dpa, Digitalisierung, 1985
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Digitalisierung und "Wissensarbeit": Der Informationsraum als Fundament der Arbeitswelt der Zukunft


29.4.2016
Die digitale Transformation markiert einen grundlegenden Umbruch für unsere Gesellschaft – historisch vergleichbar mit der Industriellen Revolution im 19. Jahrhundert. Sie hat heute auch die Wirtschaft in Deutschland mit großer Dynamik erfasst: Es gibt kaum eine Branche, in der man sich nicht intensiv damit beschäftigt, wie die Digitalisierung bestehende Geschäfts- und Produktionsmodelle verändert, wie Produkte und Dienstleistungen innoviert werden müssen, und wie die Art und Weise, wie wir arbeiten, neu gedacht werden kann.

Die Herausforderungen der fortschreitenden Digitalisierung stehen nun ganz oben auf der strategischen Agenda der Entscheider in den Unternehmen. Die deutsche Diskussion über die "Industrie 4.0"[1] bildet hier den Anfang, nimmt dabei jedoch nur einen kleinen Ausschnitt der digitalen Transformation in den Blick. Trends wie das "Internet der Dinge" und "Smart Services" bis hin zu "Cloudworking" und "Crowdsourcing" deuten die Bandbreite der Themen an. Neu entstehende Leitbilder wie die "agile Organisation", der Einsatz von Social Media oder auch die rasche Verbreitung mobiler Arbeit zeigen, dass insbesondere auch Arbeit und Organisation Gegenstand grundlegender Veränderungen werden.[2] Betroffen davon sind nicht allein – oder besser: nicht vorrangig – die Fertigungsbereiche einer Industrie 4.0, sondern auch die indirekten Bereiche in den Unternehmen und das, was man "Wissensarbeit"[3] nennt. In diesen beschäftigungsstarken Feldern – von der Verwaltung im Büro bis hin zu Forschung und Entwicklung – ist die Digitalisierung bereits heute weit fortgeschritten. Arbeitsgegenstand und Arbeitsmittel sind hier sehr häufig konsequent digitalisiert, Arbeit ohne digitale Geräte und Systeme kaum mehr vorstellbar. Wer die Digitalisierung der Arbeitswelt verstehen will, muss deshalb auch die Veränderungen in der Wissensarbeit betrachten.

Im Folgenden nehmen wir aus dieser Perspektive die digitale Transformation in den Blick. Auf theoretisch-konzeptioneller Ebene nutzen wir den Ansatz der Informatisierung, um genauer zu bestimmen, was hinter dieser Entwicklung steckt und was sie für die geistigen Tätigkeiten im Arbeitsprozess bedeutet. Wir argumentieren, dass sich mit dem Aufstieg eines digitalen Informationsraums ein regelrechter Sprung der Produktivkräfte in der Gesellschaft abzeichnet. Am Beispiel neuer Produktionsmodelle für die Wissensarbeit wollen wir zeigen, welche disruptive Energie von diesem Produktivkraftsprung für die Arbeitswelt der Zukunft ausgeht und welche Folgen sich für die Entwicklung von Arbeit ergeben.[4]

Den Umbruch verstehen: Produktivkraftsprung Informationsraum



Um die Tragweite der mit der Digitalisierung verbundenen Umbrüche in der Arbeitswelt zu erfassen, müssen wir zunächst den Gehalt und die Substanz der vielfach verkündeten "digitalen Revolution" kritisch prüfen. Die Digitalisierung selbst, bei der im Kern Informationen in binäre Daten verwandelt und damit maschinenoperabel werden, ist keine neue Entwicklung mehr. Auch die dazugehörigen Computer sind bereits vor mehr als 70 Jahren erfunden worden – und ihr Einsatz in Unternehmen wird heute bereits zum Gegenstand für Historiker. Dies drängt einem die Frage förmlich auf: Was macht in der Entwicklung heute den qualitativen Sprung aus?

Eine Erklärung, die allein auf steigende Rechenkapazitäten verweist, greift zu kurz. Eine Perspektive der Informatisierung, die die Nutzung von Informationssystemen als Teil der gesellschaftlichen Produktivkraftentwicklung versteht, vermeidet solche technizistischen Verengungen.[5] Mit der Informatisierung thematisieren wir allgemein die Formen der Produktivkraftsteigerung, die an den geistigen Prozessen der menschlichen Arbeit ansetzen und von hier aus die Produktionsprozesse revolutionieren. Unseren Überlegungen liegt so ein eigenständiger theoretischer Ansatz zugrunde, der die Digitalisierung nicht isoliert betrachtet, sondern in einen historischen Prozess der Entwicklung von Arbeit und ihrer Organisation einbettet.

