sich, um ein mündiges Wesen zu werden, seines eigenen Verstandes bedienen sollte, bringt dieses neue Konzept des Menschen auf den Punkt. Gleichzeitig werden damit irrationale und emotionale Anteile ebenso vernachlässigt wie das sexuell Triebhafte. Die Monster verkörpern dagegen genau das, was durch die Definition des Menschen als Vernunftwesen ausgeschlossen wurde. Sie sind keine Vernunftwesen, verhalten sich irrational oder sexuell triebhaft und werden deswegen auch als unmoralisch verurteilt. So stehen Monster häufig für das Andere der Vernunft und für die Nachtseite des Menschen.[3] Mit den Ungeheuern lernen die Leserinnen und Leser um 1800 das Gruseln – ein ambivalentes Gefühl, das sich gleichermaßen aus Angst und aus Faszination zusammensetzt. Die Angst entsteht dadurch, dass die Monster plötzlich in die Ordnung, die den Menschen als Vernunftwesen versteht, einbrechen und so als Bedrohung dieser Ordnung wahrgenommen werden. Die Faszination lässt sich wiederum so erklären, dass das Andere auch reizvoll sein kann, weil es gegen den Zwang zur Vernunft rebelliert und gleichwohl Teile des menschlichen Wesens zum Ausdruck bringt.

Literarische und filmische Monster haben meist bestimmte Eigenschaften und Merkmale, an denen man sie erkennen kann. Dracula hat beispielsweise körperliche Fähigkeiten, die Menschen nicht haben – so kann er wie eine Eidechse die Wände hinauf laufen. Sein Körper verändert sich auf eine "unnatürliche" Art und Weise: Er wird wieder jung, wenn er Blut trinkt; außerdem stirbt er nicht. Diese körperlichen Abweichungen sind ein erster Hinweis auf die Monstrosität der Figur. Ein zweiter Hinweis ist sein Wohnort, der von London aus am Rand der (damaligen) "zivilisierten" Welt liegt. Auch sein liebster Aufenthalt tagsüber, der Sarg, zeigt die Bedeutung von Orten für die Existenz des Monsters. Schließlich ist Harker nicht ganz klar, mit welcher Sorte von Wesen er es zu tun hat: mit einer lebenden Leiche, mit einem menschlichen "Blutegel" oder mit einem toten Wiedergänger? Diese Unsicherheit bezogen auf ihre Identität kann ebenfalls zu den Merkmalen von Monstern gehören, häufig verknüpft mit einer anderen Sprache, die sich von der menschlichen unterscheidet. Obwohl Graf Dracula sogar des Englischen mächtig ist und mit Harker in dieser für ihn fremden Sprache parliert, verfügt er auch über den "basiliskenhaften" bösen Blick als eine Art stumme, aber mächtige Sprache, die Harker von der tödlichen Attacke abhält.[4]

"Wie ein gemeiner Blutegel": vom Aussehen der Monster



Monster sind in der Regel körperlich auffallende Wesen. Sie sind gemessen an den durchschnittlichen Maßstäben des erwachsenen menschlichen Körpers entweder zu groß oder zu klein, zu stark, zu dauerhaft oder zu flüchtig. Ob Vampire und lebende Leichen (wie Zombies, Ghouls), menschliche Zwischenwesen (wie Werwölfe), künstliche Menschen und künstliche Wesenheiten (wie der Homunkulus, Frankensteins Geschöpf, Automaten und Cyborgs), Mensch-Tier-Wesen (wie Kentauren, Kynokephalen oder andere Wesen, wie sie schon Antike und Mittelalter kennen) oder auch Mensch-Pflanzen-Wesen (wie die Alraune und das "Ding aus dem Sumpf"): All diese Monster haben körperliche Eigenschaften, die sie von Menschen unterscheiden. Diese Eigenschaften sind nicht nur in den literarischen Texten gegenwärtig, sondern auch ein optischer Reiz bei Verfilmungen von literarischen Vorlagen. So erfinden die Regisseure Friedrich Wilhelm Murnau in "Nosferatu" (1922), Tod Browning in "Dracula" (1930), Terence Fisher in "Dracula" (1958) oder Francis Ford Coppola in "Bram Stoker’s Dracula" (1992) einen Vampir, der etwa durch seine Zähne und seine unnatürliche Blässe erkennbar ist, andererseits wird er (mit Ausnahme von "Nosferatu") als eine Art Gentleman und attraktiver Verführer dargestellt. Auch die Frankenstein-Filme von James Whales ("Frankenstein" von 1931) oder Kenneth Branagh ("Mary Shelley’s Frankenstein" von 1994) zeigen einen körperlich monströsen Protagonisten: So ist Frankensteins Geschöpf sehr groß und die Fragmente, aus denen es zusammengesetzt ist, sind deutlich sichtbar.

