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16.8.2002 | Von:
Christina Klenner

Geschlechtergleichheit in Deutschland?

I. Angleichung oder fortdauernde Ungleichheiten?

Diskussionen über die Geschlechterverhältnisse werden nicht selten kontrovers geführt: Während die einen betonen, Fortschritte hinsichtlich der Geschlechtergleichheit seien unübersehbar und die Diskriminierung von Frauen gehöre der Vergangenheit an, verweisen die anderen auf die nach wie vor nachweisbare Benachteiligung von Frauen infolge unveränderter zählebiger Grundstrukturen.

Zur Beantwortung der Frage, in welcher Beziehung es Angleichungsprozesse der sozialen Stellung von Frauen und Männern gibt und wo Beharrungstendenzen zu beobachten sind oder wo sich die Schere sogar wieder öffnet, werden einige aktuelle Daten und Entwicklungen analysiert. In einer Gesellschaft, in der die Lebenschancen wie auch die soziale Absicherung von Frauen und Männern zu einem beträchtlichen Teil von der Teilhabe an Erwerbsarbeit abhängig sind, ist es für die soziale Gleichheit von grundlegender Bedeutung, in welchem Maße und in welcher Weise diese an der Erwerbsarbeit partizipieren. Daher stehen hier Entwicklungen der Erwerbs- und Einkommenssituation im Mittelpunkt. [2] Betrachtet werden außerdem die Teilung der unbezahlten Haus- und Familienarbeit sowie die Teilhabe an der politischen Macht. Für eine umfassende Analyse wäre darüber hinaus zu untersuchen, ob Männer und Frauen gleichen Zugang zu Bildung, Wohnraum, gesundheitlicher Versorgung, Alterssicherung, demokratischen Organisationen u. a. m. haben, wobei es nicht nur auf den Zugang schlechthin bzw. die quantitativen Zugangschancen, sondern auch auf qualitative Faktoren [3] ankommt.

1. Erwerbsbeteiligung



Im langfristigen Trend ist die Erwerbsquote [4] von Frauen in Deutschland deutlich angestiegen (Tabelle 1). Dies ist zunächst ein Angleichungsprozess. Doch zeigen sich widersprüchliche Entwicklungen:

- Einerseits sind Frauen auf Basis ihrer - gegenüber früheren Frauengenerationen - deutlich besseren Ausbildung stärker auf dem Arbeitsmarkt vertreten und aus der Volkswirtschaft mit einem Anteil an den Erwerbstätigen von 43 % nicht wegzudenken. Andererseits bleibt ein Teil der Erwerbswünsche von Frauen unerfüllt, u. a. weil es an Einrichtungen für die Kinderbetreuung mangelt. Das bedeutet aus volkswirtschaftlicher Perspektive auch, dass das Potenzial qualifizierter Frauen nicht ausgeschöpft wird.

- Trotz einer Annäherung der Erwerbsquoten von westdeutschen Frauen (rund 62 %) und Männern (80 %, im Jahr 2000) unterscheidet sich die Erwerbsbeteiligung von Frauen nach wie vor deutlich von der der Männer. In Ostdeutschland liegen die Erwerbsquoten von Frauen und Männern mit 72 % bzw. 80 % wesentlich dichter beieinander.

- Die Erwerbsquoten von west- und ostdeutschen Frauen unterscheiden sich nicht nur im Niveau (um 10 Prozentpunkte). Auch die Entwicklungen sind teilweise gegenläufig. Während in Westdeutschland die Erwerbsquote ihren bisherigen Höchststand erreicht hat, ist in Ostdeutschland die Frauenerwerbstätigkeit infolge der drastischen Arbeitsmarkteinbrüche seit 1990 deutlich zurückgegangen - allerdings von einem sehr viel höheren Ausgangsniveau aus.

