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Der 17. Juni 1953 in der DDR-Geschichte

Folgen und Spätfolgen


2.6.2003
Der Autor belegt, wie das Versagen der Staatssicherheit und die Ohnmacht des Politbüros bis zum Ende der DDR Trauma und Menetekel für die Herrschenden dargestellt haben.

Einleitung



In den letzten Jahren ist die lange Reihe der Forschungen über die Volkserhebung vom 17. Juni 1953 in der DDR mit vertiefenden Regional- und Lokalstudien und jüngst auch neuen Gesamtdarstellungen fortgesetzt worden.[1] Während Ursachen und Verlauf des Ereignisses insgesamt gut untersucht sind, wurde seinen Folgen und Spätfolgen für die Entwicklung der DDR wissenschaftlich weit weniger intensiv nachgegangen. Wie wurde die Volkserhebung in der DDR intellektuell und politisch "bewältigt"? Wurde sie verdrängt, vergessen oder in den Erinnerungen wachgehalten? War sie Bezugspunkt sowohl für oppositionelles als auch konformes Handeln sowie für die SED-Politik? Was waren neben den innen- die deutschland- und außenpolitischen Folgen der Volkserhebung?



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Fußnoten

1.
Vgl. z.B. Thomas Flemming, Kein Tag der deutschen Einheit. 17. Juni 1953, Berlin 2003; Hubertus Knabe, 17. Juni 1953. Ein deutscher Aufstand, Berlin 2003; Volker Koop, Der 17. Juni 1953. Legende und Wirklichkeit, Berlin 2003; Ulrich Mählert (Hrsg.), Der 17. Juni 1953. Ein Aufstand und seine Vorgeschichte, Bonn 2003. Eine aktuelle Bibliographie findet sich unter www.17.juni53.de.

 
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