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26.5.2002 | Von:
Klaus Schlichtmann

Wirtschaft, Gesellschaft und Außenpolitik Japans

Der Beitrag stellt Japan in den aktuellen, historischen Zusammenhang. Fast unbemerkt vom "Rest der Welt" hat sich in den letzten Jahrzehnten dort eine viel kritisierte "Kultur des Friedens" herausgebildet.

Einleitung

"Japan ist wahrscheinlich die einzige Nation der Erde, die bis zum neunzehnten Jahrhundert ihre Nachbarn nie als Feinde betrachtete. Der Begriff eines ,Nationalfeinds', der bei anderen so häufig vorkommt, fehlte auffälligerweise in Japan." [1]


Fußnoten

1.
Ben-Ami Shillony, Das Fehlen fremder Besatzung als zentraler Faktor für die Ausgestaltung der japanischen Kultur, in: Shmuel N. Eisenstadt (Hrsg.), Kulturen der Achsenzeit II. Ihre institutionelle und kulturelle Dynamik, Teil 1, "China, Japan", Frankfurt/M. 1992, S. 266.