- Kräftig gestiegen ist vor allem die Erwerbsbeteiligung von Müttern in Westdeutschland, deren Kinder bereits zur Schule gehen. Der größte Teil von ihnen ist allerdings nur bis 20 Stunden pro Woche erwerbstätig. In Ostdeutschland ist nach wie vor Vollzeittätigkeit auch bei Frauen mit Kindern das häufigste Muster. [5]

- Obwohl die Zahl der erwerbstätigen Frauen sowie die Frauenerwerbsquote gestiegen sind, haben Frauen in Deutschland bei in den neunziger Jahren insgesamt gesunkenem volkswirtschaftlichen Arbeitsvolumen dieses zu einem Teil unter sich umverteilt. [6] Der Zuwachs an Frauenarbeitsplätzen im Westen Deutschlands entfiel per Saldo im letzten Jahrzehnt ausschließlich auf Teilzeitarbeitsplätze, [7] darunter in erheblichem Maße auf geringfügige Beschäftigung. Das zeigt auch die geschlechtsspezifische Entwicklung der Arbeitszeiten. Die durchschnittliche tatsächliche Arbeitszeit von Männern blieb im letzten Jahrzehnt nahezu konstant, bei Frauen, vor allem im Westen, sank sie deutlich (Tabelle 2). Die Teilzeitquote unter den Frauen ist stetig gestiegen (West 42 % und Ost 23 % in 2000).

Zur Charakterisierung der Qualität der Erwerbsarbeit von Frauen [8] sei hier nur auf einen Befund zur Verwertbarkeit der Qualifikation verwiesen. Frauen haben erheblich größere Probleme als Männer, eine ausbildungsadäquate Arbeit zu finden. 1998 waren rund 19 % der westdeutschen und rund 30 % der ostdeutschen Frauen unterhalb ihrer Qualifikation beschäftigt (Männer West 14 %, Männer Ost 20 %). [9]

Auch wenn also die Erwerbstätigkeit von Frauen in der Gesamttendenz ständig zugenommen und sich jener der Männer angenähert hat, unterscheidet sie sich doch quantitativ und qualitativ erheblich von jener der Männer. Erwerbsquote und zeitlicher Umfang der Erwerbsarbeit differieren in Westdeutschland wesentlich stärker zwischen Frauen und Männern als in Ostdeutschland.

2. Einkommensunterschiede



Die durchschnittlichen Einkommen von Frauen liegen deutlich unter denen von Männern. Die auf der Basis einer neuen, umfassenden Datenquelle [10] ermittelten Einkommensrelationen zeigen nicht nur eine erhebliche Lücke in den Durchschnittseinkommen (Tabelle 3), sondern auch, dass sich diese im Laufe von 20 Jahren kaum verringert hat. 1997 erreichte eine abhängig beschäftigte Frau in Westdeutschland durchschnittlich knapp 75 % des Bruttoeinkommens eines Mannes, in Ostdeutschland waren es knapp 94 %. Dies gilt wohlgemerkt beim Vergleich auf der Basis von Vollzeitbeschäftigung. Eine Angleichungstendenz hat es bei den Beschäftigten mit geringer und mittlerer Qualifikation gegeben, bei Frauen und Männern mit Hochschulabschluss dagegen hat sich die Relation zwischen 1977 und 1997 sogar wieder verschlechtert. [11]

In den Einkommensunterschieden widerspiegelt sich zum einem die unterschiedliche Positionierung von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt: Frauen sind überwiegend auf unteren Hierarchieebenen tätig und seltener als Männer in Führungspositionen anzutreffen. In den alten Bundesländern waren im Jahr 2000 fast doppelt so viele Männer wie Frauen in Führungspositionen tätig (20,8 % gegenüber 11,1 %), in den neuen Bundesländern lagen die Werte mit knapp 12 % (Frauen) und 14,4 % (Männer) auf niedrigerem Niveau dichter beieinander. [12] Gegenüber der Erhebung im Jahr 1996 haben sich die Werte nur geringfügig verändert.

Bei den älteren Frauen schlägt in den Einkommen noch ein geringeres Qualifikationsniveau zu Buche. Darüber hinaus besitzen die meisten Frauen auch weniger durchgängige Erwerbsbiografien. [13] Teilzeitphasen, Erwerbsunterbrechungen und Wiedereinstiege haben die Möglichkeiten beruflicher Entwicklung eingeschränkt.