Bei genuinen Filmmonstern sind diese körperlichen Abweichungen ebenfalls zu finden: So ist King Kong als erstes Monster, das für den Film erfunden wurde, zu groß und zu stark für einen "normalen" Gorilla ("King Kong und die weiße Frau" von Merian C. Cooper, 1933; "King Kong" von Peter Jackson, 2005). Außerirdische Wesen sind in verschiedenen Filmen mit den üblichen menschlichen Mitteln nicht zu töten, Gespenster können verblassen und durch Wände gehen und sind also flüchtiger als "natürliche" Wesen.

Welche Funktion haben diese Abweichungen, und warum erregen sie Angst? Für die Antwort auf diese Frage kann man einen der frühesten Romane heranziehen, die ein Monster als Hauptfigur zeigen. Noch vor Stokers "Dracula" schildert die englische Autorin Mary Shelley in ihrem Roman "Frankenstein oder Der moderne Prometheus" (1818) ein Monster, das bis heute in der Literatur und im Film gegenwärtig ist. Sein Äußeres und die Emotionen, die es auslöst, werden von einem der Protagonisten des Romans, Robert Walton, als besonders Schrecken erregend beschrieben: "Ich näherte mich diesem ungeheuerlichen Wesen, ich wagte es aber nicht, ihm noch einmal ins Gesicht zu blicken, denn in seiner Hässlichkeit lag etwas so Furchterregendes und Schreckliches. Ich versuchte zu sprechen, aber die Worte erstarben mir auf den Lippen."[5] Für die Schaffung dieses Monsters ist Frankenstein verantwortlich, der seinen wissenschaftlichen Forscherdrang nicht zügeln kann und glaubt, ein Lebewesen herstellen zu können. Sein Monster ist deswegen so hässlich, weil Frankenstein es aus Leichenteilen zusammengesetzt hat. Weil er zudem mit kleinen Organen nicht umgehen konnte, musste er die Körperteile größer machen, als sie es normalerweise sind. Das Monster ist also körperlich abstoßend und versetzt alle, die es sehen, in Angst und Schrecken. Andererseits besitzt es die Fähigkeit, sich geschickt auszudrücken, es kann sein Leiden am Abscheu der Menschen schildern und zeigt dadurch menschliche Eigenschaften, die auch das Mitleid der Leserinnen und Leser hervorrufen. Weil es in der menschlichen Gesellschaft wegen seiner Hässlichkeit aber nicht akzeptiert wird, tötet es die Angehörigen seines Schöpfers, um sich an ihm zu rächen.

Frankensteins Monster zeigt Eigenschaften, die in anderen Texten und Filmen ebenfalls eine Rolle spielen: Sein Körper entspricht nicht der Norm, und es wird nicht als Mensch akzeptiert, sondern als Mischwesen zwischen Mensch und Tier wahrgenommen. Am wichtigsten ist aber, dass es gegen die Vorstellung, was menschlich, natürlich und vernünftig ist, verstößt und deswegen Angst auslöst. Als künstliches Wesen verkörpert es die irrationale Selbstüberschätzung seines Schöpfers, der sich selbst an die Stelle Gottes gesetzt, dem Monster aber auch eine Mutter vorenthalten hat, da er es quasi alleine gezeugt und geboren hat. Frankenstein verletzt damit den religiösen Glauben, dass nur Gott die Schöpferkraft besitzt, und das Konzept der natürlichen Zeugung, wonach für die Schaffung eines menschlichen Lebewesens ein Paar aus Mann und Frau notwendig ist. Deswegen kann sein Geschöpf von den anderen Menschen nicht akzeptiert werden. Das Monster verdankt sein Äußeres also der handwerklichen Unfähigkeit Frankensteins und seiner Hybris, ein menschliches Wesen erschaffen zu können. In gewisser Weise verkörpert es damit auch Frankensteins moralische Schuld und zeigt, dass dieser die Vorstellung davon verletzt hat, was den Menschen ausmacht – also Vater und Mutter zu haben, von ihnen gezeugt und geboren zu werden. Der Größe und Ungeheuerlichkeit dieser Schuld entspricht die Hässlichkeit des Monsters. Seine Funktion wäre insofern auch eine ethische, nämlich auf Frankensteins Selbstüberschätzung hinzuweisen.

