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Literatur in der DDR

Die diesjährige Leipziger Buchmesse feiert ein kleines Jubiläum. Zum zehnten Mal ist sie nun schon eine gesamtdeutsche Buchmesse. Das Themenheft ist gedacht für alle Leseliebhaber und solche, die es werden möchten. Im Vordergrund steht dabei weniger die Messe als Wirtschaftsfaktor, sondern vielmehr zweierlei rund ums Buch, nämlich Schriftsteller und ihre Verlage, beides mit einem "ostdeutschen" Akzent.

Klaus W. Wippermann

Editorial

Die diesjährige Leipziger Buchmesse feiert ein kleines Jubiläum. Zum zehnten Mal ist sie nun schon eine gesamtdeutsche Buchmesse. Ein Themenheft für alle Leseliebhaber und solche, die es werden möchten. Weiter...

Beate Ihme-Tuchel

Die SED und die Schriftsteller 1946 bis 1956

Schriftsteller hatten für die SED einen besonderen Stellenwert. Sie sollten mehr als nur Künstler sein und im Rahmen der SED-Politik aktiv an der "sozialistischen Umgestaltung" der Gesellschaft mitwirken. Weiter...

Günther Rüther

Franz Fühmann

Franz Fühmann zählt zu den bekannten Autoren der DDR. Nach seiner Rückkehr aus der sowjetischen Kriegsgefangenschaft gelingt ihm in den fünfziger Jahren eine beispiellose Karriere als Autor und Politiker. Weiter...

Christina Onnasch

"Taumele zwischen Optimismus und Depression"

Als Ende der Neunzigerjahre Brigitte Reimanns Tagebücher erschienen, wurde die bis dahin im Westen eher unbekannte DDR-Schriftstellerin hier neu entdeckt. Im Osten hingegen war sie schon lange bekannt. Weiter...

Nils Kahlefendt

Abschied vom Leseland?

Mit dem Fall der Mauer hat sich die Buchhandels- und Verlagslandschaft des einstigen "Leselands" DDR einschneidend verändert. Eine zentralistische Planwirtschaft wurde mit einem marktwirtschaftlichen System zusammengeführt. Weiter...