30 Jahre Mauerfall Mehr erfahren
Wortskulptur "Einheit" von Hüseyin Arda vor dem Pei-Bau des Deutschen Historischen Museums, Berlin

7.8.2015 | Von:
Eckhard Jesse

Das Ende der DDR

Essay

Was die Mauer betrifft, so lassen wir uns nicht deren Schutzfunktion ausreden – ganz einfach, weil wir den Schutz spüren vor all dem, was hinter der Mauer an brauner Pest wuchert."[1] Diese Einschätzung traf im Juli 1989 Ulrich Junghanns, von 2002 bis 2009 Wirtschaftsminister in Brandenburg und 2007/2008 Vorsitzender der dortigen CDU. In der DDR gehörte er zu den Funktionären der Demokratischen Bauernpartei Deutschlands – einer Blockpartei, die 1990 in der CDU aufging. Eine andere Einschätzung, wenige Tage nach dem Fall der Mauer: "Lasst Euch nicht von den Forderungen nach einem politischen Neuaufbau der Gesellschaft ablenken! Ihr wurdet weder zum Bau der Mauer noch zu ihrer Öffnung befragt, lasst Euch jetzt kein Sanierungskonzept aufdrängen, das uns zum Hinterhof und zur Billiglohnquelle des Westens macht! (…) Wir werden für längere Zeit arm bleiben, aber wir wollen keine Gesellschaft haben, in der Schieber und Ellenbogentypen den Rahm abschöpfen."[2] So argumentierten führende Kräfte des Neuen Forums um Bärbel Bohley und Jens Reich. In beiden Zitaten kommen dem antikapitalistisch-antifaschistischen Jargon der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) entlehnte Wendungen vor ("braune Pest", "Schieber und Ellenbogentypen").

Die Beispiele, nicht gewählt, um selbstgerecht spezifische Positionen zu diskreditieren, sollen zeigen, wie überraschend der Fall der Mauer kam – und damit das Ende der DDR. Verbreitet war die Akzeptanz des geteilten Deutschlands im Osten wie im Westen. "Das Ende der DDR" es stand nicht auf der Tagesordnung von Politikern, Publizisten und Politikwissenschaftlern, auch wenn manche Neunmalkluge im Nachhinein den Eindruck erwecken, als sei es vorhersehbar gewesen.

Einer der Altmeister der deutschen Politikwissenschaft, Klaus von Beyme, sprach von einem "schwarzen Freitag" der Sozialwissenschaften. Der Hinweis auf deren Versagen lenkt aber vom eigentlichen Problem ab: Kritikwürdig ist weniger, das Ende der DDR nicht erkannt, sondern die Illegitimität ihres Herrschaftssystems, unabhängig von seiner Stabilität, verkannt zu haben. Die heftigste Schelte an der politikwissenschaftlichen DDR-Forschung kam dann aus den eigenen Reihen: Jens Hacker konzentrierte sich auf den Umstand, die (Politik-)Wissenschaft habe nicht an der Wiedervereinigung festgehalten.[3] Der Standpunkt der westdeutschen DDR-Forschung vor 1990 wurde nach 1990 bislang nur unzureichend analysiert.[4] Eine Lehre könnte lauten: Frage bei der Analyse diktatorischer Systeme weniger nach der normativen Kraft des Faktischen als nach der faktischen Kraft des Normativen! Und die These, die DDR sei "ausgeforscht", ist ein Vierteljahrhundert nach ihrem Ende unhaltbar, zumal der paradoxe Begriff wissenschaftsfeindlich anmutet.[5]

Zäsur 1989

Im Laufe der 1970er und vor allem der 1980er Jahre kristallisierte sich eine Art "Selbstanerkennung" der Bundesrepublik Deutschland als "postnationale Demokratie unter Nationalstaaten"[6] heraus, so der Bonner Demokratie- und Diktaturforscher Karl Dietrich Bracher. Wer in den 1980er Jahren für die deutsche Einheit stritt, galt in der Regel als linker oder rechter Nationalneutralist.[7] Die deutsche Einheit wurde vage als mögliche Folge der europäischen Einheit angesehen. Tatsächlich avancierte sie dann zu einem Schrittmacher der europäischen Einheit. Wer in den 1980er Jahren nicht für die Wiedervereinigung focht, musste nicht ihr prinzipieller Gegner sein. Schließlich schien diese allenfalls unter dem Vorzeichen einer – wenig wünschenswerten – Neutralität ganz Deutschlands erreichbar.

