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"Achse des Bösen"?

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Die Terroranschläge vom 11. September 2001 haben zu fundamentalen Veränderungen in den internationalen Beziehungen geführt. Oberste Priorität hat die Bekämpfung des Terrorismus. Die von den USA initiierte "Allianz gegen den Terror" bereitet sich nach der Niederschlagung des Taliban-Regimes und des Terrornetzwerkes von Osama Bin Ladens Al-Qaida auf neue Einsätze vor. US-Präsident George W. Bush hat von einer "Achse des Bösen" - Irak, Iran und Nordkorea - gesprochen. Auch Deutschland ist Mitglied dieser "Anti-Terror-Allianz". Mit dieser "Beilage" möchte die Redaktion ihren LeserInnen eine Region nahebringen, die durch die Ereignisse des 11. September ins Rampenlicht der Weltöffentlichkeit gerückt ist und die für die meisten Menschen bisher eher als verschlossen und mysteriös galt. Die Ereignisse in Zentralasien haben auch Auswirkungen auf die westliche Sicherheit.

Ludwig Watzal

Editorial

Die Terroranschläge vom 11. September 2001 haben zu fundamentalen Veränderungen in den internationalen Beziehungen geführt. Oberste Priorität hat die Bekämpfung des Terrorismus.

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Mittlerer Osten/Zentralasien

Rainer Freitag-Wirminghaus

Zentralasien und der Kaukasus nach dem 11. September: Geopolitische Interessen und der Kampf gegen den Terrorismus

Nach dem 11. September 2001 stehen die zentralasiatischen Staaten im Blickpunkt des Weltinteresses. Die einzige Weltmacht ist nun auch auf dem Territorium ihres ehemaligen Widersachers aktiv.

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Martin Malek

Geopolitische Veränderungen auf dem "eurasischen Schachbrett": Russland, Zentralasien und die USA nach dem 11. September 2001

Russland hat sich der nach den Anschlägen am 11. September 2001 von den USA aufgebauten "Anti-Terror-Koalition" trotz einiger innerer Widerstände angeschlossen. Mit dem gemeinsamen Ziel: das Taliban-Regime zu bekämpfen.

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Friedemann Müller

Energiepolitische Interessen in Zentralasien

Zentralasien ist nach dem 11. September 2001 wieder stärker ins internationale Blickfeld gerückt. Dies liegt vor allem an der Einbindung dieser Region in die Anti-Terror-Koalition.

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Matin Baraki

Islamismus und Großmachtpolitik in Afghanistan

Der islamische Fundamentalismus hat in Afghanistan trotz muslimischer Bevölkerung keinerlei Tradition. In den sechziger Jahren aus Ägypten importiert, ist er in seiner heutigen Qualität Produkt des afghanischen Bürgerkriegs.

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