Folgt man dieser Perspektive, ist Informatisierung mehr als der bloße Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien oder lediglich ein Ermöglicher von immer neuen Automatisierungsformen. Vielmehr nehmen wir einen sozialen Prozess in den Blick, der zum Ziel hat, geistige Tätigkeiten und ihr Ergebnis anderen zugänglich zu machen. Informatisierung beschreibt so einen Prozess, in dem gedankliche Vorgänge entäußert und in überindividuell verwendbaren Medien vergegenständlicht werden. Insofern bedeutet Informatisierung die "Materialisierung des Informationsgebrauchs".[6] Aus individuellem Wissen wird Information, die in Informationssystemen kollektiv bearbeitbar und zum Gegenstand arbeitsteiliger Prozesse werden kann. Historisch ist dieser Prozess die Voraussetzung dafür, dass "Wissensarbeit" als eigenständige Form menschlicher Arbeit existieren und rational betrieben werden kann. Auch die Industrialisierung der Handarbeit ist ohne einen komplementären Prozess der Informatisierung kaum vorstellbar – als "Unterseite" der Industrialisierung schaffte sie die Grundlagen für die fortschreitende Rationalisierung der Handarbeit und wurde so ihrerseits zum Motor des Wachstums der immer größer werdenden Felder von Kopfarbeit.[7]

Die Geschichte der Informatisierung in den Unternehmen beginnt lange vor dem ersten Computer.[8] Eine besondere Dynamik entfaltete sich zunächst Ende des 19. Jahrhunderts auf der Grundlage der doppelten Buchführung.[9] Mit der Verschriftlichung der Kommunikation[10] und zunehmend komplexeren Informationssystemen[11] entstand in den Unternehmen ein regelrechter "papierner Apparat",[12] der schließlich auf Computer übertragen wurde. Mit dem Aufstieg des PC entwickelte sich der Computer von einer Domäne der Spezialisten zum alltäglichen Arbeitsmittel im normalen Arbeitsprozess.[13] Seit den 1970er Jahren begannen sich erste Netzkonzepte durchzusetzen. Die nun entstehenden komplex vernetzten und computergestützten Informationssysteme bildeten in Unternehmen den Ausgangspunkt für umfassende Reorganisationsprozesse und einen neuen Typ "systemischer Rationalisierung".[14]

Die Computerisierung und die ersten Netzkonzepte waren letztlich jedoch nur der Auftakt eines tief greifenden Wandels der Informatisierung in den Unternehmen seit den 1990er Jahren. Das Internet wird zur Grundlage für einen global verfügbaren "Informationsraum",[15] der eine neue Phase einläutet und als regelrechter Sprung die Informatisierung zum Zentrum und Motor der gesellschaftlichen Produktivkraftentwicklung macht.

Als Produktivkraftsprung unterscheidet sich dieser Informationsraum von den programmierten und "grauen" Informationssystemen der Vergangenheit grundlegend: Es ist eine neue gesellschaftliche Handlungsebene entstanden. Während es bei den Computersystemen bisher lediglich um eine Interaktion zwischen Mensch und Maschine ging, eröffnet der Informationsraum eine neue Qualität der Interaktion zwischen Menschen. Sie können hier Informationen nicht einfach nur speichern, bearbeiten und austauschen, sondern sie können zugleich offen und lebendig miteinander interagieren und auf vielfältigste Art und Weise in Beziehung treten. Der Informationsraum wird zu einem "sozialen Handlungsraum".[16] Zentrale Voraussetzung dafür ist, dass er letztlich verwendungsoffen ist. Die Wirklichkeit dieses sozialen Raums ist nicht "vorprogrammiert", sondern er verändert seine Struktur und die von ihr eröffneten Handlungsmöglichkeiten durch das praktische Tun der Nutzer. Er ist daher in seinem Wesen nicht einfach Infrastruktur zum Transport von Informationen, sondern ein offener Raum, der sich erst durch das soziale Handeln seiner Nutzer konstituiert.[17]

Mit der Verbreitung des Internets ist diese neue Handlungsebene allgegenwärtig geworden. Auf der einen Seite machen Informations- und Kommunikationsinfrastrukturen und mobile Endgeräte den Informationsraum permanent und nahezu überall verfügbar. Auf der anderen Seite gibt es kaum noch gesellschaftliche Sphären, in denen das "Netz" nicht präsent ist. Von der Arbeitswelt bis zu lebensweltlichen Bereichen und der zwischenmenschlichen Kommunikation hat der Informationsraum die gesamte Gesellschaft durchdrungen. Die Funktionsweise und Austauschformen des Internets gewinnen so neue Bedeutung und werden zum Betriebssystem dieser neuen gesellschaftlichen Handlungsebene.