Hinfällig und entkräftet zerbrach der sowjetische Kommunismus mehr an eigenen Schwächen als an Angriffen seiner Gegner. Der Versuch Michail Gorbatschows, das System von innen heraus zu reformieren, beschleunigte den Untergang des "Vaterlandes aller Vaterländer". Einerseits machten Verselbständigungstendenzen einstiger Satellitenstaaten der Sowjetunion zu schaffen, andererseits leistete sie ihnen durch eigene Liberalisierung indirekt Vorschub. Ein Domino-Effekt trat ein. Das Ende der diktatorischen DDR, das sich in das Ende einer weltgeschichtlichen Periode einfügte, ist nur vor dem Hintergrund der präzedenzlosen Vorgänge in der Sowjetunion zu verstehen.[8] Den einst verteufelten Terminus "Totalitarismus" wandten Michail Gorbatschow, Boris Jelzin und Eduard Schewardnadse nun auf "ihr" System an.

1989 stellt ebenso ein Epochenjahr dar wie 1789. Die Wahrnehmung der Zeitgenossen kann aber von der retrospektiven Wahrnehmung abweichen. Martin Sabrow hat dafür das Begriffspaar "Erfahrungs- und Deutungszäsur"[9] geprägt. Zwei Beispiele: Während die Zeitgenossen 1918/19 als gravierenden Einschnitt empfanden, war der Übergang von der autoritären Monarchie zur demokratischen Republik tatsächlich stark von Kontinuität bestimmt. Umgekehrt fiel die Perzeption für das Jahr 1933 aus: Damals galt die "legale Revolution" vielfach nicht als Zäsur. Hingegen sind bei den zwei letzten großen Einschnitten 1945 bis 1949 und 1989/90 Erfahrungs- und Deutungszäsur weithin deckungsgleich.

Ich möchte 25 Jahre nach dem Ende der DDR zwei Fragen, die in einem engen Zusammenhang stehen, pointiert und ansatzweise zu beantworten versuchen. Erstens, vor allem: Welche Ursachen sind für das Ende der DDR verantwortlich, zum einen für das Ende der SED-Diktatur – sie führte zur Freiheit, zum anderen für das Ende der freiheitlichen DDR – sie führte zur Einheit. Zweitens, etwas kürzer: Welche Folgen zeitigte dieses Ende, zum einen bezogen auf die Freiheit, zum anderen auf die Einheit, wobei keine trennscharfe Unterscheidung zwischen freiheits- und einheitsbedingten Folgen möglich ist.

Vorher werfe ich eine Frage auf, die rhetorischer Natur zu sein scheint: Wann endete die DDR? Es gibt zwei Extremantworten. Die erste ignoriert den Staat der DDR, die zweite dämonisiert seine Wirkung. Variante 1: Das Ende der DDR war schon besiegelt, als sie noch gar nicht existierte. Alle Alliierten gingen auf der Potsdamer Konferenz im Sommer 1945 von der Einheit Deutschlands aus. Insofern war dessen spätere Teilung weniger eine Folge des von Deutschland angezettelten Weltkrieges als vielmehr des Kalten Krieges. Sollte der Ost-West-Konflikt zu Ende gehen, könnte sich die deutsche Frage neu stellen. Variante 2: Die DDR ist nicht tot, sondern lebendiger denn je. Wer so argumentiert, zielt auf die Popularität der Jugendweihe, die Zunahme der Kirchenaustritte, auf die Verklärung der DDR, auf "Ostalgie". Im Westen – für Autoren wie Arnulf Baring ist die Bundesrepublik mittlerweile eine "DDR light"[10] – fällt zuweilen daher das böse Wort von "Dunkeldeutschland".