Daneben spielen bei der Einkommensbemessung für die jeweiligen Tätigkeiten mittelbare Frauendiskriminierungen eine Rolle. Ein wichtiger Faktor der Einkommenslücke zu Lasten von Frauen ist ihre Konzentration in von Frauen dominierten Branchen, in denen die Einkommen durchschnittlich niedriger liegen: In Branchen wie z. B. Hotel- und Gaststättengewerbe, Bekleidungs- und Nahrungsmittelindustrie liegt das Niveau der Tarifverdienste deutlich unter dem derjenigen Branchen, die von Männern dominiert sind. Auch innerhalb der jeweiligen Tarifverträge werden typische Frauen- und Männertätigkeiten unterschiedlich bewertet. Der Bericht zur Berufs- und Einkommenssituation verweist auf Diskriminierungsmechanismen in Tarifverträgen, die zu ungleichen Verdiensten von Frauen und Männern führen. Sie liegen z. B. in der Nichtbewertung von Anforderungen und Belastungen bei typischen Frauentätigkeiten. [14]

Zusammenfassend muss konstatiert werden, dass sich bei den Einkommen ein relativ großes Beharrungsvermögen Frauen benachteiligender Strukturen zeigt.

3. Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung



Frauen tragen ein höheres Arbeitslosigkeitsrisiko als Männer. An den 3,9 Millionen Arbeitslosen in Deutschland (2000) waren Frauen mit rund 47 % beteiligt. Damit liegt ihr Anteil an den registrierten Arbeitslosen höher als ihr Anteil an den Erwerbstätigen. Dies ist jedoch ausschließlich durch die höhere Frauenarbeitslosigkeit in Ostdeutschland bedingt; im Westen liegen die Quoten seit 1994 nicht mehr über denen der Männer. Hier hat es eine Angleichung der Arbeitslosenraten gegeben, da westdeutsche Frauen vom Tertiarisierungsprozess - dem Strukturwandel der Volkswirtschaft hin zu Dienstleistungen - profitiert haben, das Arbeitslosigkeitsrisiko von Männern durch Arbeitsplatzabbau in den klassischen Industrien hingegen gestiegen ist.

Anders ist die Situation in Ostdeutschland: Hier ist trotz des (den Arbeitsmarkt entlastenden) vorzeitigen Erwerbsausstiegs vieler Frauen der rentennahen Jahrgänge die Frauenarbeitslosigkeit mit rund 20 % dauerhaft hoch (vgl. Schaubild 1).

In der registrierten Arbeitslosigkeit kommt nur ein Teil der Unterbeschäftigung zum Ausdruck. An der so genannten "Stillen Reserve", [15] die für 2000 auf rund zwei Millionen Menschen in Deutschland geschätzt wird, [16] haben Frauen in Westdeutschland einen Anteil von 70 %. [17]

4. Teilung der Haus- und Familienarbeit



Obwohl für immer mehr Frauen die eigene berufliche Tätigkeit eine große Bedeutung besitzt, weist die geschlechtsspezifische Arbeitsteilung in der Grundstruktur ein starkes Beharrungsvermögen auf. Die Haus- und Familienarbeit wird nach wie vor - wie eine neue Untersuchung [18] für das Jahr 2000 ausweist - überwiegend von Frauen geleistet. Wird der Zeitaufwand für Hausarbeit von Frauen zu dem der Männer ins Verhältnis gesetzt, beträgt die Relation in Ost- wie Westdeutschland im Durchschnitt 2 zu 1. Allerdings ist in Westdeutschland die Entwicklung in Richtung von mehr Egalität verlaufen: 1991 war das Verhältnis noch 2,4 zu 1. In Ostdeutschland liegen die Dinge umgekehrt (s. Kapitel III). [19]