Mit dem Informationsraum wird die Informatisierung selbst ubiquitär und zu einem lebendigen Prozess: Die abstrakte Welt der Informationen kommt hier zusammen mit einer neuen gesellschaftlichen Handlungsebene, die ihre Dynamik durch die Vernetzung von Menschen und ihr soziales Miteinander gewinnt. Das "Wissen der Welt" – von den alltäglichen Erfahrungen Einzelner über enzyklopädisches Wissen bis hin zu den verschiedensten Daten, die heute in gigantischen Mengen erzeugt werden – bekommt so eine gemeinsame Bezugsebene und wird in neuer Qualität zugänglich und nutzbar. Das, was Marx einmal den general intellect der Gesellschaft genannt hat, gewinnt mit diesem Produktivkraftsprung Konturen. Und dieser ist insbesondere für die Entwicklung von Arbeit und Wirtschaft mit sehr grundlegenden Konsequenzen verbunden. Der Informationsraum wird zum Fundament moderner Arbeits- und Wertschöpfungsprozesse. Drei Ebenen sind hier besonders zu beachten:

Dominanz der Informationsebene:

Mit der digitalen Transformation rückt die Informationsebene in das Zentrum der Wertschöpfung. Sie ist nicht mehr "Unterseite" oder bloßes Anhängsel, sondern wird zur direkten Eingriffsebene und zum strategischen Zentrum von Geschäfts- und Produktionsmodellen. Auf dieser Grundlage gewinnt ein "neuer Typ der Industrialisierung"[18] an Konturen. Dessen Ausgangspunkt bilden nicht mehr länger die klassischen Maschinensysteme, sondern die Informationsebene und der digitale Fluss von Informationen und Daten. Auf dieser Grundlage können mit dem Internet der Dinge nicht nur die industriellen Fertigungsprozesse revolutioniert werden, sondern auch die geistigen Tätigkeiten und die "Wissensarbeit" selbst werden nun in neuer Qualität zum Gegenstand von Industrialisierungsprozessen.

Neuer Raum der Produktion:

In der digitalen Arbeitswelt finden weite Teile von dem, was wir bei der Arbeit tun und wie wir mit Kollegen zusammenarbeiten, direkt oder indirekt im Informationsraum statt. In dem Maße, wie Arbeitsgegenstand und -mittel digitalisierbar sind, entsteht hier ein "neuer Raum der Produktion".[19] Gerade weil er ein sozialer Handlungsraum ist, können hier nicht nur Abläufe und Prozesse entlang des flow of information organisiert werden, sondern auch neue Formen der Kollaboration und des Austauschs von Wissen. In diesem neuen Raum wird Arbeit dabei in bisher ungeahnter Weise transparent. Einerseits ermöglicht dies Innovations- und Lernschleifen und eine neue Qualität der Nutzung geistiger Produktivkräfte, andererseits wird so selbst hochqualifizierte Arbeit einer immer engmaschigeren Kontrolle zugänglich.

Neue Leitvorstellungen der Organisation von Wertschöpfung:

Die digitale Transformation verändert auch die Art und Weise, wie Unternehmen und Wertschöpfungsketten als Ganzes funktionieren. Auf Basis des globalen Informationsraums agieren sie heute über den ganzen Globus verteilt nahtlos und "wie aus einem Guss". Die Gewissheiten des fordistischen Industrieunternehmens und seine Organisationsprinzipien werden mehr und mehr infrage gestellt. Gerade im Bereich der Wissensarbeit zeigen Beispiele wie Cloudworking und Crowdsourcing die Tragweite dieser Entwicklung. Sie reicht bis hin zu der Frage, wie soziale Integration erreicht werden kann, wenn Arbeit nicht mehr automatisch an die "Wände" von Fabrik und Büro gebunden ist – und was ein "Unternehmen" dann überhaupt noch ist.

Denkt man die Idee des skizzierten Produktivkraftsprungs zu Ende, wird der Informationsraum für die Entwicklung von Arbeit im 21. Jahrhundert das, was die Maschinensysteme der "großen Industrie" (Marx) für die Ökonomie im 19. und 20. Jahrhundert waren. Auf dieser Grundlage beginnen Unternehmen heute nach einem neuen Bauplan für die Arbeitswelt der Zukunft zu suchen.