Der 9. Oktober 1989 mit der Massendemonstration der 70000 in Leipzig war der Durchbruch zur Freiheit, der 9. November mit dem Mauerfall in Berlin der Durchbruch zur Einheit. Die Zeitgenossen nahmen dies so nicht wahr. Erfahrungs- und Deutungszäsur müssen sich, wie gezeigt, nicht decken. Zum Teil gingen die beiden Phasen ineinander über. So gab es bereits in der zweiten Novemberhälfte 1989 Demonstrationen für die Einheit Deutschlands, als noch das erst am 1. Dezember gestrichene Machtmonopol der SED in der Verfassung festgeschrieben war. Ist die Freiheits- und Einheitsrevolution im Gegensatz zum Umbruch in anderen Staaten Ostmitteleuropas durch eine "doppelte Demokratisierung"[11] gekennzeichnet – zunächst die Selbstbefreiung von der Diktatur 1989, dann, 1990, der Austausch des soeben erst errungenen demokratischen Systems gegen das der Bundesrepublik Deutschland? Diese These stimmt insofern nicht, als auch in anderen Staaten eine doppelte "Demokratisierung" ablief, nur mit konträren Konsequenzen. Aus der Tschechoslowakei gingen Tschechien und die Slowakei hervor, aus Jugoslawien und der Sowjetunion mehrere Staaten.[12] Aber die Revolution in der DDR erhielt eine besondere Dynamik durch den Ruf nach dem Beitritt zu einer ökonomisch starken und politisch gefestigten Demokratie.

Ursachen für das Ende der diktatorischen DDR

Die Sowjetunion spielte beim Aufbau der SED-Diktatur eine ebenso tragende Rolle wie bei deren Ende. Gorbatschow war nicht nur der Totengräber der Sowjetunion, sondern auch der DDR, wiewohl dies seiner Intention widersprach. Was er wollte: Reformen; was er bewirkte: das Ende des "real existierenden Sozialismus". Er ging in die Reformfalle. Und er akzeptierte mit seiner Absage an die Breschnew-Doktrin[13] den Systemwechsel. Insofern war es von Erich Honecker keine nachträgliche Rechthaberei, seine nicht auf Glasnost und Perestroika setzende Politik zu verteidigen: "Gorbatschow will das europäische Haus bauen. Wir alle sind dabei, unsere eigenen Häuser zu zerstören."[14] Stärkere Repression im Inneren hätte der SED-Diktatur eine Atempause gewährt.

Die kommunistische DDR war nicht reformierbar. Gerade weil die oppositionelle Bewegung als reformerisch galt, leistete sie ihren Beitrag zur Revolution. Der beständige Vorwurf an die beiden "Erichs" – Honecker und Mielke –, durch Starrheit den eigenen Untergang beschleunigt zu haben, stimmt so nicht. Außenpolitische und wirtschaftliche Umstände zwangen die DDR allerdings zu immer mehr Konzessionen. Der allmählichen Loslösung von der Sowjetunion folgte eine partielle Abhängigkeit von der Bundesrepublik. Die großzügigere Regelung der Reisepraxis ab Mitte der 1980er Jahre minderte keineswegs das Unruhepotenzial, sondern zog Ausreiseanträge nach sich. Nicht mangelnde, sondern zu große Flexibilität unterminierte die SED-Herrschaft.

Da die Bevölkerung wusste, Kritik werde weniger scharf geahndet als früher, riskierte sie mehr, entwickelte sie mit der Abnahme der Repressionen ein besonderes Gespür für Repression – eine Variante des Tocqueville-Effekts.[15] Der Unmut der Bürger war fast durchgängig groß – über die im Vergleich zum Westen schlechte wirtschaftliche Situation, über die mangelnde Reisefreiheit, über die politischen Repressalien. Autonome intermediäre Strukturen fehlten, für Mängel machten viele Bürger daher "das System" verantwortlich. Allerdings stieß dieses auch auf eine gewisse Loyalität, womit sich die relative Stärke der postkommunistischen Partei nach 1990 erklärt.[16]

Da die SED ideologisch ermattet war, agierte die Staatssicherheit nicht. Sie, die alle oppositionellen Gruppierungen unschädlich machen sollte, blieb in der Krise eigentümlich passiv,[17] nicht zuletzt, weil die ostdeutsche Diktatur offenkundig nicht mehr den Bajonetten der Sowjetunion vertrauen konnte. Am Ende, als der Umbruch unabwendbar erschien, wollte sie, kein "Staat im Staate", die eigene Arbeit durch mehr oder weniger systematische Aktenvernichtung vertuschen.