Trotz dieses Ungleichgewichts ist festzuhalten, dass Männer - wenn auch sehr langsam - ihr Verhalten ändern. Insbesondere für die Betreuung der Kinder setzen sie in relevantem Ausmaß Zeit ein. Väter von Schulkindern betreuen diese 13,2 Stunden pro Woche (West) bzw. 11,6 Stunden (Ost). Das ist nicht sehr viel weniger als die Mütter an Zeit aufwenden. [20] Und es entspricht auch dem Selbstverständnis von Vätern, die sich zum überwiegenden Teil (71 %) heute dem Typ von Vaterschaftskonzept "Vater als Erzieher" zurechnen, das heißt sich nicht mehr an erster Stelle als Familienernährer sehen. [21]

Auch die Gesamtbelastung (bezahlte und unbezahlte Arbeit zusammengerechnet = "total workload") von Frauen und Männern mit Arbeit geht im Durchschnitt im Jahr 2000 nicht zu Lasten der Frauen. Dabei ist natürlich zu berücksichtigen, dass Frauen mit vergleichbarer Gesamtarbeitsbelastung durch den höheren Anteil an unbezahlter Arbeit weit weniger Einkommen und berufliches Prestige erwerben. In Ostdeutschland waren die Werte mit 98,3 Stunden pro Woche (Frauen) und 97,9 (Männer) nahezu gleich; im Westen lag die Gesamtbelastung der Männer mit 98 Stunden pro Woche sogar über derjenigen der Frauen (92,3). Auch auf Paarhaushalte mit Kindern trifft die Aussage zu - einzige Ausnahme bilden ostdeutsche Paarhaushalte mit Vorschulkindern. Hier haben Frauen eine durchschnittliche Gesamtbelastung von 103,6 Stunden, Männer 97,7 Stunden pro Woche. [22]

Fazit: Auch wenn bei der Teilung der unbezahlten Arbeit nach wie vor ein deutliches Ungleichgewicht zwischen den Geschlechtern festzustellen ist, gibt es doch im gesamtdeutschen Durchschnitt einen langsamen Veränderungsprozess in Richtung einer Angleichung.

5. Teilhabe an der politischen Macht



Der Anteil von Frauen an der politischen Macht ist zwar in Deutschland bei weitem nicht paritätisch, liegt aber im europäischen Vergleich im oberen Drittel. Mit 29,8 % Frauenanteil im deutschen Bundestag (2001) und 38,6 % in den nationalen Regierungen (März 2001) folgt Deutschland auf die skandinavischen EU-Länder. [23]

In den Länderparlamenten schwankt der Anteil zwischen einem Fünftel und einem Drittel, ist aber in den neunziger Jahren deutlich angestiegen (Schaubild 2).

Die Bestandsaufnahme zeigt, dass insgesamt noch immer von einer benachteiligten Stellung von Frauen gegenüber Männern in der deutschen Gesellschaft gesprochen werden muss. Gleichzeitig sind Tendenzen der Angleichung in der Erwerbssituation und bei der politischen Partizipation nicht zu verkennen, die zu Voraussetzungen weiterer Angleichungsprozesse werden können.