Fußnoten

1.
Vgl. dazu den Beitrag von Hartmut Hirsch-Kreinsen in dieser Ausgabe.
2.
Einen guten Überblick bietet Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Grünbuch Arbeiten 4.0, Berlin 2015.
3.
Der Begriff der Wissensarbeit genügt dabei streng wissenschaftlichen Kriterien kaum. Zu den "Tücken" dieses Begriffs, aber auch alternativer Begriffsstrategien siehe Andreas Boes/Tobias Kämpf, Informations- und Wissensarbeit, in: Hartmut Hirsch-Kreinsen/Heiner Minssen, Lexikon der Arbeits- und Industriesoziologie, Berlin 2013, S. 280–285.
4.
Die Basis hierfür bilden die Forschungsprojekte "Wing – Wissensarbeit im Unternehmen der Zukunft nachhaltig gestalten" (gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales im Rahmen von INQA, http://www.wing-projekt.de«) und "Digit-DL – Digitale Dienstleistung in modernen Wertschöpfungssystemen" (gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, http://www.digit-dl-projekt.de«). Rund 200 Expertengespräche und Intensivinterviews, die wir allein im vergangenen Jahr in Deutschland und im Silicon Valley mit Experten, Führungskräften und Beschäftigten führen konnten, bilden unsere empirische Basis.
5.
Grundlegend hierzu siehe beispielsweise Rudi Schmiede, Informatisierung und gesellschaftliche Arbeit, in: ders. (Hrsg.), Virtuelle Arbeitswelten – Arbeit, Produktion und Subjekt in der "Informationsgesellschaft", Berlin 1996, S. 107–128; Andreas Boes, Informatisierung, in: Soziologisches Forschungsinstitut Göttingen et al. (Hrsg.), Berichterstattung zur sozioökonomischen Entwicklung in Deutschland – Arbeits- und Lebensweisen. Erster Bericht, Wiesbaden 2005, S. 211–244; Andreas Boes et al., Informatisierung und neue Entwicklungstendenzen von Arbeit, in: Arbeits- und Industriesoziologische Studien, 7 (2014) 1, S. 5–23.
6.
A. Boes (Anm. 5), S. 215.
7.
Ausführlich Andreas Boes/Tobias Kämpf, Informatisierung als Produktivkraft: Der informatisierte Produktionsmodus als Basis einer neuen Phase des Kapitalismus, in: Klaus Dörre/Dieter Sauer/Volker Wittke (Hrsg.), Arbeitssoziologie und Kapitalismustheorie, Frankfurt/M. 2012, S. 316–335.
8.
Vgl. Andrea Baukrowitz/Andreas Boes, Arbeit in der "Informationsgesellschaft". Einige grundsätzliche Überlegungen aus einer (fast schon) ungewohnten Perspektive, in: R. Schmiede (Anm. 5), S. 129–158.
9.
Vgl. Werner Sombart, Der moderne Kapitalismus. Historisch-systematische Darstellung des gesamteuropäischen Wirtschaftslebens von seinen Anfängen bis zur Gegenwart, München 1928.
10.
Vgl. dazu grundlegend Jürgen Kocka, Unternehmensverwaltung und Angestelltenschaft am Beispiel Siemens 1874–1914. Zum Verhältnis von Kapitalismus und Bürokratie in der deutschen Industrialisierung, Stuttgart 1969.
11.
Vgl. Harry Braverman, Die Arbeit im modernen Produktionsprozeß, Frankfurt/M.–New York 1977, S. 234ff.
12.
Vgl. Otto Jeidels, Die Methoden der Arbeiterentlohnung in der rheinisch-westfälischen Eisenindustrie, Berlin 1907.
13.
Vgl. Martin Baethge/Herbert Oberbeck, Zukunft der Angestellten. Neue Technologien und berufliche Perspektiven in Büro und Verwaltung, Frankfurt/M. 1986.
14.
Norbert Altmann et al., Ein "Neuer Rationalisierungstyp" – neue Anforderungen an die Industriesoziologie, in: Soziale Welt, 37 (1986) 2/3, S. 191–206, hier: S. 191. Vgl. M. Baethge/H. Oberbeck (Anm. 13).
15.
A. Baukrowitz/A. Boes (Anm. 8), S. 130.
16.
Andreas Boes, Formierung und Emanzipation – Zur Dialektik der Arbeit in der "Informationsgesellschaft", in: R. Schmiede (Anm. 5), S. 159–178, hier: S. 160.
17.
Vgl. A. Baukrowitz/A. Boes (Anm. 8), S. 142.
18.
Andreas Boes, Offshoring in der IT-Industrie – Strategien der Internationalisierung und Auslagerung im Bereich Software und IT-Dienstleistungen, in: ders./Michael Schwemmle (Hrsg.), Herausforderung Offshoring – Internationalisierung und Auslagerung von IT-Dienstleistungen, Düsseldorf 2004, S. 9–140, hier: S. 46; vgl. auch A. Boes/T. Kämpf (Anm. 7).
19.
Ebd., S. 36f.
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Autoren: Andreas Boes, Tobias Kämpf für Aus Politik und Zeitgeschichte/bpb.de
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