Wer die Kategorien der Systemwechselforschung zugrunde legt,[18] kommt zu folgendem Ergebnis: Entgegen mancher Legenden hat es in der DDR offenkundig keinen von alten Regimeeliten gelenkten Systemwechsel gegeben, auch nicht einen durch die Sowjetunion inspirierten. Der Systemwechsel war von unten erzwungen – durch das komplexe Zusammenspiel der Fluchtbewegung ("exit") im Sommer und der Demonstrationsbewegung ("voice") im Herbst, so das Modell des aus Deutschland emigrierten Soziologen Albert O. Hirschman:[19] "Wir wollen raus" zog "Wir bleiben hier" nach sich. Den "alternativen Kräften", wie schwach auch immer sie waren, kam mit ihren Maximen von einem "Dritten Weg" und unbedingter Gewaltfreiheit zunächst eine zentrale Rolle zu. Daneben bestimmten Elemente der Implosion die revolutionären Ereignisse, die soziale Kontrolle der öffentlichen Meinung durch die Herrschenden bröckelte.[20] Ein ausgehandelter Systemwechsel blieb in der DDR – anders als in Polen und Ungarn – weithin aus, jedenfalls in der Frühphase. Erst als der Sieg der Revolution unaufhaltsam schien, traten SED-Politiker an die Spitze der Proteste, um ihr die Spitze zu nehmen. Dazu gehören etwa die vielen Runden Tische und die Einbindung Oppositioneller in Hans Modrows "Regierung der nationalen Verantwortung", so die vollmundig-irreführende Eigenbezeichnung. Auf diese Weise gerieten die "feindlich-negativen Kräfte", um die Terminologie der Staatssicherheit zu benutzen, immer mehr in einen Gegensatz zur Masse der Bürger, die das System ohne Wenn und Aber beseitigen wollte. Bürgerrechtler tappten in fünf "Fallen"[21]: die Sozialismusfalle, die Reformfalle, die Antifaschismusfalle, die Dritte-Weg-Falle und die Teilungsfalle.

