Plakat mit ehrenamtlich engagierten Berlinern auf der Siegessäule

Engagement

Viele Menschen in Deutschland sind engagiert: in Nachbarschaft und Quartier, in Verbänden und Vereinen, in Bürgerinitiativen und Parteien, in informellen Netzwerken und Freiwilligendiensten. 36 Prozent der Bevölkerung gelten nach dem Freiwilligensurvey 2009 als engagiert, mehr als 23 Millionen Menschen, die sich in den unterschiedlichsten Bereichen von Feuerwehr und Rettungsdiensten über Kunst und Kultur bis hin zur Flüchtlingshilfe einbringen.

Engagement ermöglicht Teilhabe und Anerkennung. Daher sollte der Zugang dazu möglichst allen gleichermaßen offenstehen. Doch wirken sich Bildungs- und Erwerbstatus auf den Grad des Engagements aus: Personen mit niedrigeren Bildungsabschlüssen oder Bezieher von Arbeitslosengeld II wenden weniger Zeit für ehrenamtliche Tätigkeiten auf als Erwerbstätige und höher Gebildete.

     

Anne Seibring

Editorial

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Die Vielfalt des Engagements. Eine Herausforderung an Gesellschaft und Politik

Politik und Dritter Sektor sollten die aktuelle Vielfalt von alten und neuen Formen des Engagements anerkennen, aber zugleich an der zivilgesellschaftlichen Profilierung des gesamten Ensembles verschiedener Engagementformen mitwirken. Weiter...

Ansgar Klein

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Die politische Förderung von Engagement bildet ein neues und noch fragiles Politikfeld. In dem Beitrag werden das Verständnis von "bürgerschaftlichem Engagement" und Anforderungen einer guten Engagementpolitik skizziert. Weiter...

Michael Alberg-Seberich, Holger Backhaus-Maul, Stefan Nährlich, Andreas Rickert, Rudolf Speth

Über die Zukunft von Engagement und Engagementpolitik

Zivilgesellschaftlicher Eigensinn und Selbststeuerung sowie Erschließung vor¬handener Ressourcen und Wirkungsbeschreibungen markieren die Zukunft des organisierten Engagements. Weiter...

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Der Bundesfreiwilligendienst: Ein Erfolgsmodell für alle?

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Freiwilliges Engagement von Zuwanderern: Verkannte Potenziale der gesellschaftlichen Teilhabe

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Engagement im Quartier

In Stadtteilen mit einer Kumulation sozialer Herausforderungen kann freiwilliges Engagement das nachbarschaftliche Miteinander fördern, die lokalen Bildungschancen verbessern sowie die Partizipation von Zugewanderten unterstützen. Weiter...

Misun Han-Broich

Engagement in der Flüchtlingshilfe – eine Erfolg versprechende Integrationshilfe

Die aktuellen Nöte einer zunehmenden Zahl von Flüchtlingen stellen Staat und Gesellschaft vor besondere Herausforderungen. Beziehungen zwischen Ehren¬amtlichen und Flüchtlingen fördern die Integration und sollten gestärkt werden. Weiter...

Claudia Pinl

Ehrenamt statt Sozialstaat? Kritik der Engagementpolitik

Bürgerschaftliches Engagement ist in der Demokratie unverzichtbar. Diese Res¬source wird aber missbraucht, wenn sie dazu dient, die schwindende Finanzkraft von Kommunen, Bildungssektor oder Pflegeinstitutionen zu kompensieren. Weiter...

 

Datenreport 2013

Zivilgesellschaftliches Engagement

Für das Funktionieren der Gesellschaft, die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und für die Erhöhung der individuellen Lebensqualität hat das zivilgesellschaftliche Engagement einen unverzichtbaren Stellenwert. Die Bedeutung des zivilgesellschaftlichen Engagements nimmt angesichts der zunehmenden Individualisierung, des demografischen Wandels und des allgemeinen Verlusts sozialer Bindungen weiter zu. Weiter... 

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