Ähnliche körperliche Merkmale, die als extrem hässlich geschildert werden, weisen auch andere monströse Romanfiguren auf. Deswegen werden sie von ihren Mitmenschen oft in die Nähe eines Tieres gerückt – der missgestaltete Zwerg in Edgar Allan Poes gleichnamiger Erzählung wird zum Beispiel "Hopp-Frosch" (1849) genannt, in Theodor Storms Novelle "Eine Malerarbeit" (1867/1868) redet der bucklige Maler von seiner "langfingrigen Affenhand",[6] die die anderen abstößt. Sie lösen auch Angst aus, weil sie das im jeweiligen Text vertretene Konzept davon, was den Menschen ausmacht, bedrohen. Über ihre körperlichen Mängel hinaus – beide verfügen nicht über einen gesunden erwachsenen Körper – verstoßen sie auch gegen die Vernunftordnung: Poes Protagonist ist rachsüchtig und sadistisch, Storms Hauptfigur träumt von der Erfüllung ihrer sexuellen Wünsche.

Auch die körperlichen Besonderheiten von Vampiren – nicht nur Draculas – können in Beziehung zur Nachtseite des Menschen gesetzt werden. So können ihre Zähne und ihre Gier nach Blut als Ausdruck von Triebhaftigkeit verstanden werden. Deswegen sind sie in der Forschung schon häufiger mit dem Verstoß gegen sexuelle Tabus in Zusammenhang gebracht worden.[7] Auch in Stokers "Dracula" hat der Biss eine deutlich erotische Konnotation: Dracula beißt mit Vorliebe Frauen und schafft so weibliche Vampire. Insbesondere diese Vampirinnen rebellieren gegen das bürgerliche Frauenbild des 19. Jahrhunderts, das Frauen als asexuell definierte. Im Roman werden die Vampirinnen dagegen als sexuell aktiv dargestellt – denn sie fordern "Küsse", wenn sie beißen wollen. Vampire und Vampirinnen erscheinen dann als sexuelle Verführer, die die Grenzen der Vernunft und der sexuellen Ordnung überschreiten und deswegen von vernünftigen, bürgerlichen Männern, denen sich Jonathan Harker in der Folge ebenfalls anschließt, gejagt werden. Die Faszination, die von den Vampirinnen und Vampiren ausgeht, erklärt sich also durch das Ausleben sexueller Wünsche sowie die Angst, die durch den Verstoß gegen die aufklärerische Vorstellung des Menschen als Vernunftwesen und gegen die sexuelle Ordnung hervorgerufen wird.

Wie historisch wandelbar dieser Zusammenhang ist, zeigt nicht zuletzt Stephenie Meyers "Bis(s)"-Reihe (seit 2008), in der Vampire nicht nur monogam, sondern vor der Ehe auch noch sexuell enthaltsam sind. Wenn sie also Monster sind, die gegen das gängige Bild vom Menschen verstoßen, müsste man daraus folgern, dass dieses durch wechselnde Geschlechtspartner und sexuelle Aktivität seit der Pubertät gekennzeichnet ist. Das Geschlechterverhältnis und der Umgang mit Sexualität, den die Vampire in Buch und Film verkörpern, sind dann in kurioser Weise sehr konservativ. Die Reihe lässt aber auch erkennen, unter welchen Voraussetzungen Monster in die Gesellschaft integriert werden können: Der Vampir Edward verkörpert den "guten Amerikaner" und kämpft gegen seine Natur als Vampir, damit verliert er aber auch zum großen Teil die Furcht einflößenden Monstereigenschaften (und an Faszination).


Fußnoten

1.
Bram Stoker, Dracula, Köln 1994 (1897), S. 71.
2.
Ebd., S. 72.
3.
Vgl. Gunther Gebhard/Oliver Geisler/Steffen Schröter, Einleitung, in: dies. (Hrsg.), Von Monstern und Menschen. Begegnungen der anderen Art in kulturwissenschaftlicher Perspektive, Bielefeld 2009, S. 9–30.
4.
Vgl. zu den wichtigsten Merkmalen von Monstern: Sabine Kyora/Uwe Schwagmeier, How To Make A Monster. Zur Konstruktion des Monströsen. Einführende Überlegungen, in: dies. (Hrsg.), How To Make A Monster. Konstruktionen des Monströsen, Würzburg 2011, S. 7–19.
5.
Mary Shelley, Frankenstein oder Der moderne Prometheus, Stuttgart 1986 (1818), S. 281.
6.
Theodor Storm, Eine Malerarbeit, in: ders., Sämtliche Werke in vier Bänden, Bd. 2: Novellen 1867–1880, Frankfurt/M. 1987, S. 10–39, hier: S. 21.
7.
Vgl. Julia Bertschik/Christa Agnes Tuczay, Poetische Wiedergänger. Deutschsprachige Vampirismus-Diskurse vom Mittelalter bis zur Gegenwart, Tübingen 2005; Petra Flocke, Vampirinnen, Tübingen 1999. Siehe auch den Beitrag von Janina Scholz in dieser Ausgabe (Anm. d. Red.).
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Autor: Sabine Kyora für bpb.de
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