Fußnoten

1.
Ulrich Junghanns, Berlin – sozialistische Metropole in Farben der DDR, in: Bauernecho vom 3.7.1989, S. 6.
2.
Jens Reich/Sebastian Pflugbeil/Bärbel Bohley/Reinhard Schult/Eberhard Seidel/Jutta Seidel, "Die Mauer ist gefallen", 12. November 1989. Zit. nach: Jens Reich, Rückkehr nach Europa. Zur neuen Lage der deutschen Nation, München 1991, S. 202.
3.
Vgl. Jens Hacker, Deutsche Irrtümer. Schönfärber und Helfershelfer der SED-Diktatur im Westen, Frankfurt/M.–Berlin 1994³.
4.
Vgl. Jens Hüttmann, DDR-Geschichte und ihre Forscher. Akteure und Konjunkturen der bundesdeutschen DDR-Forschung, Berlin 2008.
5.
Vgl. dazu Thomas Lindenberger, Ist die DDR ausgeforscht? Phasen, Trends und ein optimistischer Ausblick, in: APuZ, (2014) 24–26, S. 27–32.
6.
Karl Dietrich Bracher, Die deutsche Diktatur. Entstehung, Struktur, Folgen des Nationalsozialismus, Köln 19765, S. 544; ders., Politik und Zeitgeist. Tendenzen der siebziger Jahre, in: ders./Wolfgang Jäger/Werner Link, Republik im Wandel 1969–1974. Die Ära Brandt, Stuttgart 1986, S. 406.
7.
Vgl. Eckhard Jesse, Der "dritte Weg" in der deutschen Frage. Über die Aktualität, Problematik und Randständigkeit einer deutschlandpolitischen Position, in: Deutschland Archiv, 22 (1989) 5, S. 543–559; Alexander Gallus, Die Neutralisten. Verfechter eines vereinten Deutschland zwischen Ost und West 1945–1990, Bonn 2001, S. 309–446; etwas anders setzt die Akzente Lutz Haarmann, Teilung anerkannt, Einheit passé? Status-quo-oppositionelle Kräfte in der Bundesrepublik Deutschland vom Grundlagenvertrag bis zur Friedlichen Revolution, Berlin 2013.
8.
Vgl. den Großessay von György Dalos, Der Vorhang geht auf. Das Ende der Diktaturen in Osteuropa, München 2009.
9.
Martin Sabrow, Zäsuren in der Zeitgeschichte, in: Frank Bösch/Jürgen Danyel (Hrsg.), Zeitgeschichte. Konzepte und Methoden, Göttingen 2012, S. 107–130.
10.
Vgl. Arnulf Baring, Bürger, auf die Barrikaden, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) vom 19.11.2002.
11.
Vgl. Michael Richter, Die doppelte Demokratisierung. Eine ostdeutsche Besonderheit der Transition, in: Totalitarismus und Demokratie, 3 (2006) 1, S. 79–98.
12.
"Demokratisierung" ist in zweierlei Hinsicht ohnehin problematisch: Zum einen war die Beseitigung einer Diktatur mehr als eine "Demokratisierung", zum anderen der Beitritt bzw. die Teilung, obwohl jeweils auf dem Votum der Bevölkerung basierend, keine "Demokratisierung".
13.
Gemäß diesem 1968 im Anschluss an den Einmarsch in die Tschechoslowakei formulierten Interventionsvorbehalt der Sowjetunion wurde ihren sozialistischen "Bruderländern" nur eingeschränkte Souveränität zugestanden.
14.
Erich Honecker zit. nach: Egon Krenz, Herbst ’89, Berlin 1999, S. 28.
15.
Der große französische Liberale Alexis de Tocqueville vertrat die zutreffende Ansicht, die Reduktion von Ungleichheit erhöhe die Sensibilität für deren Existenz.
16.
Vgl. Udo Grashoff, Legitimation, Kooptation und Repression in der DDR, in: Uwe Backes/Steffen Kailitz (Hrsg.), Ideokratie im Vergleich. Legitimation, Kooptation, Repression, Göttingen 2014, S. 185–205.
17.
Vgl. Daniela Münkel (Hrsg.), Herbst ’89 im Blick der Stasi. Die geheimen Berichte an die SED-Führung – Auswahledition, Berlin 2014.
18.
Vgl. Eckhard Jesse, Systemwechsel in Deutschland. 1918–1933–1945/49–1989/90, Bonn 20134, S. 17–32.
19.
Vgl. Albert O. Hirschman, Abwanderung, Widerspruch und das Schicksal der Deutschen Demokratischen Republik. Ein Essay zur konzeptionellen Geschichte, in: Leviathan, 20 (1992) 3, S. 330–350.
20.
Vgl. Nicole Weisheit-Zenz, Öffentliche Meinung im Dienste des Regimes? Soziale Kontrolle und "Opposition" in der DDR in den letzten Jahres ihres Bestehens, Münster 2010.
21.
Vgl. Eckhard Jesse, DDR: Die intellektuelle Formierung der Opposition seit den 1970er Jahren, in: Hans-Joachim Veen/Ulrich Mählert/Peter März (Hrsg.), Wechselwirkungen Ost-West. Dissidenz, Opposition und Zivilgesellschaft 1975–1989, Köln u.a. 2007, S. 65–77.
Creative Commons License

Dieser Text ist unter der Creative Commons Lizenz "CC BY-NC-ND 3.0 DE - Namensnennung - Nicht-kommerziell - Keine Bearbeitung 3.0 Deutschland" veröffentlicht. Autor/-in: Eckhard Jesse für Aus Politik und Zeitgeschichte/bpb.de

Sie dürfen den Text unter Nennung der Lizenz CC BY-NC-ND 3.0 DE und des/der Autors/-in teilen.
Urheberrechtliche Angaben zu Bildern / Grafiken / Videos finden sich direkt bei den Abbildungen.