Fußnoten

2.
Aus Platzgründen kann dieser Teil hier nur kurz behan"delt werden. Eine ausführliche Analyse von Erwerbs- und Einkommensstrukturen sowie Ursachen fortdauernder sozialer Ungleichheit wurde im "Bericht zur Berufs- und Einkommenssituation von Frauen und Männern in Deutschland" (i. F. zit. als WSI/INIFES/FG Tondorf 2001) vorgelegt, der vom WSI in der Hans Böckler Stiftung in Kooperation mit dem Internationalen Institut für empirische Sozialökonomie (INIFES) und der Forschungsgruppe Tondorf im Auftrag des Bundesfrauenministeriums erarbeitet und im April 2002 vom BMFSFJ veröffentlicht wurde. Die Autorin war an diesem Bericht (gemeinsam mit Claus Schäfer) als Projektteam"leiterin beteiligt.
3.
Ein Beispiel ist die duale Berufsausbildung, in die viele typische Frauenberufe bisher nicht einbezogen sind.
4.
Die Erwerbsquote erfasst die Zahl der Erwerbspersonen (= Erwerbstätige plus Erwerbslose) im Verhältnis zu den Personen im erwerbsfähigen Alter (15-65 Jahre).
5.
Vgl. Heribert Engstler, Die Familie im Spiegel der amtlichen Statistik, hrsg. vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Zusammenarbeit mit dem Statistischen Bundesamt, Bonn 20015, S. 109 ff.
6.
Vgl. WSI/INIFES/FG Tondorf 2001 (Anm. 2).
7.
Vgl. Ute Klammer/Christina Klenner/Christiane Ochs/Petra Radke/Astrid Ziegler, WSI FrauenDatenReport, Berlin 2000, S. 57 f.
8.
Für zahlreiche differenzierende Befunde zur Erwerbstätigkeit (u. a. nach Qualifikation, Alter, Familienstand und Kinderzahl, Wirtschaftsbereichen, Betriebsgröße) vgl. WSI/INIFES/FG Tondorf 2001 (Anm. 2).
9.
Vgl. Felix Büchel, Unterwertig Erwerbstätige - Eine von der amtlichen Statistik übersehene Problemgruppe des Arbeitsmarktes; in: Jürgen Schupp/Felix Büchel/Martin Diewald (Hrsg.), Arbeitsmarktstatistik zwischen Realität und Fiktion, Berlin 1998, S. 113-129.
10.
Es handelt sich um die IAB-Beschäftigtenstichprobe. (IAB = Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesanstalt für Arbeit Nürnberg).
11.
Der 20-Jahresvergleich ist nur für Westdeutschland möglich. Vgl. WSI/INIFES/FG Tondorf 2001 (Anm. 2), S. 60 f.
12.
Vgl. Mikrozensus, StBA, Fachserie 1, Reihe 4.1.2.
13.
Dies wird mithilfe der Untersuchung "Altersvorsorge in Deutschland" (AVID) im "Bericht zur Berufs- und Einkommenssituation..." (WSI/INIFES/FG Tondorf 2001/Anm. 2) ausführlich dargelegt. Über das Leben kumulierte Erwerbszeiten und Erwerbseinkommen von Frauen sind deutlich geringer als die von Männern. Bei den untersuchten Frauen der Geburtsjahrgänge 1936 - 1955 errechnet sich ein im Lebensverlauf kumuliertes Erwerbseinkommen von 42 % der Einkommen vergleichbarer Männer.
14.
Vgl. WSI/INIFES/FG Tondorf 2001 (Anm. 2), Kapitel 6.
15.
In der Stillen Reserve werden Nichterwerbstätige erfasst, die ohne Arbeitsamtsunterstützung Arbeit suchen oder erst bei besserer Arbeitsmarktlage eine Erwerbsarbeit aufnehmen würden.
16.
Vgl. Hans-Uwe Bach, Arbeitszeit und Arbeitsvolumen, Teil 1; in: IAB-Kurzbericht, 3 (2001).
17.
In Ostdeutschland spielt die Stille Reserve nur eine untergeordnete Rolle. Frauen und Männer sind hier in etwa gleich vertreten.
18.
Vgl. Jan Künzler u. a., Gender division of labour in unified Germany, Tilburg 2001, S. 83 - 85.
19.
Vgl. ebd., S. 81 f.
20.
17,8 Stunden pro Woche (West) und 12,1 Stunden (Ost), vgl. ebd., Anhangtabellen 1.6 a und b.
21.
Vgl. Wassilios E. Fhtenakis/Beate Minsel, Die Rolle des Vaters in der Familie, Zusammenfassung des Forschungsberichts im Auftrag des BMFSFJ, Berlin - Bonn 2001, S. 7.
22.
Alle Angaben vgl. J. Künzler u. a. (Anm. 18).
23.
Vgl. Christiane Dienel, Frauenkarriere im europäischen Vergleich, in: Barbara Keller/Anina Mischau, Frauen machen Karriere in Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, Baden-Baden 2002, S. 25f